Piaggio Porter NP6 Piaggio
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Piaggio Porter NP6: Laster im Golf-Format

Piaggio Porter NP6 Ein echter Laster im Golf-Format

Kleine Laster hat doch jeder. Piaggio jetzt auch – und zwar einen neuen. Der Piaggio NP6 kommt mit kompakten Abmessungen und bis zu 1,6 Tonnen Nutzlast.

Vor gut 20 Jahren schickte Piaggio den ersten Porter an den Start. 2021 folgt jetzt eine komplett neue Generation. Das Konzept hat sich dabei allerdings nicht verändert. Die Italiener kombinieren maximale Nutzlast und Flexibilität mit einem Minimum an Raumanspruch. Die Länge liegt abhängig von der Konfiguration bei rund 4,08 Meter (maximal 4,68 Meter), die Breite bei 1,64 Meter und die benötigte Grundfläche bei unter sieben Quadratmeter.

Fährt mit Gas oder Benzin

Der neue Piaggio NP6 zielt dabei nicht auf die Großbaustellen dieser Welt und auch nicht auf den Güterfernverkehr. Der Porter NP6 will der nützliche Begleiter und Lastesel im urbanen Verkehr sein. Ein echter City-Truck eben. Mit Hinblick auf die urbanen Einsatzszenarien rüstet Piaggio den neuen Porter NP6 auch ausschließlich mit CombiFuel getauften Antrieben aus. Der 1,5 Liter große Aluminium-Vierzylinder kann wahlweise mit Benzin und LPG betrieben werden oder in der Kombination Benzin und CNG. Der 16-Ventiler mit variabler Ventilsteuerung erfüllt dabei die Abgasnorm Euro 6d. Als Maximalleistung werden im Benzinbetrieb 106 PS genannt, das maximale Drehmoment liegt bei 136 Nm. Bei LPG-Feuerung werden 102 PS und 132 Nm erreicht, mit CNG liegen 92,5 PS und 118 Nm an. Angetrieben werden die Hinterräder. Geschaltet wird per manuellem Fünfgang-Getriebe. Und als Bonbon bietet der Porter am Motor und optional am Getriebe einen Nebenabtrieb mit bis zu 22 PS Leistung.

Piaggio Porter NP6
Piaggio
Läuft mit Gas und Benzin - der Vierzylinder im Porter.

Je nach Version verwendet das Kraftstoffsystem einen oder mehrere Hochdrucktanks unter der Ladefläche, sodass sie keinen Einfluss auf die Ladekapazität des Porter NP6 haben. Die Tanks sind am Rahmen befestigt und bestehen aus hochfestem gehärtetem Stahl. Der Porter fährt im Regelbetrieb mit Gas, nur in der Startphase wird Benzin verfeuert. Die Umschaltung erfolgt automatisch bei betriebswarmem Motor. Mit einem Schalter neben dem Lenkrad lässt sich der Kraftstoff auch manuell wechseln.

Bis zu 1,6 Tonnen Nutzlast

Wichtig bei einem Nutzfahrzeug: die Nutzlast. In der Basisversion dürfen auf den Kastenrahmen mit MacPherson-Vorderradaufhängung und Blattfederpaketen an der starren Hinterachse bis zu 1.275 Kilogramm geladen werden. Die zwillingsbereifte Hinterachse erlaubt sogar bis zu 1.610 Kilogramm. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2,8 Tonnen.

Piaggio Porter NP6
Piaggio
Packt ordentlich was drauf, der Porter.

Zu den Assistenzsystemen zählen ESC, ASR, ABS und EBD. Serienmäßig an Bord sind zudem ein Fahrer-Front und ein Fahrer-Seitenairbag. Weitere Airbags gibt es gegen Aufpreis. Das Cockpit lässt sich in fünf Varianten ausstatten. Möglich sind USB-Steckdosen. Klimaanlage und auch DAB+-Radios. Zur Serienausstattung gehören auch das automatische Notfall-eCall-System und die elektrisch verstellbaren Seitenspiegel mit Einklappfunktion.

Rund 1.400 Konfigurationsmöglichkeiten

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Der Porter lässt sich vielfach konfigurieren.

Flexibel zeigt sich der Piaggio Porter NP6 auch bei der Konfiguration. Es gibt ihn mit langem und kurzem Radstand, mit Standard- oder Zwillingsbereifung, als Pritsche, Chassis oder Kipper sowie mit verschiedenen Übersetzungen. Darüber hinaus stehen für den Porter NP6 fünf Farben zur Wahl: Saphirblau, Bernsteinorange, Granatrot, Basaltgrau, Gipsweiß. Die Preise des Porter NP6 orientieren sich an der Größe. Ab rund 15.000 Euro geht es los.

Fazit

Mit dem neuen Porter liefert Piaggio ein leistungsfähiges Nutzfahrzeug für den urbanen Einsatz oder den kleinen Handwerksbetrieb. Elektroantrieb bietet er zwar nicht, aber dafür aber Bifuel-Triebwerke mit Benzin und Gas.

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