Renault Sport Clio V6 Phase 1 (2003) Silverstone Auctions
Aston Martin DB7 (1997)
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Silverstone-Auktion mit sportlichen Youngtimer-Ikonen

Silverstone Sportwagen-Auktion Youngtimer mit 4, 6 und 10 Zylindern

Inhalt von

Silverstone hat während eines Treffens in England Ende Mai sportliche Youngtimer von Aston Martin bis Renault versteigert. Nicht alle wurden verkauft.

Im Rahmen des Supercar Fest auf dem Sywell Aerodrome, das am letzten Maiwochenende in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand, hat das britische Auktionshaus Silverstone Auctions 86 sportliche Autos aus diversen Jahrzehnten und Automobilia wie etwa Ampeln, Uhren und Felgen versteigert. Die Auktion auf dem nordwestlich von Northampton gelegenen Flugplatz, bei der auch am Telefon und online mitgeboten werden konnte, lockte unter anderem mit sportlichen Klassikern. Unter den 86 Autos haben wir die interessantesten Youngtimer herausgesucht. Darunter Ikonen mit vier, sechs und zehn Zylindern.

Aston Martin DB7

Es ist ein Aston Martin, er hat 14 Stempel im Serviceheft, er ist nur 66.984 Meilen (107.174 km) gelaufen und die technische Untersuchung, gültig bis März 2023, verzeichnet keine Mängel. Warum also nicht auf einen von 2.449 DB7 bieten? Das Coupé wäre noch nicht einmal teuer: 18.000 bis 22.000 Pfund (21.060 bis 25.740 Euro) sollte der Aston Martin kosten. Einen Käufer fand er nicht, Silverstone bietet das blaue Coupé jetzt für 20.000 Pfund (23.480 Euro) an.

Der DB7 war der erste Aston Martin seit dem DB6, der wieder einen Sechszylinder hatte und die Initialen des langjährigen Firmeneigentümers David Brown im Namen trug. Die technische Basis stammte vom Jaguar XJS, das Fahrwerk war jedoch neu. Mit 340 PS aus einem Sechszylinder-Kompressormotor beschleunigt das Coupé in sechs Sekunden von null auf 100 und bei Bedarf weiter bis 250 km/h. Ian Callum schuf mit dem Nachfolger des DBS ein zeitloses Coupé. Das vorliegende Exemplar ist in Mendip Blue lackiert und befand sich zehn Jahre in Sammlerhand.

Dodge Viper RT/10 Roadster

Klassisch rot, mit weißem Doppelstreifen und Sidepipes: Die Dodge Viper ist der Macho unter den Sportwagen der 90er. Eine Art Cobra der Neuzeit. Handgeschaltet und mit einem Achtliter-V10 derb motorisiert. Lamborghini, damals im Besitz von Chrysler, trimmte den ehemaligen Lastwagenmotor auf Leistung: umgerechnet 406 PS leistet der stoßstangengesteuerte Alumotor. Das langt für 5,2 Sekunden von null auf 100 km/h und 266 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Dodge Viper R/T 10
Fahrberichte

Besonders interessant für Kontinentaleuropäer: Silverstone versteigert einen Linkslenker. Das 1995er-Erstserienmodell wurde 2020 aus den USA nach UK importiert und hat eine Laufleistung von 31.500 Meilen (50.400 km). Auf 36.000 bis 42.000 britische Pfund, umgerechnet 42.120 bis 49.140 Euro, hatte das Auktionshaus den Preis der Viper. Einen Käufer lockte das Muscelcar nicht an, es steht für 41.400 Pfund (48.600 Euro) weiterhin zum Verkauf.

Porsche 911 GT3 (996)

Längst haben Sammler den 996 GT3 entdeckt: der Saugmotor mit haltbarem Mezger-Block und die Rolle als schnelles Leichtbaumodell sprechen für den 911 aus der ersten Generation mit wassergekühlten Motoren. Günstig wird es deshalb nicht, wenn ein Exemplar mit überschaubarer Laufleistung in einer ungewöhnlichen Farbe auf den Markt kommt. Silverstone versteigert einen Rechtslenker in Orangerot mit 34.000 Meilen auf der Uhr. Der Schätzpreis liegt bei 70.000 bis 90.000 britischen Pfund, umgerechnet 81.900 bis 105.300 Euro. Das angebotene Exemplar stammt aus zweiter Hand und hat erst jüngst für 8.000 Pfund (9.360 Euro) einen Service bekommen. Für 74.250 Pfund (87.170 Euro) fand der orange Porsche einen neuen Besitzer.

Renault Sport Clio V6

Eine verrückte Idee: Den V6 aus einer Limousine mittig quer hinter die Vordersitze eines Kleinwagens packen. Renault tat genau das. Der Clio V6 stand 1998 auf dem Pariser Autosalon und kam 2001 auf den Markt. Einen Vorgänger hatte er auch, das war der ebenfalls fröhlich-ungewöhnliche R5 Turbo. Unkonventionell war auch die Produktion des Mittelmotor-Kleinwagens organisiert: Tom Walkinshaw Racing (TWR) baute die Autos in Uddevalla, Schweden aus Teilen zusammen, der Motor hingegen kam aus Frankreich.

Versteigert wird ein Clio V6 aus der ersten Serie – es gab tatsächlich auch eine Facelift-Version. In den vergangenen 19 Jahren hat der Rechtslenker 45.237 Meilen (72.379 km) gesammelt. Zum Auto, das 32.000 bis 40.000 Pfund (37.440 bis 46.800 Euro) kosten soll, gehören Werkstattrechnungen über 9.000 Pfund (10.530 Euro). Verkauft wurde der Clio für 36.000 Pfund, umgerechnet 42.260 Euro.

Subaru Impreza Series McRae

Blau mit goldenen Rädern: Genau so muss die Straßenversion eines Rallye-Subaru der Neunziger aussehen – wie dieser Impreza Series McRae. Die Nummer 173 einer auf 200 Stück limitierten Sonderserie zu Ehren des ersten Weltmeistertitels von Colin McRae war acht Jahre im Besitz des Verkäufers und hat 102.565 Meilen auf dem Tacho. Das entspricht 192.904 Kilometern.

Der Motor wurde 2020 überholt, die Liste an Neuteilen ist lang. Auch Karosserie, Fahrwerk und Interieur wurden seit 2014 repariert und optimiert. Lackiert ist der Rallyeheld für die Straße in Mica Blue. Die Farbe war ebenso Bestandteil der Sonderserie wie Recaro-Sitze, Aufkleber und eine Nummernplakette auf der Mittelkonsole. Kosten soll der allradgetriebene Viertürer mit Turbo-Boxermotor 20.000 bis 25.000 britische Pfund, was umgerechnet 23.400 bis 29.250 Euro entspricht. Der Verkaufspreis lag bei 19.500 Euro (22.892 Euro).

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Fazit

Eine interessante Mischung an sportlichen Youngtimern, die Silverstone Auctions am 28. Mai während des Supercar Fest im englischen Sywell versteigert hat. Außer 90er-Jahre-Ikonen, einem Clio V6 und einem 911 GT3 sind natürlich auch ältere Klassiker Teil der Auktion.

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