Wie das Kraftfahrt Bundesamt (KBA) mitteilt, kann durch ein Schmiermittelleck die Getriebewelle überhitzen und brechen, es besteht Brandgefahr. Die Rückruf-Information der EU liefert mehr Details. Zu einem Brand kann es unter Umständen kommen, wenn die gebrochene Welle mit der ölgetränkten Schalldämmung unterhalb des Getriebes in Kontakt kommt. Das KBA spricht in diesem Zusammenhang von vier bekannt gewordenen Feldvorfällen, wobei offen bleibt, ob es sich dabei tatsächlich um Brandfälle handelt.
Getriebe wird neu abgedichtet
Zurückgerufen werden weltweit 12.710 Fahrzeuge mit Dieselantrieb der Baureihen JS50 und Myli aus dem Bauzeitraum Oktober 2023 bis Juni 2026. In Deutschland betrifft der Rückruf 1.186 Autos.
Alle Halter betroffener Fahrzeuge werden mit ihrem Auto in die Werkstätten gebeten. Dort wird die Getriebeabdichtung geprüft und gegebenenfalls erneuert. Zudem erhalten die Kundenfahrzeuge kostenfrei einen Getriebeölwechsel. Im Wartungsplan wird der Getriebeölwechsel künftig alle 5.000 Kilometer vorgeschrieben.
Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 16728R, der Hersteller hat für die Aktion den Code BRI vergeben.












