Mercedes - F1-Technik - GP USA 2022 ams
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Technik-Upgrades GP USA 2022

Technik-Upgrades GP USA 2022 F1-Teams mit letztem Aufgebot

GP USA 2022

Nur drei Teams reisten mit neuen Teilen nach Austin. Mercedes hatte das größte Paket im Angebot. Für die meisten Teams ist die Entwicklung am 2022er Auto abgeschlossen. Der Budgetdeckel setzt Grenzen.

Mercedes, Alpine und Alfa Romeo haben vor dem US-Grand-Prix noch einmal Hand an ihre Autos gelegt. Für die meisten Entwicklungsabteilungen ist die Arbeit an den 2022er Modellen abgeschlossen. Der Kostendeckel setzt Grenzen. Alles, was jetzt noch ans Auto kommt, zählt zum Geschäftsjahr 2022.

Bei Mercedes war offenbar noch Luft nach oben. Der WM-Dritte besserte seinen W13 an vier Stellen nach: Front- und Heckflügel, den Leitblechen und den Kanten des Unterbodens. Alles für mehr Abtrieb und eine bessere Strömungsqualität zum Heck.

Da es vom neuen Frontflügel nur ein Exemplar gab und die FIA Einwände an der Legalität der Stabilisatoren hatte, wurde der Einsatz auf Mexiko verschoben. Dann möglicherweise ohne die Winglets auf den Flap-Halterungen.

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Alleine durch die Diät gewinnt der Mercedes anderthalb Zehntel pro Runde.

Mercedes speckt ab

Der größte Fortschritt am Mercedes ist unsichtbar. Das Auto speckte massiv ab und liegt jetzt knapp über dem Gewichtslimit. Das sind garantierte eineinhalb Zehntel auf der Uhr. Und es ist ein erster Schritt, um das 2023er Auto am Mindestgewicht zu bauen. Der zweite folgt im Winter.

Alpine und Alfa Romeo haben mit ihren Korrekturen am Unterboden das letzte Upgrade komplettiert. Bei Alpine war es ein neuer Unterboden, der in Singapur debütierte. Bei Alfa Romeo ein Paket mit neuer Nase und neuem Frontflügel, der in Suzuka zum ersten Mal gefahren wurde.

Hier ist unser Überblick über die Upgrades von Austin:

Mercedes

1) Frontflügel: Die Vorderkante des Flügels ist anders angewinkelt und die jeweils fünf Stabilisatoren auf beiden Seiten zwischen den beiden oberen Flaps wurden in Flügelform gestaltet. Sie weisen allesamt nach außen. Das verbessert die Strömung zu den Bremstrommeln der Vorderräder.

2) Unterboden Kanten: Der Flügel auf dem Boden wurde vergrößert. Das erhöht lokal den Abtrieb, ohne die Wirkung des Diffusors zu beeinträchtigen.

3) Unterboden Leitbleche: Der Winkel der vertikalen Leitbleche unter dem Auto wurde geändert. Das verbessert die Qualität der Strömung zum Heck.

4) Heckflügelendplatte: Neues Profil für die Endplatte, um im oberen Bereich des Heckflügels mehr Abtrieb zu erzeugen.

Alpine

1) Unterboden Kanten: Unter der Kante wurde ein Winglet angebracht. Das soll die Strömung zu den Hinterrädern und zum Diffusor verbessern.

Alfa Romeo

1) Unterboden: Der vordere Teil des Bodens erhielt ein neues Profil und einen anderen Ausschnitt an den Kanten. Er ist Teil eines Pakets, das in Suzuka mit einem neuen Frontflügel debütierte und soll dem Auto mehr Stabilität in schnellen Kurven verleihen.

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