Pierre Gasly

Pierre Gasly - Formel 1 Pilot

Formel 1 Pilot Pierre Gasly

Pierre Gasly ist ein französischer Rennfahrer, der in der Formel 1 für die Scuderia Alpha Tauri an den Start geht. Mit dem sensationellen Sieg in Monza 2020 feierte der Red-Bull-Junior den größten Erfolg seiner Karriere.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Pierre Gasly im Interview

„Sehe riesiges Potenzial mit Alpine“

Pierre Gasly und Alpha Tauri stürzten 2022 ab. Wir sprachen mit ihm über eine komplizierte Saison, die Lehren daraus und den Wechsel zu Alpine.

Fotos F1-Test Abu Dhabi 2022

Drei Ferrari an der Spitze

GP Abu Dhabi 2022

Bei den Testfahrten in Abu Dhabi nach dem Saisonfinale konnte man viele Fahrer schon in ihren neuen Kleidern sehen. Wir haben Infos und Bilder.

Aktuell F1 Fahrernoten GP Abu Dhabi

Verstappen überragt alle

Verstappen bewies im Finale noch einmal eindrucksvoll, dass er zurecht Meister der Saison 2022 wurde. Wir haben alle 20 Piloten in der Einzelkritik.

Saison 2023 beginnt in Abu Dhabi

Vier Fahrer in neuen Kleidern

GP Abu Dhabi 2022

Beim Test am Dienstag nach dem Abu-Dhabi-Finale werden Fernando Alonso, Oscar Piastri, Pierre Gasly und Nyck de Vries für ihre neuen Teams antreten.

Aktuell Fahrernoten GP Brasilien 2022

Russell top, Red Bull Flop

George Russell verdiente sich mit dem perfekten Rennwochenende in Sao Paulo die Bestnote. Bei den Red-Bull-Piloten mussten wir Abzüge vornehmen.

Gasly droht Rennsperre

Fahrer fordern angepasstes Strafsystem

GP Brasilien 2022

Pierre Gasly steht bei zehn Strafpunkten in der Sünderkartei. Ab zwölf muss er ein Rennen aussetzen. Die Fahrer wünschen sich Änderungen am System.

FIA-Report zu Gasly-Zwischenfall

Bergekran zu früh auf der Bahn

GP Japan 2022

Die FIA hat den Bericht zum Suzuka-Zwischenfall mit Pierre Gasly veröffentlicht. Um eine Wiederholung zu verhindern, werden neue Abläufe eingeführt.

Gasly klagt Rennleitung an

„Ich bin dankbar, dass ich noch lebe“

GP Japan 2022

Die Formel 1 entging in Suzuka knapp einer Katastrophe. Pierre Gasly fuhr mit 200 km/h im Abstand von zwei Metern an einem Bergefahrzeug vorbei.

Aktuell Nyck de Vries zu Alpha Tauri

Pierre Gasly wechselt zu Alpine

Pierre Gasly darf zu Alpine. Im Werksrennstall trifft er auf Esteban Ocon. Nyck de Vries erhält im Gegenzug das vakante Cockpit bei Alpha Tauri.

Aktuell Freie Cockpits bei Alpine und Haas

Sticht Erfahrung die Jugend aus?

Alpine und Haas haben noch offene Cockpits für die Saison 2022. Setzen die Verantwortlichen bei der Fahrerwahl auf Erfahrung oder junge Talente?

Aktuell F1 Fahrernoten GP Italien 2022

Die fliegenden Holländer

In Monza war Max Verstappen mit seiner Bestnote nicht allein. Auch Nyck de Vries und Charles lieferten beim Italien-GP eine makellose Leistung ab.

Aktuell Zehn Fahrer für drei Plätze

Wo landet Mick Schumacher?

Nur Alpine, Williams und Haas haben noch freie Cockpits für die Saison 2023. Dafür stehen zehn Kandidaten Schlange. Einer davon ist Mick Schumacher.

Alpine. vs. McLaren

Piastri-Fall wirft neue Fragen auf

GP Niederlande 2022

Es tauchen immer mehr Fragezeichen auf, wie es zu dem Chaos um Oscar Piastri kam. Piastri informierte Alpine nach seinen Aussagen vor Alonsos Abgang.

Aktuell McLaren gewinnt Rechtsstreit gegen Alpine

Oscar Piastri ersetzt Ricciardo

Das Schiedsgericht der FIA hat entschieden: Der Vertrag zwischen Oscar Piastri und McLaren ist gültig. Der Australier ersetzt 2023 Daniel Ricciardo.

Aktuell Fahrer-Noten GP Belgien 2022

Note 10 für den Außerirdischen

Selten hat ein Fahrer ein Wochenende so dominiert wie Max Verstappen. Das war ein Klassenunterschied. Wir haben alle 20 Fahrer in der Einzelkritik.

Aktuell Ärger um die Streckenlimits

Strafen nach Augenmaß

Vier Fahrer kassierten im im Spielberg-Rennen Strafen, weil sie mindestens vier Mal die Streckenlimits verletzt hatten. Das sorgte für Ärger.

Aktuell Alpha Tauri hofft auf Upgrades

„Schnelle Kurven sind unser Feind“

Für Alpha Tauri läuft es noch nicht so wie in den letzten zwei Jahren. Pierre Gasly bezeichnet schnelle Kurven als Feind des Autos. Das soll sich mit dem nächsten Upgrade ändern. In Silverstone wird man es brauchen.

Aktuell Red Bull zieht Option auf Pierre Gasly

Gasly bleibt bei Alpha Tauri

Auch in der kommenden Saison fährt Pierre Gasly für Alpha Tauri. Der Franzose hatte in der Vergangenheit auf einen Wechsel zu einem Top-Team spekuliert.

