Citroen C4 Picasso, Gurtschloss Thomas Gerhardt
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Rückrufe bei BMW und Toyota: Gurtschlösser machen Ärger

Rückrufe beim BMW und Toyota Gurtschlösser machen Probleme

Bei BMW kann der Fehler Airbags und Gurtstraffer unnötig auslösen – und bei Toyota einfach nur nerven.

Sowohl bei BMW als auch Toyota machen derzeit die Gurtschlösser Probleme. Bei den Münchnern kann eine fehlerhaft montierte Sensorik innerhalb des Gurtschlosses zu irrtümlichen Auslösungen der für diesen Sitzplatz vorgesehenen Airbags und Gurtstraffern führen. In Deutschland überwacht das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den Rückruf, der hierzulande 736 und weltweit 10.373 Autos betrifft. Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 9839, bei BMW läuft er unter dem Code 0072130200.

Toyota Prius nervt mit Gurtwarnungen

Es geht dabei um zwischen 2019 und 2020 gebaute Exemplare der Baureihen BMW 3er (G20 und G21), BMW X3 und X4 inklusive X3 M und X4 M (G01/02 sowie F97/98) und BMW 8er als Coupé, Cabrio und Gran Coupé inklusive M-Versionen (G13/14/15 sowie F91/92/93). Im Rahmen des Rückrufs werden die Gurtschlösser der betroffenen Autos überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. Vorfälle mit Personen- oder Sachschaden sind bislang ebensowenig bekannt wie die nötige Aufenthaltsdauer in der Werkstatt.

 BMW M8 Competition Test ams
Achim Hartmann
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Bei Toyota geht es ebenfalls um fehlerhafte Gurtschlösser. "Bei den betroffenen Fahrzeugen können sich am Fahrersitz Gurtschlösser befinden, die im Betrieb evtl. eine akustische und optische Warnung über einen nicht ordnungsgemäß verriegelten Sicherheitsgurt des Fahrers anzeigen, obwohl der Fahrergurt verriegelt ist", heißt es in einer Mitteilung des Herstellers.

Weltweit fast 500.000 Autos betroffen

Dabei geht es weltweit um etwa 488.000, in ganz Europa um 43.723 und in Deutschland um 5.483 Autos, die zwischen dem 07. August 2014 und dem 05. März 2019 produziert wurden. Bei den betroffenen Modellen handelt es sich um den Prius, Prius+ und Prius PHEV. Die betroffenen Bauteile müssen erneuert werden, was jeweils einen Werkstattaufenthalt von etwa einer Stunde bedeutet. Toyota führt den Rückruf unter dem internen Code 20SMD-012 und will noch im Verlauf des zweiten Quartals 2020 mit dessen Durchführung beginnen.

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