McLaren Speedtail Albert McLaren
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McLaren Speedtail Albert: Auch optisch voll auf Speed

McLaren Speedtail Albert Der ist auch optisch voll auf Speed

Im Auftrag des nordamerikanischen Händlers McLaren Beverly Hills hat McLaren Special Operations (MSO) den Speedtail mit einer extrem aufwändigen Lackierung versehen.

Seit 2019 fertigt McLaren den auf 106 Exemplare limitierten Speedtail. Eines der letzten Exemplare wurde vom McLaren-Händler in Beverly Hills geordert – und zwar mit einer ganz besonderen Lackierung. Verantwortlich für die Umsetzung war McLaren Special Operations (MSO), die immer dann auf den Plan treten, wenn Kunden ganz besondere Wünsche haben.

Klären wir zuerst das Rätsel um den Namen Albert. Dahinter verbirgt sich nicht ein prominenter Käufer, sondern schlicht das Albert Drive-Testgelände auf dem die Briten 1992 den ersten Testmule des McLaren F1 erprobt hatten. Dessen Name wurde auf den ersten Speedtail-Prototypen vererbt und lebt nun mit diesem Sondermodell wieder auf.

Historisch bedeutende Farben

McLaren Speedtail Albert
McLaren
Die Linien sollen den Speed des Speedtail visualisieren.

Aber nun zum Lackkleid, das den legendären F1 ehren und die McLaren-Geschichte widerspiegeln sollte. Die Kombination aus Magnesium Silver und und Ueno Grey ist die komplexeste Lackierung, die MSO jemals fertiggestellt hat. Selbst die Farben an sich haben historische Bezüge. Magnesium Silver ist die Farbe, in der das F1-Straßenauto 1992 erstmals beim Grand Prix von Monaco gezeigt wurde.  Ueno Grey stammt vom F1 GTR, der 1995 die 24 Stunden von Le Mans in gewann. Das Design greift die Tarnung des ehemaligen Erlkönigs auf. Der trug aufgedruckte Designlinien, die den optimierten Luftstrom über dem Auto darstellen sollten. Die finden sich jetzt zusammen mit einem Farbverlauf von dunkel nach hell auf dem Albert wieder.

Zwei Kilometer Klebeband

Insgesamt 12 Wochen war MSO über der eigentlichen Umsetzung beschäftigt, der umfangreiche Vorarbeiten voraus gingen. Fast zwei Kilometer Klebeband wurden über das Auto gespannt um die Linien abzukleben. Zeitaufwand: zwei Wochen. Lackiert wurde am zusammengebauten Fahrzeug, damit auch alle Übergänge zwischen den Karosserieteilen exakt stimmen. Dieser Part beschäftigte zwei Lackierer sechs Wochen lang. Für das Finish wurden dann alle Karbonteile wieder demontiert.

Technisch blieb Albert unverändert. In wessen Händen Albert letztendlich landet ist nicht bekannt. Und über Preise schweigt man bei MSO ohnehin.

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Fazit

Auf Wunsch eines US-McLaren-Händlers hat MSO einen Speedtail in ein besonders exklusives Lackkleid gehüllt. Die reine Umsetzung benötigte zwölf Wochen. Preise nennt McLaren nicht. man kann nur hoffen, dass der Albert getaufte Speedtail nie nacharbeiten am Lackkleid benötigt.

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