Goodwood 2022
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06/2022, Bentley Flying Spur S Bentley Motors
06/2022, Bentley Continental GT GTC Flying Spur Bentayga S
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06/2022, Bentley Flying Spur S 13 Bilder

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Bentley Flying Spur S: Auch die Limo erhält das Gütesiegel

Bentley Flying Spur S Auch die Limo erhält das S-Gütesiegel

Nach seinen Coupé- und Cabrio-Baureihen schärft Bentley auch den Flying Spur nach. Spezielle Ausstattungsdetails sollen die Luxuslimousine dynamisieren.

Bentley will sich etwas sportlicher positionieren und legt deshalb neue S-Versionen seiner Baureihen auf. Diese haben die Briten kürzlich auf Basis des Continental GT und GTC bereits vorgestellt. Nun ist der Flying Spur dran, der auf ganz ähnliche Weise aufregender gestaltet wird. Und wenn man den mitgelieferten Bildern glauben kann, folgen bald die Informationen zum Bentayga S. Lange kann es nicht mehr dauern: Die neue S-Range soll beim Goodwood Festival of Speed (23. bis 26. Juni 2022) debütieren.

Doch zurück zum Flying Spur S. Hochglanzpolierte Metallakzente sucht man bei ihm vergeblich; die Designer arbeiten hier vor allem mit dunklen Zierelementen. Der Kühlergrill trägt mit seinen vertikalen Lamellen und seiner Einfassung ebenso glänzendes Schwarz wie die unteren Grilleinsätze im Stoßfänger. Die vier Auspuffendrohre und die S-Embleme auf den vorderen Kotflügeln sind ebenfalls in der dunkelsten aller Farben ausgeführt und kontrastieren damit mit dem Markenemblem und -schriftzug auf dem Kofferraumdeckel, die weiterhin aus Chrom gefertigt sind. Dunkel getönte Leuchten vorne und hinten ergänzen das Design-Konzept.

Mit speziellen 21- und 22-Zoll-Rädern

Der Bentley Flying Spur S rollt auf ihm exklusiv vorbehaltenen Felgen-Designs, die farblich auf die restliche Optik abgestimmt sind. Serienmäßig erhält er 21-Zöller im Drei-Speichen-Design. Als Option sind 22-Zoll-Räder mit fünf Y-Speichen erhältlich, die jedoch nicht nur in Schwarz, sondern auch im Finish "Pale Brodgar Satin" (dahinter verbirgt sich ein blasser Grauton) angeboten werden. Die Bremssättel tragen in allen Fällen eine rote Lackierung.

06/2022, Bentley Flying Spur S
Bentley Motors
Innen kommt der Bentley Flying Spur S stets zweifarbig daher.

Innen geht es stets zweifarbig zu, wobei die Interieur-Designer immer glattes Leder und den angerauten Stoff Dinamica kombinieren. Dieses wildlederähnliche Material wird für das beheizbare Lenkrad und den Automatik-Wählhebel sowie die Sitzpolster und -lehnen verwendet, während an den Sitzwangen, den Türverkleidungen, entlang der Instrumententafel und rund um die Konsole Leder zum Einsatz kommt. Die Sitze tragen eine spezielle Steppung, das S-Emblem findet sich direkt unterhalb der Kopfstützen und die Instrumente zeigen sich von Chronometern inspiriert. Eine S-Metallplakette am Armaturenbrett und besondere Einstiegsleisten runden das Umstyling im Interieur ab.

Mit V8-Biturbo oder als V6-PHEV

Auf das stärkste Triebwerk, den W12 mit 635 PS und maximal 900 Newtonmeter, muss der Bentley Flying Spur S verzichten. Aber von motorischer Askese kann nicht die Rede sein, schließlich leistet der Vierliter-Biturbo-V8 immerhin 550 PS und liefert höchstens 770 Newtonmeter. Kaum schwächer ist die Plug-in-Hybrid-Version, bei der ein 2,9 Liter großer V6-Turbomotor mit einem Elektromotor zusammenspannt. Die Daten hier: 544 PS und bis zu 750 Newtonmeter, wobei nur der PHEV-Flying-Spur rein elektrisch fahren kann, und zwar bis zu 41 Kilometer.

06/2022, Bentley Flying Spur S
Bentley Motors
Auch ohne W12-Option ist die Luxuslimousine keineswegs untermotorisiert.

Bei beiden Antrieben feilt Bentley zudem am Sound. Der V8 erhält eine neue Abgasanlage, während die akustische Präsenz beim Hybrid per Elektronik erhöht wird – allerdings nur im Innenraum und auch nur im Sportmodus. Den Fahrdynamik-Verbesserer "Bentley Dynamic Ride" und die mitlenkenden Hinterräder erhält serienmäßig aber nur die V8-Version des Bentley Flying Spur S.

Preise nennt der Hersteller bislang übrigens nicht.

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Fazit

Bentley zieht nach dem Continental auch dem Flying Spur den Trainingsanzug an und nimmt die Luxuslimousine in seine neue S-Reihe auf. Es gibt die üblichen optischen Schärfungen, aber der technische Aufwand hält sich in engen Grenzen.

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