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Porsche Mission E heißt in Serie Taycan

Alle Infos, Marktstart, Bilder, Reichweite, Technik

Lange wurde gerätselt, wie denn nun das neue Sportcoupé mit Elektroantrieb von Porsche heißen soll, das als Concept Car Mission E auf der IAA 2015 debütierte. Nun ist es raus! Der neue Elektrosportwagen aus Zuffenhausen wird Porsche Taycan heißen! Alle Infos über den Taycan und wann er Markstart hat.

08.06.2018 Holger Wittich, Uli Baumann, Patrick Lang, Marcel Sommer Powered by

„Taycan – so heißt der Porsche Mission E nun offiziell“, verrät Porsche-Chef Oliver Blume im Rahmen des Festaktes „70 Jahre Porsche-Sportwagen“ im Porschemuseum. Der Name Taycan kommt aus dem Türkischen: Tay = Fohlen und Can = Leben, Seele. Porsche übersetzt es frei in „lebhaftes, junges Pferd“. Auf der IAA 2015 hatte Porsche die Studie Mission E gezeigt. 2020 kommt also das Serienmodell mit dem Namen Porsche Taycan – die neusten Fakten zum 600 PS starken Elektro-Sportwagen und dem neuen Werk in Zuffenhausen.

Porsche testet Taycan gemeinsam mit Tesla Modellen

Porsche Taycan Foto: Jochen Knecht
Der Porsche Taycan soll 2020 auf den Markt kommen.

Porsche testete sein neues Sportcoupé mit Elektroantrieb zuletzt im hohen Norden unter winterlichen Bedingungen. Zuvor war das Elektroauto auf der Nordschleife unterwegs – allerdings noch unter der modifizierten Karosserie eines Porsche Panamera – und interessanterweise mit auffälligen Auspuff-Endrohren. Unter dem Blechkleid sind jedoch schon der Antriebsstrang, Fahrwerk und weitere technische Komponenten des künftigen Elektro-Porsche verbaut, die von den Ingenieuren auf Herz und Nieren geprüft werden. Die neusten Bilder geben auch einen ersten Eindruck von den Abmessungen des neuen Elektro-Porsche. Die Abgasanlage dient offenbar eher der Irreführung von Beobachtern – unser Erlkönigfotograf gab jedenfalls zu Protokoll, dass ihnen weder Schall noch Rauch entwich. Das ließ sich ausgerechnet beobachten, als die Testflotte in eine Tankstelle einfuhr. Begleitet wurden die Mission E-Erlkönige übrigens von Tesla Model S- und Model X-Modellen.

Porsche Mission E Foto: Porsche
Der Porsche Mission E in der Fertigung: Zu sehen, die kleine Heckklappe und der "Sport Auto"-Aufkleber unserer Schwesterzeitung auf dem Werkstattwagen ;)

Auf dem Genfer Autosalon zeigte Porsche mit dem Porsche Mission E Cross Turismo einen weiteren Ausblick auf den Elektro-Sportwagen. Nun gibt es weitere Bilder, die den Mission E in der Produktion zeigen. Auffällig, die vergleichsweise kleine Heckklappe. Außerdem zu erkennen, die Linienführung des Dachs, die neuen Scheinwerfer und der schwarz hinterlegten LED-Leuchten. Besonders freut uns an der Stelle, dass die Porsche-Werker offensichtlich große Fans unserer Schwester-Zeitschrift „Sport Auto“ sind und ihren Werkstattwagen mit einem entsprechenden Aufkleber verziert haben!

Mission E mit Porsche-Dynamik

IAA 2015, Porsche Mission E
Porsche Konzeptstudie Mission E auf der IAA 1:25 Min.

Am 4. Dezember 2015 – verschickte Porsche eine Pressemitteilung, in der der Mission E angekündigt wurde: „Der erste rein elektrisch angetriebene Porsche kommt auf die Straße. Der Aufsichtsrat hat grünes Licht für das Projekt Mission E gegeben“. Der neue Porsche-Chef Oliver Blume, glaubt man schlage damit ein „neues Kapitel in der Sportwagengeschichte auf“. Wermutstropfen: Das Fahrzeug – intern unter dem Code „J1“ geführt – soll erst Ende dieses Jahrzehnts auf den Markt kommen. Aber angesichts der Eckdaten des Mission E stehen die Chancen gut, dass auch Porsches Elektrosportwagen die markentypische Dynamik nicht vermissen lassen wird.

