Alpine A110 Pure Police Polizeiauto Frankreich Render Alpine / Patrick Lang
Alpine A110 S, Exterieur
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Alpine A110 S, Interieur 19 Bilder

26 Alpine A110 Pure für die Brigade Rapide d'Intervention

Alpine A110 Pure als Streifenwagen Gendarm müsste man sein

Frankreichs Polizei hat 26 Alpine A110 Pure gekauft. Mit den Sportwagen wird künftig die "Brigade Rapide d'Intervention" ausgestattet.

Dass die Polizei in Dubai mit den unterschiedlichsten Luxus-Sportwagen und Hypercars unterwegs ist, wissen wir ja längst. Auch in Italien gibt es einige Lamborghini im offiziellen Dienst und hierzulande durften sich die Beamten in seltenen Fällen schonmal über Porsche 911 oder BMW M3 freuen. Jetzt aber ist die französische Polizei dran mit der guten Laune. Wie Renault-Tochter Alpine auf Twitter bekannt gegeben hat, gehen 26 A110 Pure an die Brigade Rapide d'Intervention, also die schnelle Eingreiftruppe der Gendarmerie.

Alpine A110 Pure Police Polizeiauto Frankreich Render
Alpine / Patrick Lang
Ob die Polizei-Alpine am Ende so aussehen wird, ist nicht sicher. Hier nur eine kleine Interpretation von uns.

Zwei Autos fürs Training

Das Innenministerium hat einen Vertrag mit dem Sportwagenhersteller unterzeichnet, der zunächst auf vier Jahre befristet ist. Im Juni dieses Jahres hatte es eine entsprechende Ausschreibung gegeben. Mindestens bis 2025 werden die Alpines nun also beispielsweise für Hochgeschwindigkeits-Einsätze auf Autobahnen genutzt, zwei Fahrzeuge gehen an die Trainings-Einheit. Dort werden die Polizisten dann im Umgang mit dem 252 PS starken Leichtgewicht (rund 1.100 Kilo) geschult.

Gendarmerie Polizei Frankreich Alpine A110 1960
Gendarmerie Nationale
Das gab es schonmal. In den 60er-Jahren war die Gendarmerie bereits mit der originalen Alpine A110 unterwegs.

Ganz neu ist die Liason zwischen Polizei und Alpine übrigens nicht. In den 60er-Jahren war die Brigade Rapide d'Intervention bereits mit der originalen Alpine A110 unterwegs, wie sich das französische Portal leblogauto freudig erinnert. Später, ab 1974 ersetzte dann die A310 ihre schwächere Vorgängerin. Doch einzig der Historie wegen, galt der neue Vertrag mit Alpine längst nicht als gesetzt. Ursprünglich hatte die Behörde einen Vertrag mit Seat abgeschlossen. Einer Flotte von Leon Cupra sollte die noch aktuellen Mégane R.S. im Staatsdienst beerben. Schon nach 17 Fahrzeugen wurde diese Vereinbarung jedoch aufgekündigt – wegen der zu hohen Schadstoffemissionen, wie es hieß. Offiziell gibt Seat den CO2-Ausstoss pro Kilometer mit 158 Gramm an, bei der Alpine sind es 162 Gramm – doch das nur am Rande. Schließlich wollen wir den Beamten jetzt nicht den Spaß verderben. Vor dem Fahrtraining empfehlen wir übrigens die Lektüre unseres Alpine-Supertests. Der ist nicht nur sehr informativ, sondern steigert garantiert auch die Vorfreude.  

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Natürlich steht hier nicht der Spaß im Vordergrund, sondern die Pflichterfüllung. Aber jeder, der schonmal eine neue Alpine gefahren ist, weiß, dass der Spaß nunmal nicht ausbleibt. Zumal sich die Brigade Rapide d'Intervention jetzt auch keinen Toyota Prius, nur des grünen Gewissens wegen, zulegen kann. Die bösen Jungs fahren nämlich trotzdem schnelle Autos.

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