RAW by Koenigsegg Design Concept RAW Designhouse
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RAW by Koenigsegg Design Concept 14 Bilder

RAW by Koenigsegg: 700 PS, 700 Kilo, 3 Sitze und 3 Zylinder

RAW by Koenigsegg (2020) 700 PS, 700 Kilo, 3 Sitze, 3 Zylinder

RAW by Koenigsegg ist der Entwurf eines kleinen Dreisitzer-Hypercars. Der Dreizylinder aus dem Koenigsegg Gemera soll mit 700 PS Leistung 700 Kilo Fahrzeuggewicht anschieben. Das Auto ist eine Hommage an den One:1.

Esa Mustonen studiert Transportation Design, seine Abschlussarbeit darf er bei Koenigsegg verfassen und entwerfen. Der "RAW by Koenigsegg" ist eben diese Abschlussarbeit und es braucht nicht viel Fantasie um vorauszusagen, dass diesem jungen Designer eine große Zukunft bevorstehen könnte. Obwohl man vielleicht nicht sofort Gefallen an dem Concept Car findet – oder gerade deshalb. Sicherlich ist das Konzept einer der vielschichtigsten Entwürfe der letzten Zeit.

Es wirkt ein bisschen, als hätten Teslas Cybertruck und der Bugatti EB110 in Schweden ein Kind gezeugt. Scharfe Kanten an der Front gehen in fließende Linien über und münden in einem Heck ohne Überhang. Der Entwurf entstand unter der Patenschaft von Koenigsegg Chefdesigner Sasha Selipanov und Christian von Koenigsegg selbst. Für den Antrieb sieht Mustonen den potenten Twinturbo-Dreizylinder aus dem Gemera vor – der jüngste Wurf der schwedischen Supersportwagen-Schmiede. 700 PS sollen auf ebenso viele Kilo Fahrzeuggewicht treffen. Das resultierende Leistungsgewicht kennen wir bereits vom One:1, dem extremsten Hypercar der Nordmänner.

Schalensitze und Cupholder

Obwohl der RAW by Koenigsegg wesentlich kleiner scheint als die übrigen Fahrzeuge der Marke, sollen hier drei Menschen Platz finden. Als Innenraum-Layout kommt daher ein mittig platzierter Fahrersitz mit zurückgesetzt flankierenden Beifahrersitzen zum Einsatz. Ein zurechtgestutztes Lenkrad sitzt vor drei flachen Displays. Schalensitze und Fünf-Punkt-Gurte unterstreichen den sportlichen Anspruch. Für die Passagiere gibt es sogar noch zwei Cupholder hinter dem Fahrersitz. Gut vorstellbar, dass man nach einiger Zeit in diesem Geschoss eine Erfrischung gebrauchen könnte.

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Ja, gut - die Übersichtlichkeit dürfte, auch der hohen Fensterlinie geschuldet, eher mittelmäßig sein. Aber wer schön sein will, muss eben Opfer bringen.

Aus jedem Winkel wirkt das Concept auf eine andere Art spektakulär. Ein besonderer Hingucker ist der mächtige Diffusor an der Rückseite, über dem zwei extrem kurze Endrohre sitzen. Eine duchgezogene LED-Leiste fungiert als Rücklicht, vorne rahmen ebenfalls langgezogene LEDs den opulenten Lufteinlass ein. Der 23-jährige Finne Esa Mustonen hat hier ein Statement gesetzt, das nachhallen dürfte. Vor allem, wenn daraus wirklich ein "Einsteiger-Hypercar" entstehen sollte.

Fazit

Christian von Koenigsegg wäre verrückt und mutig genug, um solch ein Auto tatsächlich auf die Räder zu stellen. Was der Marke nämlich ohnehin noch fehlt, ist ein waschechtes Einstiegsmodell. Dieser Baby-One:1 könnte diesen Job doch übernehmen, oder? Wir würden das sehr begrüßen.

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