Denn das genau ist Porsche natürlich besonders sehr wichtig. Gegenüber dem britischen Magazin „Top Gear“ sagte Blume: „Es ist wichtig das Fahrerlebnis von Porsche auf ein Elektroauto zu übertragen. Wir können kein E-Auto unter der Marke Porsche bauen, das nicht die Erwartungen der Kunden an ein Porsche-Modell erfüllt“. Der Mission E werde sich wie ein 918 Spyder im E-Modus fahren.

Längsdynamisch hatte bislang die wenigsten E-Autos dank ihres enormen Drehmoments bei niedrigen Drehzahlen Probleme. Damit der Taycan auch bei der Querdynamik ein markentypisches Niveau schafft, wandte Porsche beim Batterielayout einen Trick an, der einen besonders niedrigen Schwerpunkt erlaubt: Der Akku sitzt zwar wie bei den meisten E-Autos zwischen den Achsen im Fahrzeugboden, aber um trotz der geringen Fahrzeughöhe (der Taycan soll die 1,30 Meter des Concept Cars nicht wesentlich überragen) noch genug Platz für die Passagiere zu erhalten, planten die Ingenieure „Fußgaragen“ ein. Soll heißen: In den vier Fußräumen sitzen in der Bodengruppe des Elektroautos keine Batteriezellen – der Akku hat insgesamt die Form eines flachen Quaders, spart aber vier kleine Quader vor den Sitzen aus. Dort bleibt entsprechend Platz für die Füße der Passagiere, während die Sitzschienen quasi auf Akkuzellen montiert sind.

Porsche 918 Spyder im SupertestDer Herr des Rings

Türkonzept des Porsche Mission E wird überarbeitet

Auch zum kommenden Design des Porsche Mission E äußerte sich der CEO: „Das Design wird sehr ähnlich sein, wir müssen jedoch ein paar Kleinigkeiten ändern“, so Blume. Insbesondere das Tür-Konzept mit den gegenläufig zu öffnenden Türen ohne eine B-Säule wird wohl nicht in die Serie zu retten sein. „Das ist ein großes Problem“, so der Porsche Boss, „aber unsere Idee ist, etwas ähnliches zu machen.“

Auch in Sachen Technik gibt es bereits die ersten Hinweise. Die Stuttgarter bauen für den Porsche Mission E (J1) eine Elektroplattform auf, die strukturell unterschiedlich zu der EV-Plattform von Volkswagen ausfällt. Des Weiteren soll die Reichweite der Studie von 500 km auf das Serienmodell übertragen werden, ebenso die Ladezeit von 15 Minuten. Allerdings ist sich Porsche bewusst, dass es aktuell keine Ladeinfrastruktur mit 800-Volt-150 kW-Ladesäulen gibt. Gegenüber auto motor und sport sagte Blume: „Der Staat möchte Elektromobilität fördern und wird deshalb Investitionen in die Infrastruktur tätigen müssen. Aber als Hersteller haben wir auch ein großes Interesse an einem schnellen Ausbau des Ladenetzes. Ich will nicht ausschließen, dass wir selbst in Lade-Infrastruktur investieren. Wichtig ist, dass ein solches Netz nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern schnell entsteht. Für uns liegt die Priorität dabei auf einem flächendeckenden Schnellladenetz mit einer Leistung von über 150 kW pro Ladestation.

Abmessungen und Karosserie-Layout

09/2015, Porsche Mission E Foto: Porsche
Das Design des Mission E wird in weiten Teilen in die Serie gerettet.

Der nur 1,30 Meter hohe Porsche Mission E trat auf der IAA 2015 als viersitzige Studie an, und liegt mit seinem Design irgendwo zwischen 911 und Panamera. Im Streben nach aerodynamischer Effizienz trägt der Mission E zahlreiche Luftein- und -auslässe an Front, Seite und Heck. Die so durchströmte Karosserie aus Aluminium, Stahl und kohlefaserverstärktem Kunststoff soll den Verbrauch drücken und die Fahrdynamik steigern. So verbessern integrierte Luftführungen die Umströmung der Räder, Auslässe in den Flanken verringern den Überdruck in den Radhäusern und damit den Auftrieb. Die Front des Mission E wird durch Matrix-LED-Scheinwerfer im Vier-Punkt-Lichtdesign geprägt. Die Flanken zeigen gegenläufig öffnende Türen ohne B-Säule, sowie 21 und 22 Zoll große Räder aus Kohlefaserlaminat. Die Außenspiegel wurden durch Kameras ersetzt. Am Heck sorgen kräftig ausgeformte Radläufe, ein schmales dunkles Lichtband unter einem Spoilerbürzel sowie eine fette Diffusorschürze für die entsprechende Sportwagenoptik.

