Aston Martin - F1-Concept - Mark Antar Design Mark Antar Design
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Aston Martin - F1-Concept - Mark Antar Design 7 Bilder

Racing Point nicht mehr rosa

Aston fährt in britischem Grün

Lance Stroll hat angedeutet, dass die nächstjährigen Aston-Martin-Werksrenner in klassischem British Racing Green lackiert werden. Sergio Perez ist dann nicht mehr dabei. Der Mexikaner übte in Sotschi Kritik an seinem Team.

Die Formel-1-Fans müssen sich 2021 auf einige Änderungen einstellen. Aus Racing Point wird in der kommenden Saison das Werksteam von Aston Martin. Und mit dem Namen wird wohl auch eine komplette Veränderung des Looks der Autos einhergehen. Die Tage der rosaroten Panther sind gezählt.

Auf die neue Lackierung angesprochen, antwortete Lance Stroll in Sotschi: "Ich glaube, die Autos bekommen die Farbe British Racing Green. Das wird sicher cool aussehen. Ich bin schon ganz aufgeregt und freue mich darauf."

Die Frage lautet, ob Hauptsponsor BWT die Änderung mitmacht oder seine Logos zusammen mit dem markanten rosa Anstrich zu einem Konkurrenzteam mitnimmt. Wie das neue Auto aussehen könnte, zeigt Ihnen schon einmal Grafik-Designer Mark Antar. Er hat in seinem Entwurf probiert, beide Elemente unter einen Hut zu bringen. Wir zeigen die Bilder in der Galerie.

Stroll & Perez - Racing Point - GP Russland 2020
xpb
Sergio Perez und Lance Stroll gehen unterschiedlich gut gelaunt in das Russland-Wochenende.

Perez unzufrieden mit Behandlung

Neben der Farbe der Autos wird sich auch das Personal im Cockpit ändern. Sebastian Vettel übernimmt den Sitz von Sergio Perez. Bisher ging die Trennung vom Mexikaner noch relativ geräuschlos über die Bühne. Doch in Sotschi äußerte der Routinier erstmals frustrierte Zwischentöne über seinen frühzeitigen Abgang.

So kann Perez zum Beispiel nicht nachvollziehen, dass er nicht mehr in die Weiterentwicklung einbezogen ist. "Seit die Nachricht über meinen Abschied bekannt wurde, fingen einige im Team damit an, Dinge vor mir zu verstecken. Dabei wäre es in der aktuellen Situation eher angebracht, so transparent wie möglich zu arbeiten, damit wir unsere Ziele erreichen und so viele Punkte wie möglich mitnehmen."

Zudem prangerte der Pilot auch eine konkrete Indiskretion an. Im Zuge der Trennung kam ans Licht, dass Perez ein Telefongespräch von Teambesitzer Lawrence Stroll im Nachbarzimmer mithörte, der mit seinem Anwalt über den neuen Vertrag von Vettel diskutierte. So wusste Perez schon Wochen vor der offiziellen Entscheidung, dass seine Tage bei Racing Point gezählt sind.

Der Routinier ärgerte sich, dass die Geschichte öffentlich wurde: "Ich bin enttäuscht, dass solche Dinge aus dem Team ans Tageslicht kommen. Solche Sachen müssen zwischen mir und dem Team bleiben. Ich würde so etwas nie nach außen tragen, weil ich der Meinung bin, dass es intern bleiben sollte."

F1-Technik: Das Racing-Point-Upgrade im Detail

Racing Point - Technik-Upgrade GP Toskana Mugello - 2020
Racing Point - Technik-Upgrade GP Toskana Mugello - 2020 Racing Point - Technik-Upgrade GP Toskana Mugello - 2020 Racing Point - Technik-Upgrade GP Toskana Mugello - 2020 Racing Point - Technik-Upgrade GP Toskana Mugello - 2020 11 Bilder

Stroll bekommt Upgrade-Paket

Auch was die sportliche Situation angeht, deutet sich in Sotschi Frust für Perez an. Eigentlich sollte der WM-Neunte beim GP Russland auch endlich in den Genuss des großen Upgrade-Pakets kommen, das Stroll schon in Mugello fuhr. Doch der heftige Crash des Schwesterautos nach dem Reifenplatzer in der Arrabiata-Kurve sorgte dafür, dass die neuen Teile direkt wieder in die Tonne wanderten.

Zwischen den beiden Rennen in der Toskana und Russland blieb nicht genug Zeit, zwei komplett neue Pakete zu produzieren. So wird wieder nur Lance Stroll in den Genuss des Facelift-Kits kommen. Statt die Upgrades abwechselnd an die Fahrer zu geben, entschied die Teamleitung denjenigen Piloten zu bevorzugen, der in der Fahrerwertung die Nase vorne hat – in diesem Fall also Stroll.

Neben den Aero-Upgrades, die man schon in Mugello gesehen hat, wird Racing Point aber noch eine weitere Ausbaustufe zeigen. Gerüchten zufolge lassen die Ingenieure jetzt schon das Getriebe und die hinteren Aufhängungen vom aktuellen Mercedes verbauen. Bisher wurden immer nur die Teile vom Vorjahresmodell verwendet.

Der Wechsel war eigentlich erst für das nächstjährige Auto angekündigt. Nun können die Ingenieure offenbar schon früher mit der Datensammlung starten. Perez wollte zu dem Thema nicht zu viel verraten. Nur so viel: "Wir haben ein Upgrade im Heck. Und diese neuen Teile bekomme ich wenigstens auch."

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