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Alex Albon - Williams - Formel 1 - GP Frankreich - Le Castellet - 23. Juli 2022
Impressionen - Formel 1 - GP Frankreich - Le Castellet - 23. Juli 2022
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Leclerc-Pole: Red-Bull-Überzahl im Rennen

Zwei Ferrari schlagen Verstappen Red-Bull-Überzahl im Rennen

GP Frankreich 2022

Im Qualifying sicherte sich Charles Leclerc auch dank Windschatten-Hilfe von Carlos Sainz die Pole Position. Am Sonntag muss der Monegasse aber ohne Unterstützung gegen zwei Red Bull kämpfen. Max Verstappen setzt auf die bessere Rennpace und den Top-Speed-Vorteil.

Der spannende Schlagabtausch zwischen Charles Leclerc und Max Verstappen setzt sich auch in Le Castellet fort. In den Freien Trainings schlug das Pendel mehrmals hin und her. Am Ende des Qualifyings durfte im Ferrari-Lager gejubelt werden. Leclerc schlug seinen Dauerkonkurrenten mit dreieinhalb Zehnteln Vorsprung und startet damit zum siebten Mal in dieser Saison von der Pole Position.

Bei Red Bull hatte man sich nach guten Leistungen im dritten Training noch zuversichtlich gezeigt. Doch am Ende machte Leclerc kurzen Prozess. "Bis zum Q2 war es ein Duell auf Augenhöhe. Dann hat Ferrari geschickt ein Windschattenspiel organisiert. Das waren jedes Mal anderthalb bis zwei Zehntel, die sie da gewonnen haben. Der Rückstand ist also nicht so drastisch, wie es ausschaut", nahm Sportchef Helmut Marko die Niederlage locker.

Leclerc selbst glaubt ebenfalls, dass er die Bestzeit auch ohne die Schützenhilfe seines Teamkollegen eingefahren hätte. "Im Vergleich zu meiner Q2-Zeit ohne Windschatten hat es etwa zwei Zehntel gebracht. Ohne wäre es also deutlich enger geworden. Deshalb bedanke mich für die Hilfe von Carlos. Ich hatte das ganze Wochenende Probleme mit der Balance und habe nie eine saubere Runde hinbekommen. Zum Glück ist mir die im entscheidenden Moment gelungen."

Sergio Perez - Red Bull - Formel 1 - GP Frankreich - Le Castellet - 23. Juli 2022
Red Bull
Charles Leclerc war für Red Bull außer Reichweite - auch ohne das Windschatten-Spiel bei Ferrari.

Nachtschicht in Milton Keynes

Bei Red Bull war ein ähnliches Windschattenspiel der beiden Teamkollegen kein Thema. "Checo und ich wollten für uns beide die besten Startpositionen herausholen", erklärte Verstappen. "Weil Carlos (Sainz) von hinten starten muss, war es aber eine schlaue Entscheidung von ihnen." Während im Qualifying noch zwei Ferrari gegen einen Verstappen kämpfen konnten, muss sich Leclerc im Rennen nun alleine mit zwei Red Bull in seinem Nacken rumschlagen.

"Im Rennen haben wir zwei Autos gegen eins, das sollte uns bei der Strategie Vorteile verschaffen und eine wichtige Rolle spielen", hofft Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Sie fahren etwas mehr Abtrieb, wir setzen mehr auf einen geringen Luftwiderstand. Entscheidend dürfte sein, wie gut die Vorderreifen in den langgezogenen Kurven überleben. Das wird ein faszinierender Kampf. Wenn wir nah an Charles dran sind, dann rechne ich dank Top-Speed-Vorteil auch mit einer Attacke."

Laut Horner wurde in der Nacht von Freitag in der Fabrik in Milton Keynes noch lange am richtigen Setup gefeilt. Mit mehreren Simulator-Durchgängen trieb man dem RB18 die Tendenz zum Untersteuern aus, die Verstappen am Trainingsfreitag noch bremste. In Sachen Rennpace sieht man sich im Lager von Red Bull nun klar im Vorteil.

Verstappen, Leclerc & Perez - Formel 1 - GP Frankreich - Le Castellet - 23. Juli 2022
xpb
Im Rennen sitzen Leclerc gleich zwei Red Bull mit starker Rennpace und Top-Speed-Vorteil im Nacken.

Red Bull gut aufgestellt fürs Rennen

Und auch bei der Strategie sieht man sich gut aufgestellt – nicht nur durch Manndecker Perez: "Wir haben von den noch verfügbaren Reifen die Möglichkeit mit einem oder zwei Stopps durchzufahren. Die Ausgangsposition ist also gut", erklärte Marko voller Vorfreude. Und dann bemüht der Grazer auch noch die Statistik: "Wenn man sich Rennen dieses Jahr anschaut, dann war der Mann auf Pole Position meistens nicht der Mann, der am Sonntag gewonnen hat."

Marko sieht zudem auch noch einen Vorteil beim Antrieb: "Wir haben bei Ferrari einige Probleme mit den Motoren gesehen. Bei diesen Temperaturen und diesem hohen Vollastanteil wäre es riskant, wenn sie die ganze Distanz mit voller Leistung fahren. Der Honda-Motor hat nicht so große Schwankungen. Wir haben eine konstant gute Leistung. Und von der Zuverlässigkeit schaut es bei uns auch gut aus. Da haben wir keine Bedenken."

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