Kaufberatung: Toyota C-HR+ Active, Teamplayer, Lounge im Vergleich

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Kaufberatung - Toyota C-HR+
Die richtige Wahl

ArtikeldatumVeröffentlicht am 03.06.2026
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Sie fragen sich, wofür " C-HR+ +" steht? Gute Frage. Erst mal natürlich für den dritten rein elektrischen Toyota, dessen Plus-Zeichen ihn vom fast gleichnamigen C-HR mit Hybridantrieb unterscheidet und ihm neben dem BEV-Antrieb elf Zentimeter mehr Radstand beschert. Und "C-HR" steht im Toyota-Jargon für "Coupé High Rider". Nachdem das geklärt wäre, widmen wir uns den Antrieben und Ausstattungslinien und identifizieren darunter jene Kombination, bei der Kosten, Nutzen, Fahrspaß, Familien- und Reisetauglichkeit im günstigsten Verhältnis zueinander stehen.

Toyota Kaufberatung
Alessio Barbanti

Dabei konkurrieren drei Ausstattungslinien und drei Antriebsvarianten um die Gunst der Käufer. Die Linien hören auf die Namen Active, Teamplayer und Lounge. Antriebsseitig gibt es die 123-kW-Version (167 PS) mit Frontantrieb, die 165-kW-Variante (224 PS), ebenfalls mit der Antriebsachse vorn, und sozusagen das Muscle-Car im Programm – mit zwei Motoren, knackigen 252 kW (343 PS) und Allradantrieb, was diesen C-HR+ zum zweitstärksten Toyota im deutschen Modellportfolio macht, nach dem GR Supra. Antriebe und Ausstattungslinien sind beim C-HR+ fest miteinander verbunden, das erleichtert die Wahl ganz erheblich.

Urlaubstaugliche 607 km

Wer in die Welt des elektrischen Crossover-Coupés einsteigen will, muss mindestens 41.990 Euro anlegen, bekommt hier die Version Active und schon eine ganze Menge Ausstattung serienmäßig: LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik und Wärmepumpe, beheiztes Lenkrad, viele Assistenzsysteme, einen 14-Zoll-Bedienmonitor, Apple CarPlay und Android Auto, Toyota Connected Services und 18-Zoll-Räder, um nur die wichtigsten Details zu nennen. Der Active trägt die kleinere der beiden Batterieversionen (57,7 kWh brutto) im Boden, was ihm eine Reichweite von 458 Kilometern nach WLTP beschert. Am Schnelllader können alle C-HR+ mit bis zu 150 kW nachgeladen werden.

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Alessio Barbanti

Für 4.000 Euro mehr bekommen Toyota-Kunden den stärkeren (+ 42 kW) C-HR+ als Teamplayer. Die Ausstattung wird um abgedunkelte hintere Scheiben, eine elektrische Heckklappe und eine Anhängelast von 750 kg erweitert, vor allem aber um den großen Akku mit 77 kWh. Mit ihm erhöht sich die Reichweite auf endgültig urlaubstaugliche 607 Kilometer (nach WLTP). Die Spitze steigt auf 160 km/h, was das Reisetempo gegenüber dem Active (maximal 140 km/h) deutlich steigert, wenn der Fahrer will. Beiden Varianten gemeinsam ist der Verbrauch von lediglich 13,4 kWh/100 km (nach WLTP), ein in dieser Klasse guter Wert.

Womit wir beim stärksten C-HR+ angekommen sind. Die 252-kW-Allradvariante gibt es nur als Lounge, sie kostet 8.000 Euro mehr als der Teamplayer. Dafür stürmt sie aber auch in nur 5,2 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo und wird erst bei 180 km/h Höchstgeschwindigkeit abgeregelt. Der Verbrauch beträgt hier 15,5 kWh pro 100 Kilometer, die Reichweite mit dem ebenfalls 77 kWh großen Akku sinkt auf 507 Kilometer. Dafür darf der zweimotorige Lounge maximal 1.500 kg ziehen, und an der Wechselstromsäule lädt er mit bis zu 22 kW (Active und Teamplayer: 11 kW).

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20-Zoll-Räder und das Dach in schwarzer Kontrastfarbe kennzeichnen den Lounge optisch als Spitzenmodell. Feine Extras wie etwa eine beheizbare Windschutzscheibe, ein automatischer Einparkassistent, eine 360-Grad-Kamera oder die elektrische Sitzverstellung für den Fahrer machen den Umgang mit diesem Modell noch angenehmer, aber eben auch deutlich teurer.

Fazit