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Gepanzerter Ferrari 458 Speciale: Immer noch ein Sportwagen

Gepanzerter Ferrari 458 Speciale Immer noch ein Sportwagen

AddArmor panzert viele Arten von Fahrzeugen – jetzt mit dem Ferrari 458 Speciale sogar einen richtigen Sportwagen.

Der amerikanische Panzerungs-Spezialist AddArmor aus dem US-Bundesstaat Wyoming macht auf seiner Website klar, wovor seine Ausrüstung schützen soll: Beschuss, Bombenanschläge oder einfach nur Autofenster-Einschlagen. Wer sich durch Kampfgebiete bewegt, dem schlägt AddArmor eine Fahrzeugpanzerung vor. Im zivilen Leben gilt natürlich bei einem Feuerüberfall aufs Auto, die Gefahrenstelle so schnell wie möglich zu verlassen. Dafür wäre ein Sportwagen bestens geeignet – allerdings sind Sportwagen systembedingt vergleichsweise leicht, nach einer Panzerung wären sie kein Sportwagen mehr. AddArmor hat sich mit einem Ferrari 458 Speciale trotzdem einen ausgemachten Sportwagen vorgenommen – und der ist nach der Panzerung gerade mal 30 Kilogramm schwerer.

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Der Innenraum verrät die Panzerung nicht.

Gewicht rein – und raus

Hinter der geringen Gewichtszunahme steckt ein Trick – schließlich wiegen die von AddArmor zur Panzerung verwendeten Materialien 68 Kilogramm. Aber den Spezialisten gelingt es, an anderen Stellen Gewicht aus dem Auto herauszunehmen, indem sie Bauteile durch leichtere ersetzen. So kommen viele Karbonteile zum Einsatz. Gleichzeitig ersetzt AddArmor noch die originale Abgasanlage durch eine leichtere vom sauerländischen Spezialisten Capristo. Die Abgasanlage bringt zudem 41 zusätzliche PS und 88 Newtonmeter mehr Drehmoment, macht insgesamt 646 PS und 628 Newtonmeter. Für die Panzerung nutzt AddArmor synthetische Werkstoffe, die um 60 Prozent leichter sein sollen, als klassischer Panzerstahl. Für die Panzerglas-Scheiben kommt mehrschichtiges Glas mit Ebenen aus Polykarbonat und Acryl zum Einsatz – die Scheiben sollen nur etwas mehr als zwei Zentimeter dick sein.

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Durch die Panzerung wiegt der Ferrari nur 30 Kilogramm mehr als vorher.

Schutz vor .44-Magnum-Munition

Die Panzerung des Ferrari 458 Speciale erfüllt den Standard B4. Die Insassen sind also nicht vor Angriffen mit ernsthaften Gewehren geschützt, aber immerhin vor Beschuss mit der leistungsstarken Kurzwaffen-Patrone .44 Magnum.

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Für einen gepanzerten Ferrari 458 Speciale verlangen die Amerikaner 625.000 Dollar (510.378 Euro).

AddArmor bietet seine Panzerungen und Teilpanzerungen für Preise ab 28.000 Dollar (aktuell umgerechnet zirka 22.870 Euro) an. Für einen gepanzerten Ferrari 458 Speciale verlangen die Amerikaner 625.000 Dollar (510.378 Euro).

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Nein, B4 ist zu wenig - da kann man auch gleich Motorräder panzern.

Fazit

Sportwagen gehören zu den letzten Fahrzeugen, bei denen man eine Panzerung vermutet. AddArmor hat es jetzt mit einem Ferrari 458 Speciale trotzdem gemacht – und das erfolgreich. Insbesondere die geringe Gewichtszunahme in Höhe von 30 Kilogramm beeindruckt. Und immerhin sind dann die Insassen nach der Schutzklasse B4 geschützt, was heißt, dass sie vor Schüssen mit der leistungsstarken Kurzwaffenmunition .44 Magnum sicher sind.

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