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EU-Neuzulassungen 2020: Corona-Pandemie kostet 23,7 %

EU-Neuzulassungen 2020 Corona-Pandemie kostet 23,7 Prozent

Die Corona-Krise lässt den Neuwagenmarkt in Europa im Jahr 2020 um fasst ein Viertel schrumpfen. Insgesamt wurden nur knapp 10 Millionen Autos verkauft.

Der Neuwagenmarkt wurde in 2020 nicht nur national sondern auch international maßgeblich durch die Corona-Pandemie bestimmt. Wie der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) jetzt mitteilt, wurden in 2020 in der EU nur 9.942.509 Pkw neu in den Verkehr gebracht. Das entspricht einem Einbruch gegenüber dem Vorjahr um 23,7 Prozent. Wirft man ergänzend noch einen Blick auf den Nicht-Mehr-EU-Markt Großbritannien, so werden die Zahlen noch dramatischer. Die Briten kamen in 2020 auf nur 1.631.064 Pkw-Neuzulassungen. Das waren rund 800.000 oder 29,4 Prozent weniger als in 2019.

Größter europäischer Markt war in 2020 Deutschland mit 2.917.678 Pkw-Neuzulassungen und einem Minus von 19,1 Prozent. Frankreich steht auf Rang zwei mit 1.650.118 Neuzulassungen und einem Minus von 25,5 Prozent. Drittgrößter Markt sind die oben bereits erwähnten Briten. In Italien konnten die Hersteller in 2020 1.381.496 Autos absetzen, was einem Einbruch um 27,9 Prozent entspricht. Der spanische Markt büßt als letzter Volumenmarkt um 32,3 Prozent auf 851.211 Pkw-Neuzulassungen ein.

Alle verlieren stark, VW bleibt vorn

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Hersteller
Alle Marken verlieren in Europa bei den Pkw-Neuzulassungen in 2020 zweistellig.

Aus dem Corona-Jahr 2020 geht der Volkswagenkonzern als europäischer Marktführer hervor. Der Konzern kommt auf 2.547.519 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 25,6 Prozent. Der Einbruch gegenüber 2019 beträgt allerdings 21,6 Prozent. Stärkste Einzelmarke ist weiter VW mit 1.152.353 Neuzulassungen, 11,6 Prozent Marktanteil und einem Einbruch um 24,6 Prozent. Zweite Kraft in Europa ist Renault mit einem Marktanteil von 7,7 Prozent (762.365 Neuzulassungen/- 22,9 %). Peugeot kommt auf 6,8 Prozent Marktanteil (672.300/- 22,9 %), Mercedes auf 6,0 Prozent (601.521/- 14,2 %), Skoda auf 5,6 Prozent (557.999/- 14,9 %), Toyota auf 5,4 Prozent (533.192/- 12,5 %), BMW auf 5,3 Prozent (527.979/- 15,6 %) und Ford auf 5,0 Prozent (493.772/- 30,6 %).

Audi liegt mit Fiat gleichauf bei einem Marktanteil von 4,7 Prozent, wobei Audi mit 467.225 (- 19,1 %) etwas mehr Autos verkaufen konnte, als Fiat 464.061 (- 24,9 %). Für Citroën meldet die ACEA einen Marktanteil von 4,2 Prozent (415.787/- 28,1 %), für Opel 3,9 Prozent (383.917/- 40,3 %), für Dacia 3,8 Prozent (380.280/- 29,7 %), für Hyundai 3,6 Prozent (362.633/- 21,5 %), für Kia 3,4 Prozent (337.712/- 14,8 %) und für Seat 3,2 Prozent (313.280/- 26,0 %).

In der Fotoshow zeigen wir nochmal speziell die Entwicklung in Deutschland in 2020.

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Fazit

Der europäische Neuwagenmarkt hat im Corona-Jahr 2020 rund 3,5 Millionen Neuzulassungen und damit fast ein Viertel seines Gesamtvolumens gegenüber dem Vorjahr eingebüßt. Getroffen hat es mehr oder weniger alle Marken heftig. Unter den Volumenmarken stechen besonders Opel und Ford mit hohen Verlusten heraus.

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