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EU-Neuzulassungen Februar 2020

Erneut ein deutliches Minus

Im Februar blieben die europäischen Pkw-Neuzulassungen um 7,4 Prozent unter Vorjahr. Mit einem Minus bereits im Januar ist auch die Gesamtbilanz für 2020 negativ.

Nach einem schwachen Neuzulassungs-Januar kann auch der Februar nicht mit positiven Zahlen glänzen. Wie der europäische Automobilherstellerverband ACEA mitteilt, wurden im Februar 2020 europaweit 957.052 Pkw erstmals zugelassen. Das waren 7,4 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Schon im Januar musste der Verband ein Minus von 7,5 Prozent vermelden. Damit startet der europäische Automarkt schwach ins neue Jahr. Über beide Monate hinweg liegt das Minus mit nur 1.913.931 Pkw-Neuzulassungen bei 7,4 Prozent. Die ACEA begründet die schwachen Zahlen mit zahlreichen Änderungen in der Steuerpolitik vieler EU-Länder zum Jahreswechsel sowie in einer insgesamt nachlassenden Konjunktur.

Einbrüche auf Volumenmärkten

Das negative Februar-Ergebnis basiert vor allem auf schwachen Zahlen in den Volumenmärkten. In Deutschland wurden im Berichtsmonat nur 239.943 Pkw neu zugelassen, was einem Minus von 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Frankreich meldet für den Februar 167.782 Pkw-Neuzulassungen. Hier liegt der Rückgang bei 2,7 Prozent. Minus 8,8 Prozent und nur noch 162.793 Neuzulassungen steuert Italien bei. Spanien meldet 94.620 Neuzulassungen und ein Minus von 6,0 Prozent. In der Gesamtbilanz nicht mehr berücksichtigt wird nach dem EU-Austritt Großbritannien. Hier wurden im Februar 79.594 Autos neu in den Verkehr gebracht. Das Minus beträgt 2,9 Prozent.

VW bleibt Marktführer

Marktführer bleibt in Europa der VW-Konzern mit einem Marktanteil von 25,1 Prozent. Stärkste Einzelmarke ist weiter VW. Hier weist die ACEA einen Anteil von 11,2 Prozent aus. Immer stärker wird Peugeot. Die Franzosen kommen im Februar auf einen Marktanteil von 7,5 Prozent. Auf den weiteren Rängen folgen Renault (7,4 %), Fiat (5,5 %), Skoda, Toyota und Mercedes (jeweils mit 5,3 %), Citroën (5,0 %), Ford (4,9 %), BMW (4,8 %), Opel und Audi (je 4,6 %), Seat und Hyundai (je 3,6 %) und Kia mit 3,5 Prozent.

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