Formel 1: Ex-Kart-Rivale packt aus: „Antonelli war für die Formel 1 bestimmt“

Ex-Kart-Rivale erinnert sich
„Antonelli ist für die Formel 1 bestimmt“

ArtikeldatumVeröffentlicht am 09.08.2026
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Kimi Antonelli - Mercedes - GP Ungarn 2026
Foto: xpb

Schon in jungen Jahren galt Formel-1-Überflieger Kimi Antonelli als Ausnahmetalent. Der Sohn des ehemaligen Rennfahrers und heutigen F4-Teamchefs von AKM, Marco Antonelli, konnte bereits im Kart sein außerordentliches Können unter Beweis stellen.

In seiner jungen Karriere räumte der Italiener viele Siege und einige Meisterschaftstitel ab. Er wurde schon früh von Mercedes entdeckt und bis zu seinem Eintritt in die Formel 1 vom deutschen Hersteller und Teamchef Toto Wolff unterstützt.

Antonellis besonderes Talent bestätigt auch sein ehemaliger Kontrahent und heutiger NASCAR-Pilot Connor Zilisch. Im Podcast GYPSY TALES erzählt der 20-Jährige von seinen Erlebnissen mit dem italienischen Wunderkind.

Connor Zilisch - Nascar
IndyCar

"Einer der Top 3 besten Fahrer"

Der US-Amerikaner nahm in seiner jungen Karriere während der Sommerferien an Kartrennen in Europa teil. Dort lernte er Antonelli kennen: "Ich bin drei oder vier Jahre gegen ihn gefahren. Ich habe schon immer gewusst, dass er es in die Formel 1 schaffen wird. Er ist einer der drei besten Fahrer, gegen die ich je gefahren bin."

Auf die Frage, wie sich Antonellis unglaubliches Talent beim Kartfahren geäußert habe, antwortet Zilisch: "Er ist einer dieser Fahrer, dem es egal war, wie sein Set-up war, auf welcher Strecke er fuhr oder welche Bedingungen geherrscht haben. Es war auch egal, ob es nur Training oder sogar nur ein kurzes Qualifikationsrennen war. Er ist immer vorne an der Spitze mitgefahren."

Connor Zilisch - Nascar
IndyCar

Verrückte Anekdote

Der Trackhouse-Racing-Pilot erinnert sich an eine kuriose und zugleich beeindruckende Situation mit dem italienischen Rivalen. Demnach sei Antonelli für ein Kartrennen nach Miami gekommen und sei dabei der Teamkollege von einem engen Freund Zilischs gewesen.

Antonellis Kontrahent und dessen Vater konnten die schnellen Rundenzeiten jedoch nicht glauben und behaupteten, es müsse am Motor liegen. Daraufhin sollen die beiden Teamkollegen Motoren getauscht haben. Das Ergebnis fiel aber nicht wie erwartet aus: Während Antonelli anschließend sogar noch schneller wurde, habe sein Rivale stattdessen an Geschwindigkeit verloren.

Dieser Vorfall habe Antonellis Können für Zilisch erst so richtig verdeutlicht: "Man hat gar nicht realisiert, was für einen Unterschied er wirklich macht, bis er mal so etwas abzieht." Zilisch beschreibt Antonellis Talent folgendermaßen: "Er macht einfach immer das Beste aus dem, was er bekommt."

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