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Bentley Flying Spur Hybrid: Mit dem Strom ganz nah am V8

Bentley Flying Spur Hybrid Mit dem Strom ganz nah am V8

Bentley bringt die Luxuslimousine Flying Spur jetzt auch mit einem V6-Hybridantrieb, der es mit 544 PS und 750 Nm fast auf V8-Niveau schafft.

Auch Luxusautomobilhersteller wie Bentley kommen auf dem Weg zu einem klimaneutralen Unternehmen an einer Elektrifizierung ihrer Modelle nicht vorbei. Neu ins Angebot rutscht jetzt eine Hybrid-Version des Flying Spur.

Fast so potent wie der V8

Der neue Antriebsstrang in der Luxuslimousine ist dabei ein alter Bekannter. Die Kombination aus 2,9 Liter großem V6-Turbomotor und Elektromaschine werkelt schon im Bentayga Hybrid. Für den Einsatz im Top-Modell Flying Spur wurde aber nochmals an der Leistungsschraube gedreht. Der Sechszylinder leistet 416 PS und erreicht 550 Nm Drehmoment. Der Elektromotor, der zwischen Getriebe und Verbrenner sitzt, steuert 136 PS und 400 Nm Drehmoment bei. Die Systemleistung beziffern die Briten auf 544 PS und 750 Nm. Im Bentayga sind es nur 449 PS und 700 Nm. Damit ist der Hybrid ganz nah am Bentley Flying Spur mit Vierliter-V8-Biturbomotor dran. Hier traben 550 Pferde und 770 Nm.

Der Elektromotor wird von einer Lithium-Ionen-Batterie mit 14,1 kWh gespeist und lässt sich in zweieinhalb Stunden vollständig aufladen. Die Leistungselektronik wandelt die in der Hochvoltbatterie gespeicherte Energie um und versorgt damit den Elektromotor oder speist sie in die vorhandene 12-Volt-Infrastruktur des Fahrzeugs ein. Der kombinierte Antrieb beschleunigt den Flying Spur Hybrid in 4,3 Sekunden von Null auf 100 km/h (Flying Spur V8: 4,1 Sekunden) und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h (Flying Spur V8: 318 km/h).

Optisch nur dezent angepasst

Außen unterscheidet sich der Flying Spur Hybrid von seinen Verbrenner-Brüdern unter anderem durch ein Hybrid-Emblem am vorderen Kotflügel, vier ovale Endrohre und eine verdeckte Universalladebuchse am Kotflügel hinten links.

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Auch als Hybrid bleibt der Fyling Spur ganz Luxusliner.

Im Cockpit erwarten den Flying Spur-Piloten angepasste Instrumentenanzeigen, die dokumentieren wann das Fahrzeug rein elektrisch fährt, wann beim Verzögern regeneriert wird und wann der Verbrennungsmotor im Einsatz ist. Der Schalter für die Start-Stopp-Automatik wurde durch ein Bedienelement für die drei E-Fahrmodi – EV Drive, Hybrid und Hold – ersetzt. Der Bentley kann also auch rein elektrisch bewegt werden. Eine mögliche Reichweite nennen die Briten aber nicht. Zudem kann der Energiefluss über den Infotainment-Bildschirm angezeigt werden. Dort sind Statistiken einsehbar und die Timer für das Aufladen des Fahrzeugs einstellbar. Weitere Informationen zum Elektrobetrieb sind über die Instrumententafel, das Head-up-Display und den zentralen Bildschirm verfügbar, darunter Informationen zu Reichweite, Batteriestand und Aufladung.

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Bestellungen für den Flying Spur Hybrid nimmt der Autobauer ab dem Sommer entgegen. Die ersten Auslieferungen an Kunden sind vor Ende 2021 vorgesehen. Preise wurden nicht genannt.

Fazit

Nach dem Bentayga kommt mit dem Flying Spur das nächste Hybrid-Modell der Briten. Dessen Leistung erreicht fasst V8-Niveau und rein elektrisch fahren kann er auch.

Bentley Flying Spur
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