Porsche 911 Rallye Muletto Erlkönig Stefan Baldauf
Porsche 911 Rallye Muletto Erlkönig
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Porsche 911 Rallye Muletto Erlkönig 13 Bilder

Erlkönig Porsche 911 Rallye erwischt

Erlkönig Porsche 911 Rallye Was steckt hinter dem Safari-Prototyp?

Derzeit testet Porsche einen mysteriösen Erlkönig auf dem Nürburgring. Das Modell erscheint mit höherer Bodenfreiheit und abgesetzten Elementen in den Radkästen.

Arbeitet Porsche etwa an einem Crossover-Elfer? An einem Safari-Modell? Blicken wir zurück: 1984 gewann Porsche mit drei 953-Prototypen die Rallye Paris-Dakar, 1989 zeigten die Zuffenhausener mit Panamericana eine Studie auf Basis der Baureihe 964 mit Karbon-Karosserie, Sechszylinder-Boxer mit 250 PS und Allradantrieb. Das Modell war ein Geschenk zum 80. Geburtstag von Ferry Porsche, dem Sohn des Firmengründers Ferdinand Porsche und blieb ein Concept Car.

Offroad-Elfer keine eigene Baureihe?

Porsche Panamericana Concept
Porsche
Das Porsche Panamericana Concept wurde 1989 auf der IAA in Frankfurt präsentiert.

Auch Porsche Vertriebs- und Marketingvorstand Detlef von Platen sagte schon 2018 indischen Medien gegenüber: "Der 911 ist der Design-Mittelpunkt bei Porsche und hat Einfluss auf andere Fahrzeuge. Aber den 911 nehmen und daraus einen SUV machen? Ihn höherlegen? Das könnte eine gute Idee sein, aber ist keine eigene Modellreihe, stattdessen eine sehr limitiertes Nischenprodukt."

Und der Wunsch nach einem höhergelegten Porsche verebbte nie so ganz und in den letzten Jahren nahm der Trend zum Offroad-911 mit fetten Reifen immer stärker zu. Zuletzt gab es da einen 911 Syberia RS an dem H&R beteiligt war, 2019 legte eine eher unbekannte Restomod-Firma einen Baja-Porsche auf und selbst der Tuner Delta 4x4 nahm einen aktuellen 4S her, um mit ihm die Dakar zu fahren.

Porsche 911 Syberia RS
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Und, sehen wir da also in dem Erlkönig ein zukünftiges Nischenprodukt von Porsche mit hoher Bodenfreiheit, Allradantrieb und Offroad-Design? Nein, auto-motor-und-sport.de hat bei Porsche nachgefragt und die Zuffenhausener haben uns enttäuscht. Der Porsche auf dem Ring "dient lediglich Fahrwerkstests, um verschiedene Setup-Varianten zu erproben". Die gelblichen Elemente in der Radkästen sind quasi handelsüblicher Bauschaum mit dem die Tester bei verschiedenen Fahrwerkseinstellungen den Radfreigang sowie Rad-Einschläge und Freigängigkeiten im Radkasten überprüfen. Aktuell sei man mit den kommenden Modellen der 992-Baureihe gut beschäftigt (Anm. d. Red: Porsche 911 GT3 und GT3 RS). Ein Crossover sei aktuell kein Thema.

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Ach schade, statt Fans der Marke mit einem schon lange gewünschten Offroad-Elfer zu beglücken, testet Porsche nur Setup-Varianten auf dem Nürburgring. Immerhin sprechen die Zuffenhausener davon, dass der Crossover-Elfer "aktuell" kein Thema ist. Wer weiß, was in ein paar Jahren ist ... wir drücken auf jeden Fall die Daumen.

Porsche 911
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