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VW ID.Entry

VW ID.1 kommt 2023 als E-Up-Erbe

Der kleine VW ID.1. kommt als Ersatz für den E-Up und Co. und soll unter 20.000 Euro kosten. Hier die ersten Details.

Mit einer Weihnactskarte hatte Volkswagen Ende 2019 einen Ausbick auf den kleinen, vollelektrischen ID.1 gegeben. Das Modell, intern VW ID. Entry genannt, kommt in der zweiten Hälfte des Jahres zunächst als Studie und dann 2022/2023 unterhalb des ID.3 als Serienmodell auf den Markt.

VW ID.1 auf neuer MEB-Plattform

Bereits 2018 hatte VW auf seine Weihnachts-Grußkarte eine Darstellung des VW Buggy Concepts gedruckt. Die Studie wurde dann im Laufe des folgenden Jahres präsentiert. Auf der neuen Weihnachtskarte, mit Nikolaus am Steuer, ist die Silhouette des ID.1 zu erkennen. Sie zeigt ein steil abfallendes Heck mit Spoiler und umlaufendem LED-Band, dazu scheint die C-Säule kräftig, die B-Säule nicht vorhanden. Die Windschutzscheibe steht flach und ist im unteren Bereich der A-Säule unterbrochen. Sicher ein Designkniff an der Studie, der das Leuchtenband-Design vom Heck auch vorne aufnimmt.

Neuvorstellung: VW ID.3

VW ID.3 (2020), 1st-Serie
VW ID.3 (2020), 1st-Serie VW ID.3 (2020), 1st-Serie VW ID.3 Fahrbericht VW ID.3 (2020), 1st-Serie 25 Bilder

Technisch baut der VW ID.1 jedoch nicht auf dem modularen Elektrobaukasten (MEB) von Volkswagen auf, die fast alle Elektroautos der Marke inklusive der Modell von Skoda und Seat nutzen. Diese im Konzern weit verbreitete Plattform ist aber nicht nach unten skalierbar und der fixe Radstand lässt sich nicht kürzen. Dazu ist die kleinste Batterieeinheit mit 48 kWh schlicht zu groß für einen Kleinwagen. Stattdessen kommen Akkus mit einer Kapazität von 24 und 36 kWh zu Einsatz. Sie ermöglichen eine maximale Reichweite von knapp 200 Kilometer, die für Fahrzeuge im Kleinwagensegment mit geringerer Fahrleistung durchaus akzeptabel ist. Ebenso akzeptabel ist eine verringerte Ausstattung.

Maximal 20.000 Euro kostet der ID. Entry

Der VW-Konzern beauftragte daher Seat, eine kleinere Elektroplattform unterhalb des MEB zu entwickeln und für die Marken Seat, VW und Skoda bereitzustellen. Mit einer Länge von rund 3,8 bis knapp 4 Meter könnten ID.1 und Co. dann VW E-Up, Seat Mii und Skoda Citigo IV ablösen. Dazu soll dem ID.1 noch ein Crossover als Crozz-Version an die Seite gestellt werden. Während der VW ID.1 im Vergleich zum VW e-Up nur marginal größer ausfallen wird – also knapp über 3,6 Meter Länge, 1,645 Meter Breite und 1,407 Meter Höhe, kommt zusätzlich noch ein ID.2. Das Modell und ggf. ebenfalls eine Crozz-Version dürfte dann als Konkurrent zum Renault Zoe oder Peugeot 208e punkten. Diese Modelle messen knapp über 4 Meter in der Länge.

Die neuen kleinen Modelle werden nicht in Emden, sondern in Osteuropa gefertigt – vermutlich im slowakischen Bratislava. Entsprechend könnten dann auch aufgrund der niedrigeren Lohn- und Produktionskosten die Verkaufspreise von 20.000 Euro realisiert werden.

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