Formel 1: Wäre Max Verstappen lieber bei den 24 Stunden von Spa?

Das denkt Verstappen über sein Spielberg-Update
Wäre Max lieber bei den 24 Stunden von Spa?

GP Österreich 2026
ArtikeldatumVeröffentlicht am 25.06.2026
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Max Verstappen - Verstappen Racing - 24 Stunden von Spa
Foto: KI-generiert, Fotos: Andrej ISAKOVIC / AFP via Getty Images, Mercedes-AMG

Nicht nur am Lenkrad ist Max Verstappen der ultimative Multitasker. Auch sonst geht der Niederländer mit seiner Aufmerksamkeit sehr flexibel um. Bis vor einigen Jahren konnte es schon mal passieren, dass er während der Nächte eines GP-Wochenendes zusätzlich virtuelle Rennen fuhr. Weil das seinem Arbeitgeber Red Bull 2024 doch etwas zu wild wurde, einigte man sich darauf, die Schlafenszeit freizuräumen.

Parallel verfolgt der vierfache Weltmeister regelmäßig andere Rennen. Immer wieder erzählen befreundete Rennfahrer, wie der Champion ihnen positive Nachrichten und sogar Tipps sendet – oft auch zu ungewöhnlichen Uhrzeiten. Das Fantum mündete schlussendlich vor einigen Jahren in ein eigenes Rennteam. Spätestens seit den letzten 24 Stunden auf dem Nürburgring kennt es nun jeder Motorsport-Begeisterte.

Am kommenden Wochenende – also parallel zum Alpen-Auftritt der Königsklasse – will Verstappen Racing den 24-Stunden-Sieg beim Klassiker in Spa (27./28.6.) nachholen. Das von einem spezialisierten Einsatzteam betreute Projekt erhält dabei erneut Unterstützung von Mercedes-AMG. Die Affalterbacher Sporttochter stellt mit Dani Juncadella und Jules Gounon zwei Stars aus ihrem Kosmos. Verstappens Schützling Chris Lulham rundet das Trio ab.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Barcelona 2026
xpb

Kalenderwünsche des Dominators

Wird Verstappen da nicht neidisch? "Ich möchte so viel wie möglich vom Rennen verfolgen. Natürlich würde ich auch gerne antreten. Für nächstes Jahr habe ich schon angemerkt, dass es keine Überschneidung geben sollte. Die Strecke ist herausragend, 24-Stunden-Rennen bieten eh immer Spektakel. Und in Spa gibt es obendrein den Sonderfall, dass nur GT-Autos starten."

Während Verstappen bei den ersten F1-Rennen noch dankbar für diese Ablenkung gewesen wäre, hat sich das Bild zuletzt verbessert. Die erste Startreihe von Monaco und das Podium in Kanada bewiesen, dass die Saison kein totaler Reinfall sein wird. Trotzdem reicht das dem Dominator der jüngeren Historie nicht. "Uns fehlt schlicht Performance. Der Fokus muss darauf liegen, sie zu finden."

"Der Blick auf meine Starts sagt alles. Unsere Entwicklungskurve zeigt sich bisher gut, aber unter der Einschränkung, dass es leichter wird, Boden gutzumachen, wenn man ordentlich hinterherfährt." Spitzen wie diese zeigen, wie fern Verstappen seine Ziele noch wähnt. Aber verringert das anstehende Update wenigstens den Abstand?

Lange Mängelliste des Red Bull

"Wir müssen einfach daran arbeiten, uns zu verbessern. Überall gibt es Bedarf. Ich weiß, dass mein Team 100 Prozent Einsatz zeigt. Es ist aber nicht so, dass die anderen nicht ebenfalls häufig Nachbesserungen bringen." Zum Beispiel hatte Ferrari neben der ersten Stufe der ADUO-Motornachbesserung auch ein Aero-Paket für Spielberg im Gepäck.

"Um uns zu verbessern, müssen wir eine Kombination von Dingen auf die Reihe kriegen: Topspeed, Balance, Downforce, Grip, Verhalten über Randsteinen und so weiter", bilanziert Max Verstappen. Das Team legte zuletzt einen Schwerpunkt auf das Gewicht. Zu Beginn brachte der RB22 noch zu viele Kilogramm auf die FIA-Waage.

Die für das Wochenende vorhergesagte Hitze ist dem Wahl-Monegassen derweil egal. So verzichtet er auf die Kühlweste. "Diese Autos fordern einen körperlich nicht wirklich. Das Abkühlen vor dem Rennen muss reichen." Dabei wird er dann die Schlussphase des GT3-Highlights verfolgen.

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