Mitte April 2026 hat die BYD-Nobelmarke Denza in Paris seinen Europa-Start gefeiert. Als erstes Modell rollt der Denza Z9GT nach Europa. Der ist als PHEV- und Elektroversion zu haben und zielt vom Design und der Positionierung auf Wettbewerber wie den Porsche Taycan.
Als Z9GT setzt der Denza auf eine Shooting Brake-Konfiguration, die im Taycan Sport Turismo ihre Entsprechung findet. Jetzt wurde in China eine weitere Karosserievariante präsentiert. Der Denza Z9 ohne GT kommt als klassische Fließheck-Limousine und nimmt so Bezug auf den Standard-Taycan.
Mit Fließheck etwas kürzer
Die ersten Bilder und Daten zum neuen Denza Z9 liefert das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnik (MIIT), bei dem Infos und Bilder aller neuen Fahrzeuge vor der Markteinführung in China hinterlegt werden müssen. Das neu gezeichnete Fließheck mit Kofferraumklappe macht dem DZ9 mit einer Länge von 5,09 Meter rund zehn Zentimeter kürzer als den GT. Der Radstand von 3.025 Millimeter bleibt dagegen unverändert. Frontscheibe, Dach und Heckscheibe bilden quasi eine durchgehende Glasfläche.
Bis zu 1.346 PS
Abweichungen gibt es auch beim Antriebsportfolio. Bislang werden für den DZ9 nur Elektroantriebe ausgewiesen. Das Basismodell setzt auf eine 370 kW (503 PS) starke E-Maschine an der Hinterachse. Das Topmodell setzt auf eine Drei-Motor-Konfiguration mit zwei E-Motoren an der Hinterachse und einem E-Motor an der Vorderachse. Die Systemleistung wird mit 990 kW (1.346 PS) angegeben. Das Leistungsplus gegenüber dem DZ9GT, der es auf 1.156 PS bringt, entspringt einer stärkeren Vorderachs-E-Maschine. Zur Kapazität der verbauten Blade-LFP-Batterien macht das MIIT noch keine Angaben. Im GT liegt die Kapazität bei 122,5 kWh. Die möglichen Reichweiten betragen zwischen 600 und 800 Kilometer nach WLTP. Zudem lassen sich die BYD-Blade-Akkus per Fast Charging mit bis zu 1.500 kW Ladeleistung nachladen.
In China wird der Denza DZ9 noch im Frühjahr 2026 in den Markt starten. Mit großer Wahrscheinlichkeit dürfte er später auch den Sprung ins Europa-Portfolio der Chinesen schaffen. Dann sind Preise ab rund 100.000 Euro zu erwarten.












