Erlkönig BMW i7 Stefan Baldauf
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BMW i7 (2022)

Elektro-Limo als V12-Ersatz mit einigen Gimmicks

BMW testet derzeit die rein elektrische Version des BMW 7ers. Das Oberklasse-Modell, das derzeit noch heftig getarnt ist, dürfte ab 2022 an den Start gehen.

Um sich vom Flaggschiff der Marke mit den konventionellen Antrieben abzuheben, erhält der elektrische 7er neben einem anderen Namen – i7 ist noch nicht offiziell, aber wahrscheinlich – einige Design-Änderungen. So ist der Kühlergrill geschlossen und dürfte wie beim iX3 farblich umrahmt sein. Dahinter sind Radar und Lidar versteckt – die Voraussetzung für teils autonomes Fahren.

In der Mitte des Grills ist zudem eine Kameraöffnung zu erkennen. Kameras verbergen sich zudem in den Kotflügeln sowie in der Dachantenne. Die seitlichen Kameraspiegel können je nach Land und/oder Ausstattungspaket die klassischen Außenspiegel ersetzen. Ein weiterer Hingucker sind die tiefen offenen Türgriffmulden. Daneben scheint ein Feld für einen Daumenabdruck vorgesehen zu sein.

E38? Nein, Gran Lusso Coupé!

Doch zurück zur Front. Insgesamt erscheint der BMW i7 mit seiner starken Tarnung ein wenig wie ein E38, die Scheinwerfer-Einheiten und auch der kleine Grill sind nur provisorisch. Indes erhält die Front Styling-Elemente des 2013 vorgestellten Gran Lusso Coupés, bei dem die Nase etwas hervorsteht und die Scheinwerfer nach hinten gerückt sind.

BMW Pininfarina Gran Lusso Coupé Villa d´Este

Die Limousine im Erlkönig-Trimm zeigt sich sonst klassisch mit langer Fronthaube. An der Seite fällt noch die stark getarnte C-Säule auf. Sie verbirgt den neuen Hofmeisterknick. Das Heck dagegen läuft sanft aus, schmale Rückleuchten zeichnen sich ab sowie ein Kofferraumdeckel mit Bürzel, de ein wenig an den Bangle-7er-Abschluss erinnert. Hier legen die aktuellen Designer sicher noch Hand an.

BMW i7 mit drei E-Motoren

Der BMW i7 steht auf der modifizierten CLAR-Plattform der Marke, die auch Elektroantriebe erlaubt. Im Fahrzeugboden sind die Akkus mit bis zu 120 kWh Leistung untergebracht. Innerhalb des i7 könnte es aber auch eine Differenzierung bei Akkugröße und Leistung geben. Den Start machen dann 80 kWh und rund 500 PS Leistung.

Die Batterien ermöglichen eine Reichweite von 650 bis 700 Kilometer und stammen von den Kooperationspartnern CATL, Samsung und Northvolt. Zwei E-Motoren plus Inverter plus Leistungselektronik und Differenzial stecken in einem Gehäuse an der Hinterachse; ein weiterer, schwächerer Motor arbeitet an der Vorderachse. Dieses Antriebssystem ist vom BMW-Demonstrationsfahrzeug von 2019 bekannt und kommt auf 720 PS. Damit wird der BMW i7 mitsamt Luxusausstattung den BMW M760i mit dem 6,6-Liter-V12 als Top-Modell beerben – denn BMW hat den Zwölfzylinder aus dem Programm genommen. Mit dieser Leistung wäre der i7 dann auch ein adäquater Konkurrent für den Mercedes EQS mit rund 600 PS.

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Fazit

BMW mach den 7er nicht nur elektrisch. Nein, der i7 muss auch noch das V12-Topmodell ablösen und sich den Mercedes EQS vom Leibe halten. Dank des CLAR-Baukastens sind neben unterschiedlichen Akkugrößen auch verschiedenen Antriebsstränge möglich. Optisch und technisch wird sich der i7 dann noch von den 7er-Modellen unterscheiden – auch im Innenraum.

BMW 7er
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