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Red Bull RB17: Neweys Hypercar der Extreme

Red Bull RB17 mit über 1.100 PS Ein Hypercar der Extreme

Formel-1-Stardesigner Adrian Newey entwickelt ein neues Schätzchen. Der Engländer hat ein Hypercar der Extreme für die Rennstrecke entworfen, das ab 2025 gebaut werden soll – mit V8-Hybrid-Motor, über 1.100 PS und Ground Effect. Der Red Bull RB17 kostet ohne Steuern mehr als fünf Millionen britische Pfund.

Eigentlich, so schien es, würde das Kürzel ausgespart. Red Bull fuhr in der Formel-1-Saison 2021 mit dem RB16B. Weil rund 70 Prozent der Teile vom Vorgänger-Rennwagen (RB16 von 2020) übernommen wurden, hatte der Rennstall darauf verzichtet, das Weltmeister-Auto von Max Verstappen RB17 zu taufen. Stattdessen gab es ein "B" für die hauseigene Nomenklatur. Das diesjährige F1-Auto, mit dem Red Bull sieben der bisherigen neun Grands Prix gewonnen hat, hört auf das Kürzel RB18. RB17? Einfach übersprungen. Dachte man.

Das Team um Star-Konstrukteur Adrian Newey hat allerdings einen passenden Lückenfüller gefunden. Salopp gesagt. Ein Auto, das offenbar an die Grenzen des Machbaren geht. Am Standort Milton Keynes enthüllte der Formel-1-Rennstall am Dienstag (28.6.), dass Adrian Newey ein Hypercar entworfen hat, das ab 2025 in Produktion gehen soll und mehr als fünf Millionen Pfund kosten wird. Der jeweilige Landessteuersatz kommt dann noch oben drauf.

Red Bull X2010
Red Bull
Der Red Bull X2010 war ein fiktiver Prototyp für die Spielkonsole. Nun baut Red Bull ein echtes, extremes Hypercar.

Hybrid-Antrieb und geringes Gewicht

Newey will mit seiner Schöpfung 50 Sammler und Sammlerinnen glücklich machen. Mehr Exemplare des RB17 will Red Bull nicht bauen. Das Hypercar, das ausschließlich für den Gebrauch auf der Rennstrecke gedacht ist, soll noch extremer sein als ein ohnehin schon extremer Aston Martin Valkyrie, an dem Newey selbst beteiligt war, oder der AMG One von Konkurrent Mercedes.

Als Antriebsquelle dient ein V8-Turbomotor, den ein Hybridsystem aufplustert. Woher bezieht Red Bull den Antrieb? Da darf vorerst spekuliert werden. Auf der Hand läge eine Zusammenarbeit mit Porsche, das einen doppelt aufgeladenen Achtzylinder in seinem LMDh-Rennwagen einsetzen wird. Dort wegen der Regularien mit gedrosselter Leistung. Red Bull und Porsche dürften sich in der Formel 1 verbinden, um gemeinsam den F1-Motor für 2026 zu entwickeln.

Laut Angaben von Red Bull wird die Systemleistung des Hypercars 1.100 PS übersteigen. Manche Quellen sprechen gar von über 1.250 PS. Das Gewicht des Zweisitzers, der auf einem Carbon-Verbundwerkstoff-Chassis basiert, soll inklusive Fahrer bei unter einer Tonne liegen. Ein Hypercar mit einem solchen Leistungsgewicht braucht massiv Anpressdruck. Newey will ihn vorrangig über den Ground Effect erzielen. Bewegliche Schürzen an den Seiten sollen die Luft am Unterboden daran hindern, seitlich auszutreten. Eine aktive Aufhängung soll die Aerodynamik stets im optimalen Fenster halten.

Adrian Newey - Red Bull - F1 - Formel 1
xpb
Adrian Newey ist der Kopf hinter dem RB17-Projekt.

Red Bull produziert Hypercar

Die Budgetdeckelung in der Formel 1, die den Teams untersagt, mehr als 141,2 Millionen US-Dollar für die Chassisentwicklung auszugeben, setzte offensichtlich Ressourcen frei. Red Bull Advanced Technologies, der Performance-Arm des Formel-1-Teams, wurde mit der Aufgabe betraut. "Alles was wir über die Entwicklung von Formel-1-Autos wissen, die Titel gewonnen haben, führt der RB17 führt in einem Paket zusammen, das extreme Leistungsniveaus in einem zweisitzigen Rennwagen bietet", führt das Ingenieurs-Oberhaupt der Gruppe, Newey, aus.

"Angetrieben von unserer Leidenschaft für Leistung auf allen Ebenen treibt der RB17 Design und technische Grenzen weit über das hinaus, was Enthusiasten und Sammlern bisher zur Verfügung stand", sagt der Mann, dessen Formel-1-Autos zehn Fahrer- und zehn Konstrukteurs-Weltmeisterschaften einbrachten.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist – natürlich – ebenso begeistert. "Der RB17 ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Red Bull Advanced Technologies. Er zeigt, dass wir dazu in der Lage sind, ein Serienauto auf unserem Technologie-Campus zu erdenken und herzustellen." Entwicklung und Bau des Hypercars werden bestehende Arbeitsplätze sichern, so Red Bull, und über 100 neue Stellen in Milton Keynes schaffen.

Fazit

Budgetdeckelung sowie Beschränkungen für die Entwicklung in Windkanal und CFD: Red-Bull-Stardesigner Adrian Newey hat offensichtlich Kapazitäten frei. Die nutzt er abseits der Formel 1, um für Red Bull ein neues Hypercar-Projekt anzuschieben. Mehr als eine Design-Skizze und ein paar Eckdaten zum RB17 gibt es leider noch nicht. Die Ankündigung jedenfalls klingt extrem. Nebenbei ist Neweys aktueller RB18 in der Formel 1 das erfolgreichste Auto der bisherigen Saison.

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