12/2020, Baojun E300 und E300 Plus General Motors
12/2020, Baojun E300 und E300 Plus
12/2020, Baojun E300
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Baojun E300 und E300 Plus: Elektro-Kleinwagen

Baojun E300 und E300 Plus 2,63 Meter lang, 305 Kilometer weit

Mit dem Baojun E300 und E300 Plus präsentiert General Motors einen mit Technik vollgestopften Elektro-Würfel für den chinesischen Markt.

Es ist wahrlich keine Schande, die Marke Baojun nicht zu kennen. Zwar existiert das von General Motors und dem chinesischen Autokonzern SAIC Wuling gegründete Joint Venture bereits seit 2010; es ist allerdings ausschließlich auf dem chinesischen Markt aktiv. Dort kommt in diesen Tagen das neue Elektroauto Baojun E300 auf den Markt, dessen sehr kleine Ausmaße es nicht daran hindern, üppig mit Technik vollgestopft zu sein.

Kleiner als ein Smart Fortwo

Der E300 ist 2.625 Millimeter lang, 1.647 Millimeter breit und 1.588 Millimeter hoch und bietet einen Radstand von 1.750 Millimetern. Er ist wahlweise mit zwei oder drei Sitzen erhältlich. Der größere und stets viersitzige E300 Plus legt im Vergleich zum Modellbruder 270 Millimeter beim Radstand und bei der Außenlänge sowie 67 Millimeter bei der Breite und sieben Millimeter bei der Höhe drauf. Insgesamt bietet Baojun sechs Varianten des E300 an, deren Preisspanne sich von 64.800 bis 84.800 Yuan erstreckt (umgerechnet gut 8.200 bis knapp 10.800 Euro).

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Der Baojun E300 ist serienmäßig mit Leichtmetall-Felgen ausgestattet.

Der Elektromotor des Baojun E300 sitzt an der Hinterachse, treibt die dortigen Räder an und ist mit einem fest übersetzten Getriebe verblockt. Er leistet 40 kW (54 PS) und erreicht ein maximales Drehmoment von 150 Newtonmetern. Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die Kapazität des Akkus ist nicht bekannt, aber eine Ladung soll für bis zu 305 Kilometer reichen. Wird die DC-Schnelllade-Funktion genutzt, soll die Batterie nach einer Stunde wieder vollständig gefüllt sein.

Die Sicherheits-Ausstattung umfasst das Nötigste

Die Räder des Baojun E300 sind einzeln an McPherson-Federbeinen und Doppelquerlenkern aufgehängt. Die Sicherheitsausstattung umfasst eine elektronische Stabilitätskontrolle, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, einen hydraulischen Bremsassistenten und zwei Frontairbags. Zudem ist ein Abstandsregeltempomat erhältlich. Das Batteriepaket ist in hochfestem Stahl untergebracht und mit einem Abschaltsystem im Crash-Fall ausgerüstet.

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Die Innenraum-Technik steuert der Technologie-Konzern Xiaomi bei.

Die ziemlich würfelig gestaltete Karosserie ist stets zweifarbig lackiert. Während der obere Bereich schwarz ist, kann unten zwischen den fünf Farbtönen Starry White, Starry Sky Powder, Starship Gray, Interstellar Blue und Star Flame Red gewählt werden. Zur Serienausstattung gehören unter anderem höhenverstellbare Scheinwerfer mit Follow-me-home-Funktion, Leichtmetallräder und verdeckte Türgriffe.

Umfangreiche Konnektivitäts-Ausstattung

Der Innenraum des Baojun E300 zeichnet sich laut Hersteller durch umweltfreundliche Materialien und vielfach verstellbare Sitze aus. Hinter dem Multifunktionslenkrad mit integrierten Touchscreens befinden sich digitale Instrumente. Diese Technik und die Konnektivitäts-Systeme stammen vom Technologie-Konzern Xiaomi, weshalb der E300 unter anderem mit auf künstlicher Intelligenz basierender Sprachinteraktion, Echtzeit-Straßennavigation und sprachgesteuerter WeChat-Funktion glänzt. Eine spezielle App verknüpft zudem das Auto mit dem Smartphone.

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Elektroautos aus China ...
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... haben in Europa nichts zu suchen!

Fazit

Für einen Kleinwagen im – nicht einmal – Smart-Format bringt der Baojun E300 eine üppige Elektro-Reichweite und ein gut bestücktes Technik-Paket für den Innenraum mit. In Europa werden wir den Kleinwagen auf absehbare Zeit allerdings nicht sehen.

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