Fahrer-Reaktionen auf FIA-Direktive

„Viele verfolgen eigene Agenda“

GP Kanada 2022

Die Fahrer haben es mehrheitlich begrüßt, dass sich die FIA in den Streit um die hüpfenden Autos einmischt. Die Gesundheit habe oberste Priorität.

Hamilton gegen Gasly

Vorgeschmack auf neue Formel 1

GP Bahrain 2022

Der letzte Testtag von Bahrain brachte das Privatduell Hamilton gegen Gasly. Beide befanden sich auf einer Rennsimulation. Wird Überholen einfacher?

Aktuell Alpha Tauri AT03 für F1-Saison 2022

Alpha-Tier mit Red-Bull-Technik

Wir zeigen erste Bilder vom neuen Alpha Tauri AT03 für die F1-Saison 2022. Kann das kleine Red-Bull-Team damit wieder die großen Rennställe ärgern?

Aktuell Interview mit Pierre Gasly

„Bereite mich auf alle Szenarien vor“

Pierre Gasly war einer der besten Fahrer 2021. Im Interview spricht er über seine Entwicklung, die von Alpha Tauri und Optionen für die Zukunft.

Pierre Gasly begann seine Rennlaufbahn 2006 im Kartsport. Nachdem er vier Jahre später Zweiter in der CIK-FIA-KF3-Europameisterschaft und Vierter im Weltcup geworden war, wechselte er schließlich ins Formel-Auto.

Eingewöhnungs-Phase? Fehlanzeige. 2011 sicherte sich Gasly auf Anhieb den dritten Platz der französischen Formel 4. 2012 trat er für R-Ace GP beim Formel Renault 2.0 Europacup an, den er auf Rang zehn abschloss. Außerdem holte er aus einigen Rennteilnahmen an der nordeuropäischen Formel Renault einen Podiumsplatz.

2013 dann der erste große Erfolg: Gasly startete erneut – diesmal für Tech 1 Racing – im Formel Renault 2.0 Europacup und machte mit acht Podest-Platzierungen aus 14 Rennen den Titel klar. Darüber hinaus schloss er die alpine Formel Renault als Sechster ab – und das obwohl er an etlichen Rennterminen gar nicht teilgenommen hatte.

Red Bull wird hellhörig

2014 wechselte der Franzose zu Arden Motorsport in die Formel Renault 3.5. Achtmal stand Gasly auf dem Podium. Ganz nach oben aufs Treppchen schaffte er es aber nicht. Saison-Resultat: Vize-Meister. Viel wichtiger jedoch: Red Bull Racing hatte das Top-Talent indes ins Förderprogramm aufgenommen. Zudem stieg Gasly für Caterham Racing zum neunten Renn-Wochenende in die GP2-Serie ein, wo er die Saison auf Rang 29 abschloss.

Als er 2015 beim französischen Team DAMS (Driot Associés Motor Sport) seine erste komplette GP2-Saison bestritt, schaffte er es auf Platz acht. Ein Jahr später unterschrieb Gasly beim Prema Powerteam und machte den GP2-Titel klar. Logische Konsequenz: nun, eigentlich der direkte Einzug ins Motorsport-Oberhaus. Doch anstatt Gasly gleich beim Red-Bull-Schwester-Team Toro Rosso zu engagieren, parkte ihn Teamberater Helmut Marko 2017 vorab beim Team Mugen in der japanischen Super Formula. Er schloss dies Saison auf Platz zwei ab.

Endlich in die Königsklasse

Dann kam die Berufung 2017 in die Formel 1 doch noch aus heiterem Himmel. Gasly bestritt die Rennen in Malaysia und Japan als Ersatz für Toro-Rosso-Fahrer Daniil Kvyat. Dessen Teamkollege Carlos Sainz wechselte kurzfristig zu Renault. Ganz zum Vorteil des Franzosen, der deshalb gleich in der Königsklasse blieb und auch 2018 ein Stammcockpit erhielt. Anschließend blitzte sein Talent häufig auf. Highlights wie Rang vier in Bahrain, Platz sieben in Monaco und Rang sechs in Budapest sicherten Gasly ein Cockpit bei Red Bull Racing für 2019.

Der Eurphorie folgte große Ernüchterung. Klar – sein Talent ließ sich auch während der Premiere-Saison bei Red-Bull nicht leugnen. Aber so richtig lief es nicht für den jungen Franzosen. Bis zur Sommerpause sammelte er 63 Punkte – laut den Red-Bull-Bossen viel zu wenig. Die Folge: Teamchef Christian Horner holte Youngster Alexander Albon von Toro Rosso und stufte Gasly dorthin zurück.

Gasly lässt die Kritiker verstummen

Trotz allen Frusts: Der Wechsel tat dem jungen Piloten gut. Anspannung und Unsicherheiten, die er im Red-Bull an den Tag gelegt hatte? Verflogen. Gasly fuhr befreit auf, schaffte es in der Gesamtwertung auf Rang sieben.

Übrigens: Albon tat sich bei Red Bull derweil schwer. Immer wieder erwarteten die Experten erneut einen Cockpit-Tausch der beiden Talente – vor allem, als Gasly bei Toro Rosso (mittlerweile Scuderia Alpha Tauri) auch 2020 überzeugte. Aber Red-Bull-Team-Chef Horner blieb bei seiner Entscheidung.

Gaslys neu gewonnenem Selbstvertrauen tat das nichts an. Als er in Monza seinen ersten Grand-Prix-Sieg einfuhr, brachen bei der Scuderia Alpha Tauri alle Dämme. Am Ende der Saison schaffte er es auf einen guten zehnten Platz. Gasly geht auch 2021 bei Alpha Tauri an den Start – während Albon sein Red-Bull-Cockpit an Sergio Pérez verlor.

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