Sitzprobe Porsche Mission E

Porsche Mission E Sitzprobe Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink

Porsche hatte uns auf der IAA 2015 exklusiv die Türen der Elektrostudie Mission E geöffnet und erste Einblicke in die Zuffenhausener Sportwagen-Zukunft gewährt. Die gegenläufig angeschlagenen, aber leider serienfernen Türen sind natürlich optisch erste Sahne, erleichtern aber auch den Einstieg in den Innenraum enorm, denn wer den Mission E entern will, muss sich ohnehin schon tief ducken. Vorbei an den breiten Seitenschweller aus Carbon geht es auf eng geschnittene, recht spärlich gepolsterte Sportledersitze, die auch in der zweiten Reihe in gleicher Form verbaut sind, die Studie ist als Viersitzer konzipiert. Die schmale Mittelkonsole läuft bis nach hinten durch.Besonders imposant ist der Arbeitsplatz des Fahrers. Das Lenkrad kennen Sportwagen-Fans schon aus dem 918 Spyder. Ähnlich wie im Hybrid-Sportwagen verläuft die frei stehende Mittelkonsole mit integriertem Touch-Pad und kleinem Getriebewähl-Knubbel schräg nach oben in den Armaturenträger – der Herberge zahlreicher Displays. Der gebogene Bildschirm hinter dem Lenkrad ist im Vergleich zu den volldigitalen Instrumenten aus aktuellen VW- und Audi-Modellen riesig und liefert dem Fahrer neben den wichtigsten Fahrinfos auch die Bilder der Außenkameras (ersetzen die Außenspiegel), Verkehrs- und Wetterdaten sowie Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken. Weitere Daten des Infotainmentsystems liefert ein zweiter, schmaler Bildschirm der ab der Mittelkonsole bis zum Beifahrer reicht. Natürlich ist der Mission E auch vernetzt – so können die Passagiere online gehen oder sich das Fahrzeug beispielsweise mit der Werkstatt in Verbindung setzen. Einem wichtigen Alleinstellungsmerkmal bleibt Porsche aber auch in seinen Zukunftsmodellen treu: Der Startknopf für die E-Motoren befindet sich linker Hand.

Preis des Porsche Mission E bei 95.000 Euro

Die schöne neue Porsche-Welt soll aber auch dynamisch fahren können. Dazu trägt der Mission E zwei Elektromotoren – an jeder Achse einen – die zusammen über 600 PS leisten und ihre Kraft per Torque Vectoring an die einzelnen Räder abgeben. Eine Allradlenkung sorgt für Agilität. Für den Spurt von Null auf 100 km/h gibt Porsche 3,5 Sekunden an, die 200-km/h-Marke soll in unter 12 Sekunden fallen. Vmax? keine Angabe. Dafür soll der Porsche Mission E die Nordschleife in unter 8 Minuten schaffen. “Ich war bereits mit einem Entwicklungsfahrzeug auf der Straße. Die Power beim Durchbeschleunigen ist sehr beeindruckend – vor allem schafft er zahlreiche Sprints, ohne dass die Reichweite direkt in den Keller sinkt„, verspricht Porsche-Pressesprecher für Elektromobilität Mayk Wienkötter.

Als Reichweite mit einer Batterieladung nennt Porsche rund 500 Kilometer. Revolutionär soll aber die Turbo Charging-Ladetechnik sein. Über einen 800 Volt-Anschluss soll die im Wagenboden liegende Lithium-Ionen-Batterie in rund 15 Minuten zu etwa 80 Prozent wieder geladen sein – das wäre Saft für 400 Kilometer. Der Mission E soll sich sich aber auch konventionell und sogar induktiv laden lassen. In nur vier Minuten tankt der Sportwagen Energie für 100 Kilometer Reichweite. In einer Kooperation mit Daimler, BMW, VW, Audi, Ford, sowie dem Raststättenbetrieber Tank und Rast plant Porsche den Ausbau einer schlagkräftigen Ladeinfrasturktur für Deutschland und Europa. Zielsetzung: Nie mehr als 120 Kilometer Entfernung zwischen zwei Ladestationen.

