RORO Schiff FELICITY ACE Autotransporter marinha.pt/ams
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RORO Schiff FELICITY ACE Autotransporter 15 Bilder

Autotransportschiff Felicity Ace: Nach Löschversuchen gesunken

Autotransportschiff Felicity Ace gesunken VW-Autos im Wert von 200 Millionen Euro verloren

Das Autotransportschiff Felicity Ace war mit knapp 4.000 Autos der VW AG in Seenot geraten. Darunter 1.100 Porsche und 189 Bentleys. Jetzt ist es gesunken und liegt auf dem Meeresgrund in 3.000 Metern Tiefe.

Als sich in der Nacht zum 16. Februar 2022 der Moderator und Journalist Matt Farah in den USA noch im Tiefschlaf befand und von seinem neuen Sportwagen träumte, ging sein Traum 166 Kilometer südwestlich der Azoren im Atlantik gerade in Flammen auf. Genauer gesagt befindet sich sein 2022er Porsche Boxster Spyder gemeinsam mit weiteren 1.100 Porsche an Bord der brennenden Felicity Ace (übersetzt: glückliches As), einem 17 Jahre alten Autotransporter mit insgesamt 3.965 Fahrzeugen der Volkswagen AG an Bord – darunter auch 187 Fahrzeuge der Luxusmarke Bentley. Nach tagelangen Lösch- und Schlepparbeiten ist das Transportschiff am 1. März 2022 endgültig gesunken.

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Statt eines Porsche 992 S erhält dieser Kunde nur diese Nachricht von seinem Porschehändler.

"Heute Morgen verlor das Schiff Felicity Ace während des am 24. Februar begonnenen Schleppvorgangs an Stabilität und sank etwa 25 Seemeilen (ca. 48 km) außerhalb der Grenzen der ausschließlichen Wirtschaftszone Portugals in einem Gebiet mit einer Wassertiefe von etwa 9.842 Fuß (ca. 3.000 m)", heißt es seitens der portugiesischen Marine. Die Marine hat zudem einige Trümmer und einen kleinen Fleck von öligen Abfällen in dem Gebiet gesichtet.

Alle 22 Besatzungsmitglieder gerettet

Das 199,99 Meter lange und 32,26 Meter breite Schiff der RoRo-Klasse (von der japanischen Reederei Mitsui OSK Lines (MOL) betrieben) verließ den Hafen von Emden am 10. Februar um 18:45 Uhr in Richtung Davisville, USA. Am 16. Februar setzte gegen 12:30 Uhr der Kapitän einen Notruf ab. Der Grund: Feuer an Bord. Mithilfe von Handelsschiffen und Hubschraubern in der Gegend wurden alle 22 Besatzungsmitglieder sicher vom Schiff evakuiert. Das Patrouillenschiff der portugiesischen Marine NRP Setubal eilte herbei und begleitete, gemeinsam mit Schleppern, den havarierten Autotransporter.

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Das portugiesische Patrouillenboot Setubal kam dem Autotransporter zu Hilfe.

"Der Händler hat bestätigt, dass mein Auto zusammen mit mindestens einem Dutzend anderer erwarteter Fahrzeuge auf diesem Boot ist", sagte Farah einer amerikanischen Nachrichtenagentur. "Sie hatten keine weiteren Informationen für mich außer der Bestätigung, dass mein Auto auf dem Boot war, und sagten, sobald Porsche Cars North America einen Plan hat, wie es weitergehen soll, würden sie die Pläne mit mir teilen."

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Lithium-Ionen-Batterien erschweren Löschvorgang

Da sich unter den rund 4.000 brennenden Fahrzeugen zahlreiche Plug-in-Hybride oder auch reinelektrisch angetriebene Elektroautos befinden, beeinträchtigten die verbauten Lithium-Ionen-Batterien die Brandbekämpfung. "Die Batterien einer unbekannten Anzahl von Elektrofahrzeugen haben an Bord des Schiffes Feuer gefangen", sagte Kapitän Joao Mendes Cabecas vom Hafen von Hortas, dem nächstgelegenen Hafen zum Standort des Schiffes, gegenüber Reuters.

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Ob die Batterien das Feuer ausgelöst haben, ist derzeit noch unklar. Der, wie jetzt bekannt ist, fehlgeschlagene Rettungsplan las sich vorerst verheißungsvoll: Das havarierte Schiff sollte mithilfe von drei Schleppern in den Hafen von Hortas geschleppt werden. Als das nicht funktionierte, wurden Experten für das Löschen von Batteriebränden herangezogen, um das Feuer noch auf See zu löschen. Allein für die Volkswagen AG soll die Summe der durch den Brand verlorenen Fahrzeuge rund 200 Millionen Euro betragen. Insgesamt soll ein Schaden von über 400 Millionen Euro zu beklagen sein.

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... gering, Benziner und Diesel können auch Feuer fangen.
... höher als bei Verbrennern, schon wegen der komplizierten Akkus.

Fazit

Das auf dem Atlantik in Brand geratene Autotransportschiff ist nun gesunken. An Bord: 3.965 Fahrzeuge der Volkswagen AG – darunter mehr als 1.000 Porsche.

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