Aston Martin Virage Shooting Brake (1992) Bonhams
Aston Martin Virage Shooting Brake (1992)
Aston Martin Virage Shooting Brake (1992)
Aston Martin Virage Shooting Brake (1992)
Aston Martin Virage Shooting Brake (1992) 9 Bilder

Aston Martin Virage Shooting Brake Prototyp (1992)

Aston Martin Virage Shooting Brake (1992) Dieser Prototyp stand 1992 in Genf

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Bonhams hat in Monaco den ersten je gebauten Aston Martin Virage Shooting Brake versteigert. Schneller war 1992 nur ein einziger anderer Kombi.

Der stärkste Kombi seiner Zeit war der 1992 präsentierte Aston Martin Virage Shooting Brake nicht. Doch dem Vierventil-V8 aus Newport Pagnell fehlen nur fünf PS auf den Reihensechszylinder S38B38 im BMW M5 E34 Touring. Der wurde ebenfalls 1992 vorgestellt und ist im Vergleich zum Aston mit 891 Exemplaren vergleichsweise häufig gebaut worden. Eine weitere Gemeinsamkeit: Beide Autos entstanden mit einem hohen Anteil von Handarbeit.

Verkauft für 126.500 Euro

Aston Martin Virage Shooting Brake (1992)
Bonhams
Das längere und höhere Dach des Shooting Brake bringt mehr Kopf- und Kofferraum, kostet den Virage aber Höchstgeschwindigkeit.

Ken Greenley und John Heffernan, zwei Tutoren am Royal College of Art, gestalteten für Aston Martin das Design des Virage Shooting Brake. Den ersten Prototyp mit der Chassisnummer DP2099/1, der 1992 auf dem Genfer Autosalon stand, hat Bonhams am 13. Mai während einer Auktion in Monaco versteigert Der Schätzpreis lag bei 100.000 bis 200.000 Euro. Das von 1992 bis 1994 gebaute Coupé kostet in gepflegtem Zustand laut Notierungen von Classic-Analytics zwischen 53.600 und 72.500 Euro. Inklusive Aufgeld für das Auktionshaus kostete der Shooting Brake nun 126.500 Euro. Das obere Ende des Estimates wurde also nicht erreicht.

Mehr Platz, weniger km/h

Die Fahrleistungen des 335 PS starken Virage sind mit "unter sieben Sekunden" für den britischen Spurt von null auf 60 Meilen pro Stunde (96,56 km/h) angegeben. Das Coupé erreicht 160 mph (256 km/h), der Shooting Brake ist mit 152 mph (244 km/h) etwas langsamer. Dafür bietet das verlängerte und höhere Heck für die Fondpassagiere 15,2 Zentimeter mehr Kopfraum und mit rund 800 Litern die vierfache Ladekapazität des Coupés. Wie bei einem Kombi lassen dich die hinteren Sitzlehnen geteilt umlegen. Dazu kommt die individuellere Optik.

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Der angebotene Shooting Brake verließ das Werk in Aston Green mit pergamentfarbenem Interieur und Automatikgetriebe. Inzwischen wurden ein Schaltgetriebe und ein grünes Interieur eingebaut. Im November 2005 befand sich das Auto für einen größeren Service und einige Umbauten bei Aston Martin Works Service. Unter anderem wurden farblich passende Gurte eingebaut, die Spezifikation auf Schweiz geändert, das Kühlsystem verbessert und ein Navigationssystem von Alpine eingebaut. Seither hat das Auto in einer Ausstellung gestanden und benötigt laut Beschreibung einen großen Service, bevor es wieder auf die Straße kommt.

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Fazit

Wer 1992 einen schnellen Kombi haben wollte, hatte die Wahl zwischen einem BMW M5 Touring und einem Aston Martin Shooting Brake. Doch Kombi trifft es beim zweitürigen Aston Martin nicht ganz; er ist eher ein Shooting Brake, also ein Coupé mit steilem Heck oder ein Kombi mit zwei Türen. Jetzt wurde der Prototyp für 126.500 Euro in Monaco versteigert.

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