Continental Curved Ultrawide Display Widescreen Monitor Bildschirm Continental AG
Continental Driver Identification Display Gesichtserkennung
Mercedes EQS Interieur Hyperscreen
Mercedes EQS MBUX Hyperscreen
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Hyperscreen: Mercedes plant Riesen-Display in MMA-Autos

Riesen-Display in MMA-Autos
Mercedes plant wohl Hyperscreen in Kompaktmodellen

Wie die großen Mercedes-Modelle sollen anscheinend auch die künftigen MMA-Autos über ein Riesen-Display im Armaturenbrett verfügen. Die Technik stammt von Continental und wurde jüngst auf der CES in Las Vegas präsentiert.

Die nächste Mercedes-Modellgeneration in der Kompakt- und Mittel- bis hinauf zur C-Klasse baut auf einer völlig neuen Plattform auf. Die Mercedes Modular Architecture (MMA) ist eine "Electric first"-Plattform, kann aber auch Verbrenner aufnehmen, die jedoch womöglich nur noch als Range Extender dienen. Innen dürfte es in den MMA-Modellen im Klassenvergleich luxuriös und technisch fortschrittlich zugehen, was zur von Konzernchef Ola Källenius formulierten Strategie der Höherpositionierung der Marke passt.

Wichtig dabei: ein Hightech-Infotainment-System. Ein solches präsentieren bereits die Elektromodelle auf Basis der größeren EVA-Plattform. Zum Beispiel der EQS, mit dem der MBUX-Hyperscreen eingeführt wurde (siehe Video und Fotoshow). In der elektrischen Oberklasse-Limousine misst das Riesen-Display, das sich fast von A-Säule zu A-Säule erstreckt, 141 Zentimeter in der Breite. Allerdings soll der Hyperscreen nicht ausschließlich den High-End-Modellen vorbehalten bleiben. Aktuellen Medienberichten zufolge soll er auch in den künftigen MMA-Autos zum Einsatz kommen.

Kein Kommentar von Mercedes

Der gewöhnlich in Mercedes-Kreisen exzellent vernetzten Plattform JESMB zufolge habe Mercedes die Pläne bestätigt. Auf unsere Nachfrage trauten sich die Schwaben dagegen nicht so weit aus der Deckung. Ein Sprecher bezeichnete entsprechende Berichte als "Spekulationen über zukünftige Baureihen", die Mercedes grundsätzlich nicht kommentiere.

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Falls die Meldungen stimmen, soll es sich beim verwendeten TFT-Display um eine Technologie handeln, die Continental kürzlich auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas vorgestellt hat. Der Zulieferer nennt sie "Curved Ultrawide Display", es geht also um einen gewölbten ultrabreiten Bildschirm. Die Wölbung soll dafür sorgen, dass die Fahrerinnen und Fahrer auch entfernte Bildschirmbereiche gut einsehen und das gebogene Display als entspannend für die Augen wahrnehmen können.

1,29 Meter breit

Käuferinnen und Käufer eines MMA-Modells erwartet demnach ein 129 Zentimeter (47,5 Zoll) großer Monitor. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein einzelnes Display, sondern um mehrere, die unter einem gemeinsamen Glas zusammengefasst sind. 3.000 Matrix-Dioden sollen die Fläche ausleuchten, wobei einzelne, nicht benötigte Bereiche gedimmt werden können, um Energie zu sparen. Die Bedienung erfolgt über ein integriertes Feld mit haptischem Feedback, das auch Bereiche steuert, die außerhalb der Armreichweite liegen, und nur dann erscheint, wenn es benötigt wird. Das soll verhindern, dass überflüssige Informationen vom Fahren ablenken.

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Sollte Mercedes den Hyperscreen künftig tatsächlich in seinen kleineren Baureihen einsetzen, dann wohl mit leichter Verzögerung. Continental plant, sein Curved Ultrawide Display ab 2025 in Serie zu bringen. Ob dann auch Continentals zweite CES-Neuheit, das "Driver Identification Display", integriert wird, ist noch nicht bekannt. Dabei handelt es sich um einen Sensor samt zugehöriger Software, der die Authentifizierung des Fahrers oder der Fahrerin per Gesichtserkennung ermöglicht.

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Fazit

Im Gegensatz zum Rivalen BMW hält Mercedes große Bildschirme in Autos nicht für die Vergangenheit, sondern für die Zukunft. Deshalb scheinen die Schwaben den Einsatz von Monitoren, die sich fast über die gesamte Fahrzeugbreite erstrecken, auch für kompakte Baureihen zu planen. Falls der MBUX-Hyperscreen in den MMA-Modellen tatsächlich kommt, liefert ihn Continental in Form seines "Curved Ultrawide Displays" zu.

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