Neues SUV von Aston Martin: Der Dreadnought kommt mit V12

Neues SUV-Konzept von Aston Martin
Der Dreadnought kommt mit V12

ArtikeldatumVeröffentlicht am 17.07.2026
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Etwas Krasseres hat der sonst so auf Eleganz und Sportlichkeit fokussierte Automobilhersteller Aston Martin wohl noch nie gezeichnet. Das Fahrzeug mit dem Namen Dreadnought ähnelt optisch einem hochbeinigem Valiant für unwegsames Terrain. Die glatte Oberfläche mit den harten Kanten und den teils sehr ausladenden Flächen wirkt futuristisch und zugleich wie von einem anderen Planeten. Da fragt sich der Betrachter unweigerlich: Was hat sich Aston Martin dabei nur gedacht und auf welchen Straßen soll dieses Monster fahren? In der Hölle? Nun nicht ganz, aber fast. Wie wäre es denn mit den virtuellen Schlachtfeldern von Call of Duty?

Richtig gelesen. Der Dreadnought ist kein reales Auto, sondern eine rein digitale Schöpfung, die exklusiv für das neue Spiel Call of Duty: Modern Warfare 4 entworfen wurde. Aston Martin hat dafür eng mit den Entwicklern von Infinity Ward und dem Publisher Activision zusammengearbeitet. Das Ziel dieser ungewöhnlichen Partnerschaft: Die Marke soll für eine jüngere, globale Zielgruppe erlebbar werden, die man im Autohaus eher selten antrifft. Laut Aston-Martin-Kreativchef Marek Reichman genoss sein Team dabei die Freiheit, ein Auto zu entwerfen, bei dem "die einzige Grenze die Vorstellungskraft ist".

Design ohne physikalische Fesseln

Die Designer durften sich austoben. Das Ergebnis ist eine Karosserie, deren Formsprache konsequent auf taktischen Einsatz getrimmt ist. Aerodynamische Elemente eines Supersportwagens treffen auf eine Panzerung nach Militärstandard. Dem martialischen Auftritt stellen die Briten klassische Luxus-Details gegenüber: Die Karosserie besteht aus Sichtcarbon mit Fischgrätmuster, lackiert im ikonischen "Chiltern Green". Selbst Details wie die Türscharniere aus eloxiertem Satingold sollen den Luxusanspruch unterstreichen.

Aston Martin Dreadnought Konzept

Auch im Cockpit wird dieser Spagat vollzogen. Das Armaturenbrett und Teile der Türverkleidungen sind mit feinem Oxford-Tan-Leder bezogen, während der Schalthebel aus Metall in Goldoptik gefertigt ist. Diesem klassischen Ambiente stehen vollintegrierte digitale Bedienschnittstellen gegenüber, die auf die Nutzung im Spiel ausgelegt sind und den Fahrer mit taktischen Informationen versorgen.

Ein V12 für die Ohren

Unter der virtuellen Haube arbeitet standesgemäß ein V12-Motor. Dessen Leistungswerte sind zwar nur digitaler Natur, sollen aber dem Niveau eines Supersportwagens entsprechen. Wichtiger war den Entwicklern der authentische Klang, der eine zentrale Rolle für das Spielerlebnis einnimmt. Das Fahrverhalten des Allradantriebs wurde auf die Physik-Engine des Spiels abgestimmt. Passend zum Einsatzgebiet lässt sich der Dreadnought mit Ausrüstung wie Reservetanks oder speziellen Waffenlagern ausstatten.

Der Name ist Programm

Der Name "Dreadnought" ist dabei bewusst gewählt. Er bedeutet nicht nur "fürchte nichts", sondern ist auch eine direkte Anspielung auf das britische Kriegsschiff HMS Dreadnought, das Anfang des 20. Jahrhunderts eine gänzlich neue Schiffsklasse definierte. Wer den Dreadnought selbst steuern will, kann dies ab dem 23. Oktober 2026 tun. Dann erscheint Call of Duty: Modern Warfare 4 für gängige Konsolen und PC. Im Spiel ist das Fahrzeug in den Modi DMZ und Warzone an bestimmten Orten zu finden.

Fazit