Erlkönig Suzuki Jimny  LWB Stefan Baldauf
Erlkönig Suzuki Jimny  LWB
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SUV

Erlkönig Suzuki Jimny LWB (2021) als Fünftürer

Erlkönig Suzuki Jimny LWB (2021) Der Jimny kommt als Fünftürer

Suzuki arbeitet derzeit an einem Jimny mit längerem Radstand. Das Modell wurde nun bei Entwicklungsfahrten in Deutschland von unserem Erlkönig-Jäger abgeschossen.

Der noch stark getarnte Prototyp zeigt seinen verlängerten Radstand in der Seitenansicht. Hier fallen die hinteren Fenster deutlich länger aus, da das Modell noch als Dreitürer unterwegs ist. Bei der fünftürigen Version wird der Zuschnitt der Fenster durch die hinteren Türen etwas anders ausfallen. Das Modell ist zunächst für den indischen Markt vermutlich ab Modelljahr 2023 vorgesehen.

Seit Januar 2021 baut Suzuki Maruti den dreitürigen Jimny in Indien für den Export nach Afrika, Latein-Amerika und in den Nahen Osten. Mit der Fünftürer-Version will die Marke dann ein für Familien praktischeres Fahrzeug auf dem in Inden stark boomenden SUV-Markt anbieten. Der vermutlich um rund 30 Zentimeter verlängerte Leiterrahmen erlaubt zudem noch eine Pick-up-Version – sie ist nach ersten Gerüchten auch in der Entwicklung.

Suzuki Jimny mit fünf Türen und Mild-Hybrid

Optisch dürften sich weder die Langversion mit fünf Türen noch der Pick-up vom bekannten Design unterscheiden. Hier gibt es den kastigen Aufbau mit kräftig ausgestellten Radhäusern, den Grill mit den vertikalen Streben und die kreisrunden Hauptscheinwerfer. Die Nebel-Scheinwerfer sind in der bulligen Schürze untergebracht. Am Heck zeigt der Jimny Fünftürer dann den ebenfalls steilen Abschluss.

Unter der Haube arbeitet der 1,5-Liter-Vierzylinder-Saug-Benziner mit dem internen Code K15B. Er leistet bis zu 105 PS, kommt auf 138 Nm Drehmoment und schaufelt seine Kraft über ein manuelles Fünfgang-Getriebe oder optional über eine Vier-Stufen-Wandlerautomatik an alle vier Räder. In Indien dürfte dieser Motor als Mildhybrid ausgeführt sein; dieser Antriebsstrang ist vom Suzuki Vitara Brezza bekannt.

Nach Europa schafft es der große Jimny leider nicht, die Abgaswerte sind nicht mehr regelkonform. Aktuell gibt es den kleinen SUV hierzulande auch nur noch als Nutzfahrzeug ohne hintere Sitzreihe.

Nach dem Gipsy kam der Jimny

Maruti Suzuki Gipsy
Maruti
Der Maruti Gipsy auf Basis des früheren Suzuki Samurai

Der japanische Suzuki-Konzern ist Mehrheitseigentümer der indischen Marke Maruti-Suzuki. Maruti ist mit über 50 Prozent Marktanteil der führende indische Autoproduzent. Bis 2019 hatte Maruti noch den Gipsy produziert, welcher der Langversion des bei uns bis 1998 angebotenen Suzuki Samurai entsprach. Der Gipsy wurde zuletzt in Indien für umgerechnet rund 7.700 Euro verkauft.

Die Produktion des Suzuki Jimny in Japan ist durch die hohe weltweite Nachfrage an ihre Kapazitätsgrenze gelangt; außerdem sind die Produktionskosten in Japan erheblich höher als in Indien. Deshalb könnte der Jimny als Nutzfahrzeug künftig auch aus indischer Fertigung nach Europa kommen.

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Und wieder ein SUV für Indien. Der Marktführer Maruti-Suzuki steigt mit einem fünftürigen Jimny in den boomenden SUV-Markt ein. Für Europa dürfte das Modell nicht in Frage kommen.

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