Die Mega-Baustelle von Porsche

Porsche Mission E Werk Zuffenhausen Baustelle Foto: Porsche AG / Marco Prosch
Rund eine Millarde Euro hat Porsche bereits in die Mega-Baustelle in Zuffenhausen investiert. Hier soll der Mission E CO2-Neutral gebaut werden.

Inzwischen (Januar 2018) sind die Bauarbeiten an der Produktionsstätte des Mission E in Zuffenhausen weit gediehen, nachdem der Aufsichtsrat im Dezember 2015 grünes Licht für das Projekt “Mission E„ gegeben hatte. 28.000 Lkw-Ladungen Erdaushub gab es bereits, 15.000 Betonmischer wurden bis dato entleert. Mit 38.000 Tonnen Stahl hat Porsche Material in der Größenordnung von mehr als 100.000 Sportwagen-Karossen verarbeitet. Dafür sind zu Spitzenzeiten bis zu 2.000 Bauarbeiter und Anlagenspezialisten tätig. Insgesamt soll eine Fläche begrünt werden, die der fünffachen Rasenfläche des Berliner Olypmiastadions entspricht; die Bruttogeschossfläche liegt bei 170.000 Quadratmetern. Eine Millarde Euro hat Prosche bislang am Standort investiert, insgesamt entstehen 1.200 neue Arbeitsplätze. Porsche möchte von seinem Elektroauto rund 30.000 Einheiten CO2-neutral produzieren.

Der Preis soll für das Einstiegsmodell 95.000 Euro betragen. Womit sich der Elektroporsche angesichts der üppigen Leistung gut ins Portfolio der Marke einfügen würde und gegenüber anvisierten Rivalen wie dem Model S von Tesla sehr konkurrenzfähig aufgestellt wäre. Denn dem US-Pionier dürfte der Mission E bei der Längsdynamik ebenbürtig, aber bei der Querdynamik angesichts der angestrebten Rundenzeit auf der Nordschleife überlegen sein. Und dass es Porsche damit ernst ist, zeigen die Erlkönige, die aktuell am Nürburgring zu beobachten sind. “Die Zukunft von Porsche hängt auch vom Mission E ab„, erklärte Blume beim Neujahrsempfang des Sportwagenherstellers. Den Fortschritts-Skeptikern sei an dieser Stelle aber auch versichert, dass das Lenkrad als solches, bei aller Weiterentwicklung immer ein Bestandteil eines Porsches bleiben werde. Denn, so sagte Oliver Blume, ein Porsche wird auch in der Zukunft noch ein Auto sein, das man selbst fahren will.

Neuester Kommentar

Ab sofort bin ich ein begeisterter Anhänger vom Showcar 'Porsche Mission E', der in Natura noch sehr viel besser aussieht als auf Bildern. Für mich ist es nicht erheblich, wenn in der Serie Seitenspiegel und normale Türen angebracht werden. Wie mein Vorredner sehe ich in diesem Porsche eine Design Ikone - für mich ein absolut automobiles Schmuckstück. Bin total begeistert!
Wegen dem Fussgängerschutz könnte ich mir vorstellen, dass evtl. die Form der LED-Scheinwerfer problematisch ist. Die jetzigen Scheinwerfer machen einen wesentlichen Bestandteil des tollen und futuristischen Designs aus. Sehr schade, falls sie in der Serie nicht möglich sind. (Bei den Prototypen sieht es mehr nach dem Porsche-Einheitsbrei aus).
Und der Name 'Mission E' wäre dem Namen 'Taycan' unbedingt vorzuziehen... ...doch ein Name ist für mich eher Peanuts...

Dieser wirklich grandiose Porsche verwendet eine 800V Batterie für ein Schnellladen mit einer HPC 350kW Ladestation, wie sie gegenwärtig z.B. von Ionity.eu in Europa montiert werden. Eine solche 800V Technik hat Porsche schon in ihrem LMP1-Rennwagen verwendet, ist also rennerprobt in LeMans und "bei Porsche ein eher bekanntes Kind".
Es freut mich ungeheuer, dass Porsche sich für 800V entschieden hat, denn ich mag jede brillante Spitzentechnologie, denn "es erfreut mein Herz als Ingenieur". Ja, diese Technologie stellt im Moment die technologische Spitze dar im PKW-Bau.
Porsche, well done!

