1965 Shelby GT350R Prototype Mecum Auctions
1965 Shelby GT350R Prototype
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1965 Shelby GT350R Prototype
1965 Shelby GT350R Prototype 10 Bilder

Shelby GT350R Prototype (1965)

Dieser Mustang könnte Millionen bringen

Es könnte der teuerste Mustang werden: Mecum versteigert Mitte Mai einen Shelby Prototypen, den Ken Miles fuhr.

Historische Ford Mustang können Millionen kosten, wenn die Geschichte stimmt: Am 10. Januar 2020 versteigerte Mecum in Florida den Original-Film-Mustang aus „Bullitt“ für 3,4 Millionen US-Dollar – inklusive Aufschlag für das Auktionshaus sind das umgerechnet 3,36 Millionen Euro.

Bis zur Versteigerung des Bullitt-Mustang war ein Shelby GT 500 Super Snake der teuerste Mustang der Welt: 2,2 Millionen US-Dollar bezahlte ein Bieter im Februar 2019 für den Prototypen, den Shelby im Auftrag von Dunlop für Reifentests gebaut hat.

Einziger Mustang, den Ken Miles fuhr

1965 Shelby GT350R Prototype
Mecum Auctions
Mit diesem GT 350R Prototype fuhr Ken Miles Rennen.

Mitte Mai kommt ein weiterer Shelby-Prototyp unter den Hammer und Hagerty erwartet erneut einen Rekord. Denn der 1965er ist laut Mecum-Chef Dana Mecum der einzige Mustang, den Ken Miles fuhr. Der Rennfahrer Ken Miles liefert die Vorlage für einen der Protagonisten in dem Kinofilm „Le Mans 66“. Der Mustang ist – genau wie der Super Snake – in den amerikanischen Rennfarben lackiert: Weiß mit blauen Streifen. Passend zur Rennvergangenheit wird der Prototyp Mitte Mai während einer Auktion in Indianapolis versteigert.

Mehr als 10 Rennerfolge in der SCCA

Das Auto mit der Nummer 5R002 ist das erste Mustang R-Modell von Shelby und diente zur Erprobung von Teilen für Kundenautos. Laut Auktionshaus ist das Auto sehr original und komplett erhalten – was durchaus ein preistreibender Faktor ist. Ken Miles gewann mit dem GT 350R 5R002 ein SCCA-Rennen auf dem Green Valley Raceway bei Dallas. Es war der erste Sieg für einen Shelby. Miles, Bob Bondurant, Chuck Cantwell, Peter Brock und Jerry Titus gewannen in der Saison 1965 zehn Rennen mit 5R002. Die erfolgreiche Renngeschichte ist ein weiterer Faktor, der den Preis steigert.

Zweitkarriere mit weiteren Preisen

1965 Shelby GT350R Prototype
Mecum Auctions
Nach seiner Rennkarriere gewann der Shelby weitere Preise.

Nach der Rennsaison verkaufte Shelby den Mustang für 4.000 Dollar an einen Ingenieur der Ford Performance-Abteilung. Der verkaufte ihn 1968 wieder. Der neue Besitzer gewann im Jahr darauf 18 Rennen in der SCAA Southwest Division. Das Leben für den Mustang wurde anschließend ruhiger, unter anderem parkte er 14 Jahre lang in einem Museum und kam 2010 in Sammlerhand: John Atzbach kaufte das Auto. Nach einer Restaurierung holte der sieggewohnte Mustang zwei weitere Preise: „Best in Class“ bei den Concours d’Elegance in Amelia Island 2014 und Pebble Beach 2015.

Fazit

Der letzte Preis, den dieser Mustang holt, könnte siebenstellig werden: Nach fast 30 Rennsiegen und zwei Concours-Titeln soll dieser Shelby-Prototyp mehr bringen als der Bullit-Mustang und der Super Snake. Mitte März sehen wir, was Mecum von seiner vollmundigen Ankündigung einlöst.

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