Auto Salon Genf 2020
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Suzuki Ignis Facelift 2020 Suzuki / Patrick Lang

Suzuki Ignis Facelift (2020)

Mini-Crossover geht Richtung SUV

Auto Salon Genf 2020

Neue Technik, verbesserte Motoren und neue Farben – Suzuki frischt den 2015 erschienen Mini-Crossover Ignis auf. Premiere ist auf dem Genfer Autosalon.

Eines der kleinsten Autos, das man mit Allradantrieb kaufen kann, ist der Suzuki Ignis. Das Crossover-Modell des japanischen Herstellers ist seit 2015 auf dem Markt und erhält jetzt ein Facelift. Optisch rückt der Ignis näher an den aktuell sehr beliebten Jimny. Deutlich zeigt sich dieser Schritt an der neuen Front. Statt der horizontal ausgerichteten Einzellamelle wird das Lüftungsgitter künftig in Blöcke unterteilt. Zusammen mit den angedeuteten Unterfahrschutz-Elementen vorne und hinten unterstreicht das den Offroad-Charakter. Den darf der Ignis durchaus straflos tragen, schließlich kann er sich zumindest im leichten Gelände gut bewegen.

Neue Lichter, neue Farben

Suzuki Ignis Facelift 2020
Suzuki / Patrick Lang
Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger (links) wirkt der Ignis breiter und mehr an das zeitgenössische SUV-Design angelehnt.

Zudem finden sich an der Front neue LED-Scheinwerfer und es kommt mehr Chrom zum Einsatz. Grundsätzlich bleibt das Erscheinungsbild aber vertraut, etwa mit den Kiemen auf der C-Säule und der Ausformung insgesamt. Im direkten Vergleich wirkt der neue Ignis allerdings etwas breiter und bulliger und geht damit mehr in Richtung SUV. Die Farbpalette wurde um drei Töne ergänzt. Künftig haben die Kunden zusätzlich die Wahl aus Tough Khaki Pearl, Caravan Ivory Peal und Rush Yellow. Abseits der Optik gab es laut Suzuki auch technische Neuerungen. So wurde etwa Hybrid-Motor verbessert um Verbrauch und Emissionen zu senken. Die aktuelle Hybrid-Version des Ignis ist ausschließlich mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe kombinierbar. Nach dem Facelift lässt sich der Mildhybrid auch an das automatisierte Schaltgetriebe (CVT) koppeln.

Im März soll der neue Ignis auf dem Genfer Autosalon seine Premiere feiern. Marktstart ist dann für das zweite Quartal 2020 angepeilt. Wo die geliftete Version eingepreist wird, ist noch nicht bekannt. Aktuell startet der Ignis bei 12.740 Euro für den 1.2-Liter-Benziner mit 90 PS und Frontantrieb. Die Mildhybrid-Ausführung mit Allradantrieb gibt es ab 17.250 Euro. Ein eklatant hoher Kosten-Sprung ist angesichts der bisherigen Preispolitik von Suzuki nicht zu erwarten.

Suzuki Ignis Facelift 2020
Suzuki / Patrick Lang
Am Heck ändert sich so wenig wie an der grundlegenden Form des Crossover. Der Neue (rechts hinten) trägt auch am Heck einen angedeuteten Unterfahrschutz.

Fazit

Die optische Überarbeitung wirkt stimmig und zeitgemäß. Dass der Ignis in Sachen Design näher an das Segment der SUV rückt ist keine Überraschung. Eine erfrischende Schlichtheit behält er sich dennoch.

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