VW ID.7 Variant Schulte
VW ID.7 Variant
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VW ID. Aero 63 Bilder
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VW ID.7: Das ist der Elektro-Passat

VW ID.7 als Limousine und Kombi Elektro-Passat mit mehr als 600 km Reichweite

Volkswagen zeigt mit der seriennahen Studie "ID. Aero" wie eine künftige Elektro-Limouine in der gehobenen Mittelklasse aussieht. Der Elektro-Passat wird in der zweiten Jahreshälfte 2022 in China auf den Markt kommen, ab 2023 läuft das Modell dann für den europäischen Markt in Emden vom Band. Nun hat unser Zeichner die Kombi-Version des ID.7 visualisiert.

Der ID. Aero ist das zweite Modell das Volkswagen als Weltauto nach dem ID.4 auflegt und in den Regionen USA, Europa und China anbieten wird. Es entspricht weitgehend dem künftigen Serienmodell und steht in einer Linie mit der Limousinen-Studie "ID. Vizzion" und dem Kombi-Conceptcar "ID. Space Vizzion".

ID. Aero mit niedrigem cW-Wert

Volkswagen stellt die Studie und natürlich auch das Serienmodell auf den Modularen Elektrobaukasten (MEB). Entsprechend lehnt sich die Technik an die bereits bekannten ID-Modelle an. Der Akku kommt netto auf 77 kWh und soll dank der optimierten Aerodynamik 620 Kilometer nach WLTP ermöglichen. Den dafür wichtigen Luftwiderstandsbeiwert (cW) gibt VW mit 0,23 an. Als "Kind" des MEB ist der ID. Aero digital vernetzt und kann via Over-the-Air geupdatet werden. Dazu erlaubt der Baukasten kurze Überhänge und einen langen Radstand für mehr Platz im Innenraum.

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Optisch zeigt sich das fünf Meter lange Modell als typischer Vertreter der ID-Familie. Die Fronthaube ist stark gewölbt, zwischen den LED-Matrix-Scheinwerfern im Wabenlook ist ein Lichtband verbaut. Die untere Fensterlinie ist geschwungen, in den ausgestellten Radhäusern drehen sich 22 Zoll große Bi-Color-Räder im Turbinenstil. Zahlreiche Sicken prägen die Seiten, die klassischen Türgriffe sind durch beleuchtete Touchflächen ersetzt worden. Zum Heck hin neigt sich das Dach sanft. Als Abschluss zeigt sich ein Stummelheck mit Abrisskante und niedrigen Leuchten, die ebenfalls wieder mit einem Band verbunden sind. Die Schürze wirkt massiv.

Die Studie ist in einem hellen Blau-Metallic lackiert, das je nach Lichteinfall golden schimmert. Als Kontrast ist das Dach hochglänzend in Schwarz ausgeführt.

Leichte Änderungen für das Serienmodell

Neben der Studie hat Volkswagen bereits das Serienmodell in der Mache, entsprechende Erlkönige hat unser Fotograf schon abgeschossen. Der Elektro-Passat als Limousine zeigt sich mit einer getarnten Front, deren Grill und Scheinwerfer aufgeklebt sind. Unter der Tarn-Folie zeichnen sich schmale Scheinwerfer ab, die weiter zur Mitte streben. Wie bei der Studie erscheint die Fronthaube gewölbt, an der Seite sind Türgriffe und Griffmulden zu sehen. Die Seitenspiegel thronen statt auf einem filigranen Flügel auf einem massiveren Träger. Der hintere Bereich des Fensterbands besteht aus einer massiveren D-Säule. Der angedeutete "Hofmeisterknick" im Heckfensterdreieck dient lediglich Tarnungszwecken; hier verläuft die Linie weiter waagerecht. Die Leuchten am Heck ragen zwar ebenfalls weit in den Kofferraum hinein, fallen jedoch deutlich schmaler aus. Die Schürze trägt noch Auspuffblenden, die natürlich nur zur Tarnung angebracht sind, um das finale Design zu verschleiern.

