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EU-Neuzulassungen: September bringt erstes Plus

EU-Neuzulassungen September bringt erstes Plus des Jahres

Die europäischen Neuzulassungen zeigen im September ein erstes zartes Wachstum. Der bisherige Jahresverlauf liegt aber noch ganz weit im Minus.

Der europäische Automobilherstellerverband ACEA meldet für den September 2020 933.987 Pkw-Neuzulassungen in der EU und damit ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es ist der erste Monat, der über dem Vorjahr abschließen kann, aber nur ein schwacher Lichtblick für die Gesamtbilanz. Nach neun Monaten wurden in der EU bislang 7.058.090 Pkw neu in den Verkehr gebracht. Das sind rund 2,8 Millionen Autos weniger als noch vor einem Jahr. Das Minus liegt damit bei 28,8 Prozent.

Volumenmärkte – nur Italien und Deutschland wachsen

Zu den treibenden Kräften für das zarte September-Plus zählen die Märkte in Deutschland und Italien. 265.277 Pkw-Neuzulassungen bescheren dem deutschen Automarkt ein Plus von 8,4 Prozent. Italien legt gegenüber dem Vorjahr um 9,5 Prozent zu und meldet für September 2020 156.132 Pkw-Neuzulassungen. Weiter im Minus (3,0 %) liegt Frankreich mit 168.289 Neuzulassungen. Spanien kommt mit 70.729 Neuzulassungen auf ein Minus von 13,4 Prozent. Als letzter Volumenmarkt meldet Großbritannien, die nicht mehr zur EU gezählt werden, 328.041 Neuzulassungen und ein Minus von 4,4 Prozent.

VW unverändert Marktführer

Marktführer im leicht gewachsenen September-Markt ist der VW-Konzern mit einem Marktanteil von 23,1 Prozent. Als stärkste Einzelmarke verteidigt VW mit einem Marktanteil von 10,1 Prozent seine Position. Dahinter folgen Renault (7,7 %), Peugeot (6,9 %), Mercedes (6,3 %), Skoda und Toyota (jeweils 5,5 %), Ford (5,4 %), Fiat (5,2 %), BMW (4,8 %) und Citroën (4,1 %). Audi liegt gleichauf mit Dacia bei 4,0 Prozent Marktanteil. Knapp dahinter folgt das koreanische Duo Kia und Hyundai mit jeweils 3,9 Prozent. Opel kommt im September auf einen Marktanteil von 3,7 Prozent, Seat liegt bei 3,1 %.

Fazit

Der europäische Automarkt findet noch keinen Weg aus der Corona-Krise. Zwar gibt es auf einigen Märkten zarte Wachstumsanzeichen, der Gesamtmarkt steckt aber weiter tief im Minus.

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