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BMW-Rückruf

Brandgefahr an 324.000 Autos

BMW 520d, Motor Foto: Achim Hartmann

Ein möglicherweise defektes Abgasrückführungsmodul bei Dieselmodellen zwingt BMW zum Rückruf von 323.700 Fahrzeugen in Europa. In Deutschland sind 96.300 Fahrzeuge betroffen. Es besteht Brandgefahr.

08.08.2018 Uli Baumann

In Einzelfällen könne Glykol aus dem Kühler der Abgasrückführung austreten und sich in den heißen Abgasen zusammen mit Ölrückständen entzünden.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, hatte BMW bereits früher im Jahr schon einen entsprechenden Rückruf auf dem koreanischen Markt lanciert. 106.000 Autos wurden in Südkorea zur Überprüfung in die Werkstätten zurückbeordert. Die dortige Regierung hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr schon in mehr als 30 Fälle registriert, in denen Motoren in Brand geraten und die Autos in Flammen aufgegangen sind. BMW hat seit 2016 Kenntnis von solchen Brandfälle in Korea. Über die Zahl der Fälle in Europa macht BMW keine Angaben. Die Rückrufaktion für Europa soll in den kommenden Tagen anlaufen.

Fast alle Baureihen betroffen

In Korea sind von dem Rückruf überwiegend Modelle mit 4-Zylinder-Dieselmotor aus dem Bauzeitraum März 2011 bis November 2016 betroffen. Im Fokus steht dabei in Korea der 520d.

In Europa werden BMW 3er, 4er, 5er, 6er, 7er, X3, X4, X5 und X6 mit Vierzylinder-Dieselmotoren, die zwischen April 2015 bis September 2016 gebaut wurden, und mit 6-Zylinder-Dieselmotoren, die zwischen Juli 2012 und Juni 2015 gebaut wurden, zurückgerufen. Beim Werkstattaufenthalt sollen dann die fehlerhafte Teile ausgetauscht werden. Der Rückruf soll BMW rund 160 Millionen Euro kosten.

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