Lamborghini baut zum 60. des Miura 99 Revuelto

Lamborghini Revuelto Miura 60 Homage (2026)
Sondermodell zum 60.

ArtikeldatumVeröffentlicht am 03.08.2026
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Gerade einmal drei Jahre nach der Gründung stellte Lamborghini den Miura auf den Genfer Autosalon. Ein spektakuläres und mutiges Auto: Niemand hatte zuvor einen V12-Motor quer vor der Hinterachse eingebaut. Das spektakulär schnelle und schöne Mittelmotorauto war einer der ersten Supersportwagen der Welt.

Der Miura: Supersportwagen von Dallara und Gandini

Gian Paolo Dallara war als Chefingenieur für die Technik zuständig. Und die hatte es in sich: Mit 350 PS aus seinem 3,9-Liter-V12 und rund 290 km/h Spitze gehörte der Miura Ende der 60er-Jahre zu den schnellsten Autos der Welt. Spätere Exemplare leisteten bis zu 385 PS, der Miura wurde bis 1973 gebaut. Für die unverwechselbare Form war Marcello Gandini zuständig. Der Bertone-Designer zeichnete einen 1,05 Meter flachen Sportwagen mit versenkbaren Scheinwerfern und Jalousie über dem Motorabteil. Bis heute zählt der Miura zu den schnellsten und teuersten Autos der 60er-Jahre. Selbst Scheunenfunde werden für über eine Million Euro versteigert.

Wie also ein Auto würdigen, das so spektakulär ist und einen einzigartigen Stil hat? Lamborghini nimmt den Revuelto als Basis für eine Sonderserie: 99 Exemplare der Miura 60° Homage sollen entstehen. Das aktuelle Spitzenmodell der Marke hat wie der Miura einen V12-Saugmotor, allerdings längs eingebaut und elektrisch unterstützt: Der Hybridantrieb mit 1.015 PS Systemleistung beschleunigt den Revuelto in 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h und weiter bis zur Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h.

Revuelto in Miura-Farben

Für die zum Miura passende Optik des Revuelto-Sondermodells sorgten das Lamborghini Centro Stile und die hauseigene Individualisierungsabteilung Ad Personam. "Mit dem Revuelto Miura 60° Homage wollten wir eine Sonderserie schaffen, die einen Meilenstein unserer Geschichte durch eine exklusive Interpretation unseres V12-HPEV Supersportwagens würdigt", sagt Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann.

Neun Außenfarben, die an historische Miura-Lackierungen erinnern, schlagen die Brücke in die 60er-Jahre: Das Sondermodell ist in Rosso Arancio (Rot), Arancio (Orange), Giallo (Gelb), Verde Scandal (Hellgrün), Verde Metallic (Grün), Blu Tahiti (Blau), Blu Notte (Dunkelblau), Nero Noctis (Schwarz) und Bianco Monocerus (Weiß) erhältlich. Weil es das beim Miura auch gab, können Kunden den unteren Teil der Karosserie in einer Kontrastfarbe bestellen: Zur Wahl stehen Oro Elios (Gold) mit Rädern in Altaneroe Shiny Gold oder Grigio Nimbus (Grau) mit Rädern in Altanero Matt Titanium Diamond. Wer einen historischen Miura besitzt, kann dessen Farbkombination für seinen Revuelto bestellen.

Ein "Miura 60"-Logo über dem Revuelto-Schriftzug am hinteren Radkasten kennzeichnet das Sondermodell. Das Lamborghini-Logo am Heck ist wie beim Vorbild aus den 60er-Jahren schwarz glänzend. Passend dazu sind auch die Bremssättel schwarz glänzend und die Auspuff-Endrohre schwarz matt.

Innen greifen die mit dem Leder Classica Trim bezogenen Sitze das "Canelloni"-Muster des Miura auf. Mitteltunnel, Türverkleidungen und hintere Trennwand sind beledert. Zwischen den Sitzen ist an der Trennwand zum Motorraum ein "Miura 60"-Logo eingestickt. Der Preis des Sondermodells ist noch unbekannt. Die Preise für den Revuelto beginnen bei rund 500.000 Euro.

Fazit