VW ID. Polo GTI: So wild kommt der elektrische GTI

VW ID. Polo GTI
So wild kommt der elektrische GTI

ArtikeldatumVeröffentlicht am 06.05.2026
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Der neue VW ID. Polo liefert aus seiner Elektromaschine unter der vorderen Haube zwischen 116 und 211 PS an die Vorderachse. Respektabel für einen Kleinwagen. In der stärksten Version stürmt der elektrische Polo in 7,1 Sekunden auf Tempo 100. Abgeregelt wird bei maximal 160 km/h. Es kommt aber noch schärfer – mit dem VW ID. Polo als GTI. Der soll die Modellpalette ab Oktober 2026 ergänzen.

GTI mit 226 PS

Der übernimmt die Antriebskonfiguration aus dem Cupra Raval VZ. Damit zerren auch im ID. Polo GTI 166 kW (226 PS) und 290 Nm an der Vorderachse. Die Spanier lassen ihren heißen Kleinwagen bis zu 175 km/h schnell rennen. Die Spurtzeit liegt bei 6,8 Sekunden. Der GTI dürfte ähnlich performen. Die Batteriekapazität liegt wie im normalen ID. Polo bei 52 kWh. Der dynamischere GTI schafft damit aber maximal 420 Kilometer Reichweite.

19 Zöller und Quersperre

Für ordentlich Grip an den 235er-Vorderreifen, die auf serienmäßigen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen aufgezogen sind, sorgt ein aktives Vorderachsdifferenzial VAQ von BorgWarner mit Torque Vectoring. Hinzu kommen die Fahrwerksregelung Dynamic Chassis Control Plus mit adaptiven Dämpfern, eine direkter übersetzte Lenkung sowie in der Geometrie neu abgestimmte Vorderradaufhängungen. Für ein Plus an Fahrdynamik sorgen außerdem straffer abgestimmte Stabis an der Vorderachse sowie ein um 15 Millimeter tiefergelegtes Fahrwerk. Für mehr Seitenführung sorgt die ebenfalls neu abgestimmte Verbundlenkerhinterachse. Wirklich scharf wird der GTI, wenn man die GTI-Taste in der Lenkradspange drückt. Dann schaltet der Polo von normal auf wild. Auch beim simulierten Sound.

Eigenständige Optik

Optisch setzt der ID. Polo GTI auf die klassischen GTI-Elemente: rote Akzente in der Front, ein markanter roter Streifen sowie die typische Wabenstruktur im unteren Bereich der speziell geformten Schürze. Hinzu kommen breiter ausgestellte Seitenschwellerverkleidungen und eine Heckschürze im Diffusordesign sowie ein größer gestalteter Dachkantenspoiler. Die Außenspiegel werden schwarz abgesetzt. Zudem scheint der GTI eine eigenständige Tagfahrlichtsignatur in den Frontscheinwerfern mit zusätzlichem Oberlid zu erhalten.

Nicht nur fahrdynamisch, sondern auch preislich wird sich der GTI ganz oben in der ID. Polo-Familie einsortieren. Konkrete Zahlen nennt VW noch nicht. Als Orientierung darf aber auch hier der Cupra Raval VZ dienen – und der kostet wenigstens 43.525 Euro.

Fazit