Auf einem geschlossenen Händlertreffen in Las Vegas präsentierten Ford-CEO Jim Farley und Executive Chair Bill Ford einen frühen Prototyp des Modells. Die wichtigsten Eckdaten sind bereits durchgesickert: Die Markteinführung ist für Ende 2027 als Modelljahr 2028 geplant, der Einstiegspreis soll unter 40.000 US-Dollar (34.632 Euro) liegen. Damit positioniert Ford den Viertürer direkt gegen den neu aufgelegten Dodge Charger.
Laut mehreren Medienberichten beschreiben Teilnehmer der Veranstaltung das Fahrzeug nicht als gestreckte Version des Coupés, sondern als eigenständig entwickelte Limousine. Mit dem anvisierten Einstiegspreis würde sich der Mustang preislich deutlich unter dem Dodge Charger positionieren, dessen Modelle bei rund 50.000 Dollar (43.290 Euro) beginnen. Mit dem viertürigen Elektro-SUV Mach-E scheint die Limousine ebenfalls nicht verwandt zu sein.
V8-Tradition und Hybrid-Gerüchte
Unter der Haube dürften zunächst die bekannten Motoren aus dem zweitürigen Mustang zum Einsatz kommen. Dazu zählen der 2,3-Liter-EcoBoost-Vierzylinder mit 315 PS sowie der 5,0-Liter-Coyote-V8 mit 480 PS in der GT-Version. Ford strebt für die stärkeren Versionen eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in unter vier Sekunden an. Ob auch leistungsgesteigerte Varianten wie der Dark Horse (500 PS) für die Limousine geplant sind, ist bislang nicht bekannt.
Für Spekulationen sorgen Berichte über eine mögliche Elektrifizierung. Während einige Quellen davon ausgehen, dass Ford auf reine Verbrenner setzt, meldet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider, dass auch eine Hybrid-Version – möglicherweise sogar in Kombination mit dem V8-Motor – entwickelt wird.
Starttermin 2027, Name Mach 4?
Beim Namen verdichten sich die Hinweise auf Mach 4. Ford sicherte sich diese Bezeichnung kürzlich als Marke für Fahrzeuge mit Benzin- und Elektroantrieb. Der Zeitpunkt der Anmeldung passt exakt zur Vorstellung des Viertürer-Projekts. Als Zeitplan für die Markteinführung wird Ende 2027 für das Modelljahr 2028 genannt, wobei einige Berichte auch einen Start im Jahr 2029 für möglich halten.












