05/2021, Ford Explorer Timberline Ford Motor Corporation
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SUV

Ford Explorer Timberline: Edel-SUV wird zum Gelände-Grobian

Ford Explorer Timberline Edel-SUV wird zum Gelände-Grobian

Erhöhte Bodenfreiheit, Unterfahrschutz, neues Fahrwerk und vieles mehr: In der neuen Modellversion Timberline mutiert der Ford Explorer zum echten Offroader.

Wer dachte, das Thema Gelände-Kompetenz deckt bei Ford künftig allein die neue Submarke Bronco ab, sieht sich vom "Blue Oval" immer wieder eines Besseren belehrt. Für fast alle ihre SUV- und Pickup-Baureihen bieten die Amerikaner Ausstattungslinien an, die auf bessere Offroad-Fähigkeiten abzielen. Nur für den aktuellen Explorer des Modelljahres 2021 fehlte eine derartige Modellvariante. Zumindest bis jetzt.

05/2021, Ford Explorer Timberline
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Das Dunkelgrün namens "Forged Green Metallic" führt der Timberline in die Explorer-Baureihe ein.

Denn nun stellt Ford den Explorer Timberline vor. Und der meint es ernst mit der Geländegängigkeit. Und das nicht nur, weil er serienmäßig über einen variablen Allradantrieb mit zusätzlichem Torsen-Sperrdifferenzial an der Hinterachse verfügt. Oder ebenfalls aufpreisfrei das "Terrain Management System" aufweist, das nicht nur sieben Offroad-Fahrmodi, sondern auch eine Bergabfahrhilfe bietet. Die Lenkung kalibriert Ford beim Explorer Timberline ebenfalls neu.

Mit Stoßdämpfern vom Police Interceptor

Der SUV bringt auch die nötige Hardware mit. Das angepasste Fahrwerk mit neuen Federn und Stabilisatoren sowie jenen Stoßdämpfern, die ursprünglich für den Police Interceptor auf Explorer-Basis entwickelt wurden, heben die Karosserie um zwei Zentimeter an, sodass die minimale Bodenfreiheit auf 22 Zentimeter steigt. Die Bridgestone-Dueler-Geländereifen mit hohen Flanken und grobem Stollenprofil rotieren im Format 265/65 R18 in den Radhäusern. Die passenden Felgen in glänzendem Schwarz tragen ein gelasertes Timberline-Logo.

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Die schwarzen 18-Zoll-Felgen tragen Offroad-Reifen vom Zulieferer Bridgestone.

Um das edle Gefährt vor den Tücken des Unterholzes zu schützen, verfügt es über einen Unterfahrschutz, der sich als Komplett-Element von der Front bis zum Heck zieht. Vorne verfügt der Explorer Timberline zudem über eine Rückstoßfeder, die besonders heftige Erschütterungen abmildert. Neue Schürzen an Front und Heck verbessern den vorderen Böschungs- (23,5 Grad) sowie den Rampenwinkel (23,7 Grad). Die robusten roten Abschlepphaken vorne und hinten sind für das 1,5-fache des Explorer-Gesamtgewichts ausgelegt. Die höchstmögliche Anhängelast beträgt 2,4 Tonnen.

Dunkles Erscheinungsbild innen und außen

Der Explorer Timberline führt die neue Außenfarbe Forged Green Metallic in die Baureihe ein. Weitere dunkle Akzente setzen die schwarzen Einfassungen für alle Leuchten inklusive der Nebelscheinwerfer in der Frontschürze, die hier in Schwarz ausgeführten Ford-Embleme sowie die Timberline-Logos an den C-Säulen und der Heckklappe. Hinzu kommen eine rote Akzentlinie in der Frontschürze und der Kühlergrill in "Carbonized Gray", der bereits für die Aufrüstung durch die passenden Zusatz-Scheinwerfer aus dem Regal der Zubehör-Sparte Ford Performance vorbereitet ist. Apropos: Für den Explorer Timberline bietet Ford drei Zubehör-Pakete an, die unter anderem einen Dachgepäckträger und die passende Staubox aus dem Hause Yakima beinhalten.

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Auch innen setzt der Ford Explorer Timberline vorrangig auf dunkle und zurückhaltende Farbtöne.

Auch innen geht es dunkel zu. Die Farbe der Wahl ist ein Grau namens "Deep Cypress", das gut zum schwarzen Dachhimmel passt. Das strukturierte Material auf dem Armaturenbrett trägt die Bezeichnung "Stone Mesh"; die Mittelkonsole, die Türverkleidungen und das beheizte Lederlenkrad präsentieren einen satinierten Silberton. Hinzu kommen helle Kontrastnähte auf den Sitzen, am Lenkrad und an den Türinnenseiten sowie geprägte Timberline-Logos auf den Vordersitzen. Die Gummi-Fußmatten lassen sich ebenso leicht reinigen wie die Bezüge der vorne beheizten Sitze.

Nur als Vierzylinder erhältlich

Keine Wahlmöglichkeit lässt Ford bei der Antriebstechnik. Der Explorer Timberline ist stets mit dem vierzylindrigen 2,3-Liter-Ecoboost-Turbobenziner ausgerüstet, der mit 304 PS und maximal 420 Newtonmetern aber nicht gerade an Kraftmangel leidet. Eine Zehngang-Automatik verwaltet die Power. Der Offroad-SUV verfügt zudem aufpreisfrei über das komplette Assistenz-Paket, das Ford für den Explorer anbietet.

Der 2021er Ford Explorer Timberline ist ab sofort bestellbar und kostet mindestens 47.010 Dollar, was aktuell gut 39.000 Euro entspricht. Zu den amerikanischen Händlern rollt die Offroad-Version im Sommer. Die Timberline-Ausstattung will Ford übrigens künftig bei all seinen US-SUV-Baureihen einführen. Unwahrscheinlich ist dagegen, dass das Paket perspektivisch auch für den in Deutschland erhältlichen Explorer Plug-in-Hybrid erhältlich sein wird.

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Fazit

Ford trimmt den Explorer mit dem Timberline-Paket auf kernig. Optisch fügen sich die Elemente gut ein, und auch auf technischer Seite bringt der SUV viel Hilfreiches für Geländefahrten mit. Einige potenzielle Kunden dürften sich jedoch eine größere Varianz in puncto Antrieb wünschen.

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