VW ID.3 GTX Konzept Studie Volkswagen
VW ID.3 GTX ID.X Konzept Studie
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VW ID.3 GTX ID.X Konzept Studie 14 Bilder

VW ID.3 GTX (2022): Leistung, Antrieb, Markstart

VW ID.3 GTX (2022) Der Elektro-GTI kommt mit 333 PS

In Sachen sportliche Elektro-VW geht's jetzt schnell: Der scharfe ID.3 heißt zwar noch ID.X, protzt aber mit einer 200-Kilo-Diät und Drift-Modus.

Technologie, Design, Vertrieb: Volkswagen hat beim Start ins Elektro-Zeitalter versucht, kaum einen Stein auf dem anderen zu lassen. Wenn's ums Thema Emotionen geht, sind dann aber auch Elektroauto-Fans sehr klassisch gestrickt: Sportlichkeit geht immer. Und spült dazu auch noch reichlich Geld in die Kassen. Deshalb war es wenig überraschend, dass die Wolfsburger praktisch unmittelbar nach dem Start des ID.4 auch gleich die passende Sport-Version GTX nachgeschoben haben. Schließlich brauchen auch die ganzen GTI-Fans eine elektrische Heimat. Die werden sie ganz sicher auch sehr zeitnah beim ID.3 finden.

Großer Akku, gelbgrüne Akzente

Im Business-Netzwerk LinkedIn gibt VW-Markenchef Ralf Brandstätter bereits einen Ausblick auf den nächsten scharfen E-Sportler: Den VW ID.3 GTX. Noch heißt die Idee offiziell ID.X, man braucht aber nicht viel Fantasie, um sich den mattschwarz lackierten Prototypen als ID.3-Topmodell vorzustellen. Grellgrüngelbe Kontrastelemente signalisieren die elektrifizierte Angriffslust. Viel wichtiger sind aber die technischen Details: Im Unterboden hängt statt des 62kWh großen Akkus jetzt eine 82kWh Batterie. Die kennen wir aber schon aus dem ID.4 GTX. Nutzbarer Energiegehalt: 77 kWh.

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Gelbe Corona-Ringe in den Scheinwerfer. Die dürfen gerne zum Markengesicht des ID.3 GTX werden.

200 Kilo leichter

Vor allem beim Antrieb haben die Ingenieure kräftig nachgelegt. Laut Brandstätter bringt es der ID.X auf 245 kW. Dafür könnten zwei E-Motoren verantwortlich sein. Dieses Setup war zwar ursprünglich nicht für den ID.3 vorgesehen und ist dort aus Platzgründen angeblich nicht so einfach zu implementieren, aber wir kennen es ebenfalls vom ID.4 GTX. Neu ist ein Detail, das Brandstätter in einem Nebensatz erwähnt: Offenbar kommt der ID.3 GTX mit einem Drift-Modus. Der lässt sich auch mit einem hecklastig ausgelegter Elektro-Allradantrieb problemlos umsetzen.

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Die Intergralsitze passen zur sportlichen Grundausrichtung, sind aber bereits heute für alle ID-Modelle zu haben.

In 3,5 Sekunden soll der elektrische GTI von 80 auf 120 km/h beschleunigen, in 5,3 Sekunden auf 100 km/h sprinten. Der bislang stärkste ID.3 Pro S braucht dafür 2 Sekunden mehr (7,3 Sekunden). Der ID.4 GTX gönnt sich immerhin fast eine Sekunde mehr (6,2 Sekunden). Das liegt nicht nur an der Mehrleistung des GTX, sondern vor allem am geringeren Gewicht. 200 Kilo wollen die Entwickler laut Brandstätter rausgenommen haben. Die Höchstgeschwindigkeit ist Elektroauto-typisch bescheiden: abgeregelt bei 160 km/h.

BMW M5 CS
Technik erklärt

Beim Exterieur fallen neben dem Mattlack mit grüngelben Farb-Sprenklern die 21 Zoll großen Alu-Räder sowie die Farbringe in den Frontscheinwerfern auf. Weder zum Lack, noch zu den weiteren Akzenten gibt es bislang weitere Informationen. Und natürlich betont Ralf Brandstätter, dass der ID.X kein Serienmodell sei. Aber gerade der exzessive Einsatz von Serienteilen ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass wir nicht sehr lange auf den ID.3 GTX werden warten müssen.

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Fazit

Der schnelle Schwenk zur Elektro-Sportlichkeit zeigt, dass VW nicht nur mit aller Macht aufs Thema Elektromobilität setzt, sondern dabei auch auf die Rendite schaut. Die lässt sich traditionell am ehesten mit sportlich individualisierten Fahrzeugen steigern. Alles wie immer. Nur halt elektrisch. Irgendwie beruhigend.

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