rlkönig VW Bus T7 Stefan Baldauf

Neuer VW-Bus T7 (2020)

Hier rollt der erste Bus-Prototyp

Volkswagen wird 2019 die neue Generation des VW Bus T7 vorstellen. Derzeit testen die Wolfsburger verschiedene Varianten noch unter der modifizierten Karosserie des aktuellen Modells. Unserem Erlkönig-Fotograf ist der T7 dabei in die Fotofalle gegangen.

Seit 2015 ist der VW T6 in Deutschland am Start, dabei ist der VW Bus nichts anderes, als eine Faceliftversion des T5, der bereits seit 2003 mit einer eigens entwickelten Plattform auf dem Markt ist. Mit dem T6 hatte VW dem Modell einige optische Änderungen verpasst, so unter anderem eine neue Frontpartie mit veränderten Scheinwerfern und eine modifizierte Heckklappe sowie andere Heckleuchten. Auch im Innenraum gab es ein Update – hier spendierte VW dem T6 einen neuen Armaturenträger, ein neues Lenkrad sowie diverse neue Assistenzsysteme.

Proteste gegen die Streichung des E-T7

VW T 6.1 Facelift
Neuheiten

Mit dem bereits präsentierten T6.1. spendiert VW dem Bus für den Herbst 2019 eine üppige Überarbeitung. Neben einer neuer Front, sowie zahlreichen Komfort- und Sicherheits-Features kommt auch eine rein elektrische Variante an den Start, die über 400 km Reichweite ermöglicht. Hier kooperiert VW mit Tuner Abt, der dank seines Engagements in der Formel E Erfahrung mit Elektroantrieben hat. In erster Linie richtet sich der Elektro-Bulli mit unterschiedlichen Batteriekapazitäten an Handwerker oder Zulieferer.

Doch zurück zum VW T7: VW Nutzfahrzeuge (VWN) hatte unlängst angekündigt, den kommenden T7 ausschließlich mit konventionellen Antrieben und Plugin-Hybrid-Antriebssträngen auszurüsten. Eine rein elektrische Version des T7 soll es nicht geben. Zudem peilt das Unternehmen an, den T7 über nur in einer kleinen Stückzahl zu produzieren – 25.000 Einheiten in fünf Jahren. Gegen die Entscheidung, den E-T7 zu streichen, hat es Proteste der VWN-Belegschaft auf einer Betriebsversammlung gegeben. Als Kompensation für die Streichung könnte die Hybrid-Produktion ausgeweitet werden.

VW T7 steht auf MQB – T6.1 wird weiter gebaut

01/2017 VW I.D. Buzz

Aber warum keinen Elektro-T7 und nur eine vergleichsweise niedrige Stückzahl? Volkswagen stellt die neue Generation auf die MQB-Plattform. Auf dieser Basis lassen sich einfacher und kostengünstiger diverse Karosserieformen und Antriebs-Varianten aufbauen. Dazu liefert der MQB das 48-Volt-Bordnetz, Update-Möglichkeiten für die Elektronik-Architektur und den Modularen Infotainmentbaukasten. Auch die Nachfolger von VW Caddy und VW Sharan werden die Plattform nutzen. Der Nachteil des MQB: Die Plattform ist nicht für den harten Einsatz als Nutzfahrzeug ausgelegt – daher bleibt der VW T6.1 auch nach der Markteinführung des T7 als Nutzfahrzeug im Programm. Als reiner Elektrobus stehen dann ab 2022 der ID. Buzz sowie dessen Cargo-Versionen zur Auswahl. Dieser E-Bus basiert dann auf dem Modularen Elektobaukasten der Marke.

VW T7: Kastig, funktionell mit Allrad

Der nun abgeschossene Erlkönig zeigt sich mit einer deutlich längeren Motorhaube, zurückversetzter Fahrgastkabine und größeren Überhängen. Außerdem ist an der Seite im hinteren Bereich eine weitere „Tank-Klappe“ zu sehen, hier dürfte sich die Ladebuchse befinden. Die längere Front ist den zusätzliche Nebenaggregaten, der Technik für diverse Assistenzsysteme (Radar, etc.) und Batterien (48 Volt-Bordnetz) geschuldet. Zudem erlaubt der MQB eine elektrisch betriebene Hinterachse und somit den optionalen Allradantrieb.

Optisch bleibt der T7 seinen Genen treu, der Aufbau ist kastig, funktionell und verfügt wieder über Schiebetüren. An der Front wird es schmale Scheinwerfer geben, dafür wächst der Grill in die Breite.

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