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Der Aero lehnt sich technisch an die anderen MEB-Modelle an. Aktuell bietet VW zum Beispiel im ID.4 eine 52-kWh-Batterie, die für 345 Kilometer Reichweite gut ist. Der 149 PS starke E-Motor mit 200 Nm Drehmoment wirkt auf die Hinterachse. Als Performance-Modell mit gleichem Akku und gleicher Reichweite sind 170 PS und 310 Nm drin. Im ID.4 Pro verbaut VW den 77-kWh-Akku, der 518 WLTP-Kilometer ermöglicht. Der E-Motor schafft 204 PS und stellt 310 Nm bereit. In der GTX-Version mit Allradantrieb sind es dann 299 PS bzw. 220 kW aus dem großen Akku.

Das Modell, intern "Aero B" genannt "ist unsere Interpretation von nachhaltigem Premium. Er punktet in allen Dimensionen elektrischer Performance", erklärte VW-Chef Brandstätter unlängst auf dem Online-Karrierenetzwerk LinkedIn. "Dank unseres kontinuierlich verbesserten MEB lässt er sich superschnell laden und bietet von allem ein bisschen mehr: mehr Platz, mehr Reichweite, mehr Beschleunigung und mehr Höchstgeschwindigkeit."

Der VW ID. Aero wird ID.7 – Kombi mit Namenszusatz

Das Modell soll nach Angaben von Brandstätter über ein "hochwertiges Interieur" mit "viel Platz" verfügen. Der VW-Marken-Chef vergleicht das Platzangebot mit dem VW Phaeton. Wie CEO Herbert Diess bei der Vorstellung der neuen VW-Unternehmensstrategie "New Auto" im Juli 2021 bestätigte, trägt die elektrische Passat-Baureihe den Namen ID.6.; diese Modellbezeichnung hat man unterdessen kassiert und für das Trinity-Modell reserviert. Stattdessen soll der Aero in der Serie ID.7 heißen, die Kombiversion wird ab 2024 einen Namenszusatz erhalten. Die Nomenklatur ist insoweit nicht ungewöhnlich, als dass VW in China bereits mit seinen zwei Joint Venture-Partnern ID.6-Modelle als SUV am Start hat. Volkswagen hat sich die gesamte Bandbreite an ID-Namen (ID.1 bis ID.9) schützen lassen. Unterhalb des ID.3 kommen noch die Kleinwagen ID.1 und ID.2, ein ID.8 als Elektro-Entsprechung für den VW Atlas ist ebenfalls bestätigt.

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Limo-Studie Vizzion mit 665 Kilometer Reichweite

2018 zeigte VW mit dem ID. Vizzion eine Limousinen-Studie auf dem Autosalon Genf. Das Modell mit einem Radstand von 3,10 Meter verfügte über die größte MEB-Batteriekapazität von 111 kWh und sollte eine theoretische Reichweite von 665 Kilometern ermöglichen. Die große Batterie versorgte einen 75-kW-Motor vorn und einen mit 150 kW hinten. Die Systemleistung des Allradlers gab VW mit 225 kW (306 PS) an.

2019 hatte VW dann auf der L.A. Auto Show den ID. Space Vizzion als Kombi-Studie präsentiert. Das Concept Car ist mit 4,96 Metern sieben Zentimeter länger als der VW Passat und fünf Zentimeter (1,53 Meter) höher. Außerdem verfügt es über einen 16 Zentimeter längeren Radstand. Den Antrieb übernimmt ein Elektromotor an der Hinterachse, der 205 kW leistet. Für die Energieversorgung ist eine Lithium-Ionen-Batterie mit 82 kWh Energiegehalt zuständig, die nach WLTP eine Reichweite von 590 Kilometern ermöglichen soll. Als Option war ein Allradantrieb mit einem zusätzlichen Frontmotor mit 75 kW Leistung möglich. Mit ihm steigerte sich die Systemleistung auf 250 kW.

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Auch beim Passat stehen die Zeichen auf Elektro. Die Studie VW ID. Aero nimmt jetzt die kommende Elektro-Limousine auf MEB-Basis vorweg. Ab 2024 kommt dann auch die Kombiversion auf den Markt.

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