Jeep Wrangler/Gladiator-Rückruf: Motorkontrollleuchte falsch verdrahtet

Jeep Wrangler/Gladiator-Rückruf
Motorkontrollleuchte falsch verdrahtet

ArtikeldatumVeröffentlicht am 01.07.2026
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Wie aus einer Meldung des Kraftfahrt Bundesamts (KBA) hervorgeht, muss der Autobauer Jeep weltweit 122.850 Fahrzeuge der Baureihen Wrangler und Gladiator zurückrufen. An den Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum Oktober 2017 bis Juni 2022 kann die Funktion der Motorkontrollleuchte mit der Funktion der Laderaum- beziehungsweise Ladebettkontrollleuchte vertauscht sein.

Kofferraum auf, Motorkontrollleuchte an

Wie Jeep auf Anfrage von auto motor und sport erklärt, kann die Motorkontrollleuchte bei bestimmten Fahrzeugen mit einem 3,5-Zoll- oder 7-Zoll-Kombiinstrument möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktionieren. Ursache ist eine falsche Hardwareversion, die im Kombiinstrument hinterlegt wurde und die Konfiguration der Warnanzeigen beeinträchtigt. Dadurch kann es vorkommen, dass die Motorkontrollleuchte bei einem abgasrelevanten Fehler nicht wie vorgesehen aufleuchtet. Dafür wird jedes Mal, wenn der Laderaum oder die Ladebordwand geöffnet wird, die Motorkontrollleuchte aktiviert. Obwohl dieser Mangel weder die Fahrleistung noch die Emissionen des Fahrzeugs unmittelbar beeinträchtigt, werden Fahrer möglicherweise nicht auf einen abgasrelevanten Defekt hingewiesen. Dies kann dazu führen, dass gesetzliche Vorschriften zur Emissionsüberwachung nicht eingehalten werden.

In Deutschland sind von diesem Rückruf 4.088 Autos betroffen.

Alle Halter betroffener Fahrzeuge werden über das KBA angeschrieben und mit ihrem Auto in die Werkstatt gebeten. Dort wird dann eine neue Softwareversion für das Kombiinstrument aufgespielt, die die richtige Kontrollleuchten-Zuordnung herstellt. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind laut der KBA-Mitteilung bislang nicht bekannt.

Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 16701R, Jeep selbst hat für die Rückrufaktion den Code 16C vergeben.

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