Leserwahl-Ergebnisse: 911, Golf, G-Klasse - wer liegt bei Ihnen vorn?

Die Besten der Besten - Lieblinge der ams-Leser
911, Golf, G-Klasse - wer liegt bei Ihnen vorn?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.06.2026
Als Favorit speichern

Porsche dominiert die "BEST CARS – Die Besten der Besten"-Leserwahl von auto motor und sport: In der Gesamtwahl zum Jubiläum "50 Jahre BEST CARS" sichert sich der Porsche 911 mit 28,9 Prozent klar Platz eins. Dahinter folgt ein Klassiker der breiten Mitte, der VW Golf (12,8 Prozent) knapp vor der Mercedes G-Klasse (12,0 Prozent). Auffällig: Die Spitze vereint Sportwagen-Ikone, Volumenmodell und Geländewagen-Legende – ein Querschnitt dessen, was die Leserinnen und Leser als automobile Referenzen ansehen.

Das sagen die ams-Leser über die drei Erstplatzierten

Das verdeutlichen auch die meist schwärmerischen Leser-Statements der drei Bestplatzierten. "Das ist DER Sportwagenklassiker schlechthin", heißt es beispielsweise über den Porsche 911. Ein anderer Teilnehmer schreibt über den Elfer: "Das Epitom eines Sportwagens, und das schon seit vielen Jahrzehnten." Über den Kompaktklassiker aus Wolfsburg heißt es unter anderem: "Der VW Golf hat ein ganzes Fahrzeugsegment definiert und über Jahrzehnte hinweg geprägt. In seiner Klasse war er im Durchschnitt das ausgewogenste Gesamtpaket – unabhängig davon, wie stark die Konkurrenz jeweils aufgestellt war." Und der Mercedes G ist schlicht "eine absolute Ikone" – dieses Prädikat wird dem Geländewagen-Urmeter auffällig oft verliehen.

Direkt hinter dem Podium wird es eng: Mazda MX-5 (11,8 Prozent) und Ferrari F40 (11,7 Prozent) liegen nahezu gleichauf und zeigen, dass die Leserinnen und Leser von auto motor und sport ein großes Herz für Importmodelle haben. Als Überraschung darf das starke Abschneiden der Alpine A110 (9,8 Prozent) gewertet werden, die gemeinsam mit dem BMW 3er (ebenfalls 9,8 Prozent) auf dem geteilten sechsten Rang landet. Auch dahinter prägen emotionale Modelle das Bild – von der Alfa Romeo Giulia (9,4 Prozent) über den Audi R8 (8,1 Prozent) bis zum VW Multivan/Caravelle (7,8 Prozent), der zeigt, dass Alltagsnutzen im Leser-Voting ebenfalls einen festen Platz hat.

Im Mittelfeld tauchen viele feste Größen auf: Audi TT (7,3 Prozent), Mercedes 190 (7,1 Prozent) und Mercedes SL (6,9 Prozent) stehen für Klassiker mit Kultstatus, während BMW 5er (6,5 Prozent) und Mercedes S-Klasse (6,2 Prozent) die Oberklasse vertreten. Bemerkenswert ist zudem die Bandbreite: Vom Renault R5 (6,1 Prozent) über den Lamborghini Countach (6,0 Prozent) bis zum BMW i3 (5,4 Prozent) reicht das Spektrum – Ikonen, Exoten und Konzeptträger nebeneinander in einer Liste.

Emotionale Autos auf dem Import-Podium

Noch klarer als in der Gesamtwertung fällt das Bild in der Importwahl aus: Hier gewinnt der Mazda MX-5 mit 25,6 Prozent vor dem Ferrari F40 (19,9 Prozent) und der Alpine A110 (17,4 Prozent). Es folgt die Alfa Romeo Giulia (16,7 Prozent); mit dem Skoda Octavia (16,3 Prozent) platziert sich ein pragmatischer Allrounder überraschend weit vorn. Auch Mini (14,0 Prozent) und Renault R5 (13,1 Prozent) unterstreichen, dass Sympathie und Charakter bei den Importfavoriten ähnlich stark zählen wie Leistung.

Die Kommentare über die drei bestplatzierten Importautos zeigen, dass hier beim Votum in erster Linie emotionale Aspekte eine Rolle gespielt haben. "Alle, die damit fahren, steigen mit einem Lächeln aus, obwohl es für einige doch ungemütlich gewesen sein dürfte", heißt es beispielsweise über den Mazda MX-5. Beim Ferrari F40 scheint stets der ewige Status als rohes Supercar und Postermotiv für die Kinderzimmerwand durch: "Das Auto ist eine Naturgewalt und der Traum eines jeden kleinen Jungen gewesen zu seiner Zeit." Die Alpine A110 wird für ihr konsequentes Konzept geschätzt: "Bei all den immer schwerer werdenden Autos ein Exot, der beweist, dass wenig Gewicht essenziell für Fahrspaß ist."

Luxus, Lifestyle, Sportlichkeit

In der zweiten Reihe der Importliste mischen sich Luxus und Lifestyle: Der Bentley Continental GT (12,1 Prozent) liegt vor dem Lamborghini Countach (11,7 Prozent) und dem Range Rover (11,1 Prozent). Dahinter folgen unter anderem Aston Martin Rapide (10,0 Prozent), Fiat 500 (9,7 Prozent) und das Jaguar F-Type Cabrio (9,5 Prozent).

Fazit