Pambuffetti PJ-01 Pambuffetti/Facebook
Pambuffetti PJ-01
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Pambuffetti PJ-01 15 Bilder

Pambuffetti PJ-01: Hypercar aus Italien

Pambuffetti PJ-01 F1 im Kopf, 800 PS im Heck

Mit dem Pambuffetti PJ-01 rollt aus Italien ein weiteres Hypercar an. Mit reiner Verbrenner-Power und Formel 1-Technik werden 800 PS geboten. Jetzt wurde der Prototyp auf der Milano-Monza-Motorshow vorgestellt.

In der italienischen Region Umbrien wächst ein neuer Hypersportwagen-Spross. Hinter der Manufaktur steckt Juri Pambuffetti, der den gleichnamigen Sportwagen Pambuffetti PJ-01 auf die Straße bringen will. Der 43-Jährige verdient sein Geld mit dem 1985 gegründeten Familienunternehmen, das maßgeschneiderte Busse fertigt.

Wie ein Formel 1-Renner

Pambuffetti PJ-01
Pambuffetti/Facebook
Der Mittelmotor-Sportwagen zeigt sich klassisch gezeichnet.

Die Ziele sind hoch gesteckt. Der PJ-01 soll Rekordwerte beim Abtrieb liefern und damit auch extremen Kurvenspeed und extreme Bremsverzögerungen erlauben. Er soll sich sportlicher fahren als alle Wettbewerber – eigentlich wie ein Formel 1-Renner. Entsprechend ist auch die Sitzposition gestaltet – mehr liegend als sitzend.

Das kolportierte Leistungsgewicht liegt bei 1,3 Kilogramm je PS – hochgerechnet ergibt sich damit ein Fahrzeuggewicht von 1.040 Kilogramm. Die Karosserie zeigt einen mächtigen Heckflügel auf dem Heck sowie einen Mega-Diffusor darunter. Die Nase der Karbon-Karosserie duckt sich tief. Die Linienführung orientiert sich an gängigen Mittelmotor-Sportwagenkonzepten. Zu denen passen auch die nach oben öffnenden Flügeltüren.

Der PJ-01 baut auf einem Chassis aus Karbon und Stahlelementen auf, verfügt über voll einstellbare Pushrod-Radaufhängungen sowie einen 5,2 Liter großen V10-Mittelmotor, der es als Sauger auf rund 800 PS Leistung bringen soll. Angesteuert wird der V10 by-wire, alle Fahrdynamiksysteme sollen entsprechend geregelt sein. An der Vorderachse ist ein hydraulisches Liftsystem integriert.

Rennsportliches Cockpit

Pambuffetti PJ-01
Pambuffetti Automobili
Cockpit mit zahlreichen Displays.

Im Cockpit setzt der Pambuffetti auf ein 12 Zoll großes LC-Display als Infozentrale. Davor sitzt ein Aluminium-Karbon-Lenkrad mit diversen Bedienelementen und Zusatzdisplay im Formel 1-Stil. Das lässt sich per Schnellspannvorrichtung abnehmen. So können Piloten auch im Wohnzimmer mit Trockenübungen mit allen Funktionen vertraut machen. Interieurskizzen zeigen zudem einen weiteren Monitor in der Mittelkonsole sowie drei Pedale im Fußraum. Demnach könnte der PJ-01 wohl über ein manuelle Schaltgetriebe verfügen. Die technischen Daten nennen aber ein sequenziell geschaltetes, elektronisch gesteuertes Sechsgang-Getriebe, das das Antriebsmoment über ein Sperrdifferenzial auf die Hinterräder überträgt. Vorne verbaut Pambuffetti 19 Zoll große OZ-Schmiederäder, hinten drehen sich 20 Zöller. Dahinter versteckt sich eine Rennbremsanlage mit ABS und 380er Scheiben vorn sowie 365er Discs an der Hinterachse. Optional können auch Keramik-Stopper geordert werden.

Überhaupt können Kunden den PJ-01 umfangreich individualisieren, denn der Hypersportler soll komplett in Handarbeit gebaut werden. Wann der PJ-01 kommt? Ein Datum nennt der Sportwagenbauer noch nicht. Seine Publikumspremiere hat der Pambuffetti jetzt aber als Prototyp auf der Milano-Monza-Motorshow gefeiert.

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Fazit

Juri Pambuffetti hegt eine Leidenschaft für die Formel 1. Mit seinem PJ-01 will der Bus-Bauer einen Hypersportwagen für die Straße bauen, der einem F1-Renner fahrdynamisch in nichts nachsteht. Bislang gibt es den PJ-01 jedoch nur als Prototyp.

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