Am letzten Sonntag war ich am e-Prix in Zürich im Rahmen der neuen Formula E. Diese Formula E Rennwagen haben viel Spass gemacht, haben mir auch besser gefallen als auf Bildern und der ausgestellte zukünftige Race Car für 2018/2019 war ein wirkliches Bijoux. Das ganze Spektakel war ein Riesen-Erfolg mit mehr als 100'000 Zuschauern: viele Familien, viele Kinder, Frauen und Männer. Es zeigt auch, dass die Bevölkerung all die neuen Elektrofahrzeuge sehr gut annehmen, denn die E-Fahrzeuge wurden zig-Mal fotografiert und waren stets von Scharen umringt.

Hersteller von E-Fahrzeugen und Ladestation waren anwesend im 'E-Village' inklusive der 'Formula Student' der ETH. Alles toll organisiert, die Autos anfassbar und man konnte auch mit vielen Fachleuten diskutieren.
Der 'Tesla Model S' hat mir immer gut gefallen und ist im Moment für Porsche ein Benchmark. Deshalb macht Porsche viele Fahrten in Begleitung des Tesla Model S, damit sie stetig in allen Fahrsituationen direkt vergleichen können. Gerade für Fahrten in den Alpen sehr interessant, welche Unterschiede sich da manifestieren.
Ich kann mich nur wiederholen: Ja, ab sofort bin ich ein begeisterter Anhänger vom Showcar 'Porsche Mission E', der in seiner Formschönheit wirklich blendend aussieht, sehr viel besser als auf allen Bildern. Eine weisse Wagenfarbe ist vielleicht für Fotos nicht gerade ideal, da man die Konturen weniger gut sehen kann. Btw: Auch der BMW i8 Roadster, Jaguar i-Pace, wie auch Merc und BMW mit ihren E-Car-Visionen waren in Zürich vor Ort zu sehen.

Lade-Infrastruktur für Porsche muss bereitstehen
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Auch ABB mit der Ladestation 'Terra HP High Power 350kW fast Charger' war in real zu begutachten. Dies ist eine der HPC Ladestationen, welche die hohe 350kW Ladeleistung für den Porsche bereitstellen kann mit max. 1000Volt und max. 400 Ampère.
Man konnte sich bei dieser Ladestation das HPC 350kW Ladekabel inkl. CCS HPC Stecker Typ 2 im Detail ansehen, in die Hände nehmen und damit rangieren.

ABB verwendet das 'Huber+Suhner Ladekabel HPC 350kW'. Dieses H+S HPC Ladekabel mit Flüssigkeitskühlung hatte ca. alle 30cm den Aufdruck '1000V max 400A' und wurde bereits im 'Juli 2017' hergestellt (Aufdruck auf Typenschild inkl. Seriennummer).
- H+S Ladekabel HPC 350kW mit ca. 6m Länge --> Durchmesser ca. 30mm / Gewicht inkl Stecker ca. 6-7kg /

By the way: Auch ein 11-jähriges Mädchen hat dieses HPC 350kW Ladekabel in die Hand genommen und damit im E-Village rangiert. Absolut kein Problem für dieses halbwüchsige Mädchen, dieses Ladekabel zu managen.
Also schon wieder ein neuer GEGENBEWEIS aus der Praxis, dass gemäss eines Super-Proletenan im AMS-Forum gemäss seinen (Falsch-)Berechnungen KEINE Frau solche Ladekabel handhaben könne.


HPC Ladestation 350kW
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Von Porsche Engineering entwickelte Ladestation 350kW HPC, öffentlich bei Porsche in Berlin 2017:

www.youtube.com/watch?v=gEkt7USmUnE

Reale Datenangaben von den HPC Ladestation-Hersteller selber:

a) flüssigkeitsgekühltes HPC Ladekabel-Gesamtdurchmesser inkl. Kühlung: ca. 30mm
b) flüssigkeitsgekühltes HPC Ladekabel (5m) Gewicht: ca. 6-7 kg
c) flüssigkeitsgekühltes HPC Ladekabel ist Leiter-Durchmesser: (kleiner) < 8mm
d) Kühlflüssigkeit Wasser/Glykol oder Oel


20.11.2017: in Chur 2 Erlkönige 'Porsche Mission E' am Strom tanken in Begleitung von Tesla (mit Bild):
www.20min.ch/schweiz/news/story/Hier-tanken-zwei-Porsche-Erlkoenige-Strom-24699916


PS: Dieser Beitrag wurde ausschliesslich für POSITIV denkende Leute geschrieben.
Viel Spass beim Lesen wünscht

CH-Engineer 12. Juni 2018, 08:44 Uhr
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