5/2021, Ample Screenshot YouTube

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Ample: Batterietausch-Stationen in San Francisco

Start-up Ample betreibt Stationen in Kalifornien Batterie tauschen statt laden

Das Start-up Ample betreibt im Großraum San Francisco eigene Batterietausch-Stationen. Hier werden selbstentwickelte Akkus verwendet, die modular aufgebaut sind.

Chinesische Elektroautohersteller wie Nio und Aiways betreiben auf ihrem Heimatmarkt Batterietausch-Stationen, Nio plant sie auch auf dem ersten Exportmarkt Norwegen. Doch auch in den USA ist dieses Verfahren bereits im Einsatz.

Das kalifornische Unternehmen Ample hat im Großraum San Francisco fünf eigene Tauschstationen aufgestellt. Zu den Kunden des Start-ups zählen Gewerbetreibende wie Uber-Fahrer, die oft keine Zeit zum Nachladen der Akkus ihres Elektroautos haben. Im Gegensatz zu den Konzepten der genannten Fahrzeughersteller sind die überdachten Stationen von Ample kleiner. Dem Hersteller zufolge benötigen Sie die Fläche von zwei Stellplätzen. Der Hintergrund: Ample tauscht keine großen Akkus am Stück aus. Deren Format und vor allem das hohe Gewicht von mehreren hundert Kilos erfordert neben großzügigen Lagerflächen auch eine raumgreifende Technik.

Eigene Akkus mit modularem Aufbau

Ample hat eigene Akkus entwickelt, die modular aufgebaut sind. In wenigen Minuten sollen Roboter die einzelnen Batteriemodule am Boden es Autos abschrauben. Aus dem Lager in der Station werden voll aufgeladene Module entnommen und automatisiert am Auto befestigt. Die leeren Module wandern ins Regal und können dann dort wieder geladen werden. Einen Vorteil im Akkutausch sieht Ample auch bei der Möglichkeit, die Ladezeiten zu variieren. Während ein Schnelllader den Strom direkt abgeben muss, lassen sich gelagerte Akkus zum Beispiel dann umweltfreundlicher Laden, wenn Sonne und Windkraft gerade viel Energie in das öffentliche Netz speisen.

Die Kunden im Großraum San Francisco zahlen laut Ample für den Batterietausch nur die Energiekosten in Höhe von circa fünf Euro je 100 Kilometer Fahrstrecke.

Fazit

Ample unterhält in Kalifornien Batterietausch-Stationen, die Autos in wenigen Minuten wieder mit voller Reichweite auf die Reise schicken können. Um kompakte Stationen zu realisieren, hat das Start-up aber eigene Akkus entwickelt. Damit ist das System nicht universell einsetzbar.

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