Erlkönig Porsche 911 Targa Stefan Baldauf

Porsche 911 Targa (992)

Fast offen, aber ungetarnt

Porsche bringt allmählich die 911er-Derivate der neuen achten Generation mit der Bezeichnung 992 an den Start. Nun ist bei Testfahrten auf dem Nürburgring der 911 Targa unserem Erlkönig-Jäger vor die Linse gefahren.

Vermutlich auf der IAA im Herbst zeigen die Stuttgarter den 911 Targa dann dem Publikum und bringen den Sportwagen im Anschluss als 2020er-Modell an den Start. Im Vergleich zur 991-Baureihe fallen auch beim Targa-Modell die Unterschiede kaum merklich aus. Die Dachkonstruktion bleibt erhalten. Beim elektrischen Öffnen fährt die hintere Glaskuppel über das Heck und kippt leicht nach hinten. Zwei Klappen aus dem oberen Bereich des Bügels öffnen sich und geben die Kinematik des Softtops frei. Das wird dann entriegelt und gefaltet hinter der Rücksitzbank abgelegt. Die Glaskuppel schiebt sich wieder nach vorne, fertig ist der 911 Targa.

Porsche 911 Targa nur mit Allrad

Wie beim Vorgänger gibt es den Targa nur mit Allradantrieb als Targa 4 und 4S sowie in der GTS-Form. Der Targa 4S kommt als 992 dann mit dem Dreiliter-Sechszylinder und mit 450 PS, als GTS dürfte er rund 30 PS mehr auf die Kurbelwelle stemmen. Zum Vergleich: Der 991.2 kam als Targa auf Leistungswerte von 370 (4), 420 (4S) und 450 (GTS) PS.

Umfrage

Welcher Porsche 911 gefällt Ihnen am besten?
1330 Mal abgestimmt
Aktuelle Baureihe 992
991
997
996
993

Ansonsten zeigt sich der Targa ganz im Stile des 992. Er wächst bei den Abmessungen, erhält größere Felgen sowie serienmäßig das neue 10,9 Zoll große Touchscreen-Infotainment-System. Weitere Assistenten lassen sich gegen Aufpreis ordern. Hingucker am Heck sind die flachen Leuchten, die über ein LED-Band verbunden sind. Zudem ragen die Auspuffendrohre höher und weiter außen positioniert aus der Schürze. Die Front kommt tiefer daher, die Schürzen sind überarbeitet worden und zeigen sich aggressiver. Bei Porsche startete der 991.2-Targa bei 118.300 und reichte bis 150.300 Euro für den GTS. Wir erwarten beim 992 eine Preissteigerung von ein paar tausend Euro.

Fazit

Nach dem Porsche 911 als Coupé und Cabrio steht nun der Launch des 911 Targa bevor. Auch bei diesem Modell zeigt sich wieder, dass Porsche seinen legendären Sportwagen nur behutsam überarbeitet hat. Das wird auch bei den kommenden Derivaten des Elfers so sein.

Sportwagen Neuvorstellungen & Erlkönige 09/2019, Bugatti Bébé II Bugatti Bébé II (2019) Dieser Type 35 kostet nur 30.000 Euro

Bugatti legt zum Geburtstag der Marke eine Mini-Version des Typ 35 auf.

Porsche 911
Artikel 0
Tests 0
Generationen 0
Alles über Porsche 911
Mehr zum Thema Sportwagen
Tesla Model S Nordschleifenrekordversuch
E-Auto
09/2019, ATS Corsa RR Turbo
Mehr Motorsport
Vredestein Leser Test Drive, Porsche 911