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Alpine wie Mercedes: Die seltsame Verwandtschaft

Alpine wie Mercedes Geheimnis einer seltsamen Verwandtschaft

Mercedes ist wieder Konstrukteurs-Weltmeister. Alpine beendete die Saison auf Platz 5. Obwohl beide Autos grundverschieden sind, verband sie eine seltsame Verwandtschaft. Wenn Mercedes gut war, lief es auch für Alpine. Und umgekehrt. Woran lag das?

Eigentlich verbindet diese beiden Autos nichts. Mercedes wurde zum achten Mal in Folge Konstrukteurs-Weltmeister. Alpine landete zum dritten Mal in Folge auf dem fünften Platz. Die blauen Autos waren im Schnitt eine Sekunde langsamer als das schnellste Auto im Feld. Dazu kommt, dass der Alpine A521 und der Mercedes W12 vom Konzept her grundverschieden sind. Alpine stellt sein Auto wie Red Bull stark an. Der Mercedes fährt hinten vergleichsweise tief.

Und trotzdem scheinen die beiden Autos miteinander verwandt. Wenn Mercedes im Vergleich zu WM-Gegner Red Bull stark unterwegs war, machte auch Alpine in seiner Liga eine gute Figur. Beispiele? Portimao, Barcelona, Silverstone, Budapest, Sotschi, Istanbul, Katar, Saudi-Arabien. Lief es für den Weltmeister nicht so gut, strauchelte auch der französische Nationalrennstall. Siehe Monte Carlo, Baku, Spielberg, Austin, Mexiko.

Fernando Alonso - Formel 1 - GP USA 2021
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In Austin lief es für Alpine aufgrund der vielen Bodenwellen überhaupt nicht.

Alpine mochte keine Bodenwellen

Die Alpine-Techniker glauben, die Gemeinsamkeit der beiden Autos erkannt zu haben: "Wir waren immer auf den Strecken stark, auf denen der Vorderreifen der limitierende Faktor war. Die Traktion war unsere Schwäche. Und unser Auto mochte keine Bodenwellen." Das war in Austin der Killer. Auch für Mercedes. Der Titelverteidiger startete mit einem Auto in die Saison, das im Heck zu wenig Anpressdruck generierte.

Erst das große Aerodynamikpaket in Silverstone schaffte endgültig Abhilfe. Es erlaubte den Ingenieuren unter anderem, das Auto stärker anzustellen. Was mechanisch neue Möglichkeiten eröffnete. Wie Mercedes fuhr auch Alpine mit einem Fahrwerk, mit dem man abhängig vom Anpressdruck das Heck auf den Geraden absenken konnte, um Topspeed zu gewinnen. Damit steckte man je nach Anzahl schneller Kurven im gleichen Dilemma. Oder man hatte den gleichen Vorteil.

Alpine stieg noch ein bisschen früher als Mercedes aus der Entwicklung des 2021er Autos aus. In Baku kamen die letzten neuen Teile ans Auto. Trotzdem lief es in der zweiten Saisonhälfte besser als in der ersten. Es gab nicht mehr so dramatische Ausschläge von Strecke zu Strecke. Weil die Ingenieure ihr Auto besser verstanden hatten und Alpine meistens schon mit einem guten Basis-Setup an die Strecken kam. "Leider können wir von diesem Verständnis nicht allzu viel in das nächste Jahr hinüberretten", bedauert Teamberater Alain Prost. "Dazu ist die Aerodynamik zu unterschiedlich."

Fernando Alonso - Alpine - GP Abu Dhabi 2021 - Qualifikation
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Mit Alonso und Ocon hat Alpine eine gute Mischung gefunden.

Renault-Motor für 2022 komplett neu

Das Motor-Handikap blieb. Nach zwei Jahren Stillstand fehlten dem Renault-Motor rund 35 PS auf die Klassenbesten. Für 2022 ist in Viry-Chatillon ein völlig neues Triebwerk entstanden. Nicht nur wegen der E10-Umstellung. Die Prüfstandsergebnisse bestätigen alle Vorgaben. "Wenn wir den Motor standfest hinkriegen, machen wir einen großen Sprung", heißt es im Team. Bei Mercedes ist es umgekehrt. Leistung hatte der Motor genug, jedenfalls im Neuzustand. Da machte eher die Zuverlässigkeit Sorgen.

Alpine geht vorsichtig optimistisch in die neue Saison. Immerhin hat man mit einem Technikpaket den fünften Platz gehalten, das im Prinzip schon drei Jahre alt ist. "Das heißt, dass wir uns in allen anderen Disziplinen gesteigert haben. Und das könnte uns im nächsten Jahr helfen", zieht Technikdirektor Marcin Budkowski Bilanz.

Stolz ist man auch auf seine Fahrer. Mit Fernando Alonso und Esteban Ocon habe man die perfekte Mischung. "Fernando ist wieder ganz der alte. Er ist mit seiner Erfahrung ein Geschenk für das Team", lobt Einsatzleiter Alan Permane. Ocon hat sich viel vom Meister abgeschaut. Der Franzose überzeugte mit vier starken Rennen zum Schluss. Permane: "Esteban ist unglaublich gut beim Verteidigen seiner Position. Wenn der mal vorne liegt, macht er keine Fehler."

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