Lewis Hamilton - Mercedes - GP England - 1. Juli 2022 xpb.cc
Carlos Sainz - Ferrari - Formel 1 - GP England - 2. Juli 2022
Nigel Mansell - Carlos Sainz - Formel 1 - GP England - 2. Juli 2022
Charles Leclerc - Max Verstappen - Formel 1 - GP England - 2. Juli 2022
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Unglückliches Timing bremst Mercedes-Upgrade

Unglückliches Timing bremst Mercedes-Upgrade Erste Startreihe möglich gewesen

GP Großbritannien 2022

Das Aerodynamikpaket und Silverstone haben Mercedes Beine gemacht. Für die Pole Position hätte es nicht gereicht. Aber die erste Startreihe lag drin. Auf trockener Bahn und im Regen. Doch die Mercedes-Fahrer waren zu spät auf der Strecke.

Platz 3 im Q1, der zweite Platz im Q2: Mercedes-Teamchef Toto Wolff traute sich zum ersten Mal in dieser Saison von der ersten Startreihe zu träumen. Doch als die Zielflagge der Qualifikation für den GP England fiel, da lagen Lewis Hamilton und George Russell nur auf den Plätzen 5 und 8. "Das Resultat ist eine Enttäuschung für uns. Da lag mehr drin", gibt Wolff zu. Viel mehr.

Der Fehler lag im Timing. Die Mercedes-Piloten lagen am Ende der Schlange, die Runde um Runde drehte, um im entscheidenden Moment die besten Bedingungen im Q3 zu erwischen. Im vorletzten Umlauf vor der Zielflagge legten Hamilton und Russell eine kleine Verschnaufpause ein, um ihre Intermediates auf die letzte Runde vorzubereiten und die Batterie für die finale Attacke zu laden. Sie gingen mit einem Versatz von 70 Sekunden zu Carlos Sainz in den Schlussangriff.

George Russell - Mercedes - Formel 1 - GP England - 2. Juli 2022
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Mercedes strauchelte mit dem Timing.

Stärkerer Regen im falschen Moment

Sainz erwischte das Timing perfekt. Der Spanier steigerte sich von einer 1.45er Runde über 1.42 Minuten zur Bestzeit. Bei Hamilton und Russell begann es zur Hälfte der Runde stärker zu regnen. Hamiltons Reifentemperaturen waren im ersten Sektor noch nicht im perfekten Fenster. Der achtfache Silverstone-Sieger stand in Kurve 4 kurz quer. Damit war der Traum von der ersten Startreihe ausgeträumt.

Russell lag bis Kurve 13 auf Sainz-Niveau, verlor dann aber in Becketts acht Zehntel und blockierte beim Anbremsen der vorletzten Kurve die Räder. "Vielleicht war er zu nah dran an Lewis", vermutete man im Team. Russell übte Selbstkritik: "Mir fehlte im Q3 auch ein bisschen das Vertrauen ins Auto."

Toto Wolff wertete die ersten zwei Tage von Silverstone trotzdem als Erfolg. "Wir waren stark auf trockener Strecke und im Regen. Das Auto war unter beiden Bedingungen gut genug für einen der ersten drei Plätze." Die Pole Position trauten sich die Ingenieure auch bei Idealbedingungen nicht zu. "Auf trockener Strecke hätte es für Verstappen nicht gereicht, in der Qualifikation hätten wir die Zeit von Sainz um drei Zehntel verfehlt."

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP England - 2. Juli 2022
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Toto Wolff wertete das Upgrade als Erfolg.

Setup-Änderung macht Hoffnung

Toto Wolff schreibt die Steigerung zu gleichen Teilen dem Streckenlayout mit seinem glatten Asphalt und dem neuen Aero-Paket zu. "Wir haben an den Daten gesehen, dass wir uns relativ zu der Konkurrenz gesteigert haben, dürfen jetzt aber nicht den Fehler wie nach Barcelona machen und uns zu sicher fühlen."

Für Technikchef Mike Elliott liegt der Fortschritt hauptsächlich darin, dass die Autos schneller geworden sind, ohne dass man sich das mit mehr Bouncing in den schnellen Kurven erkauft hat. "Vom Bouncing war nur noch Red Bull besser als wir. Ferrari hatte mehr Probleme, Alpine noch mehr."

Bouncing als unbekanntes Wesen

Wolff erklärt, dass dieses Bouncing im Detail immer noch ein unbekanntes Wesen ist. "Es kommt von einer Trainingssitzung zu anderen und verschwindet wieder, ohne dass man eine Erklärung dafür hat." Hamilton glaubt sogar: "Nur noch das Bouncing trennt uns von Red Bull. In den schnellen Kurven waren sie besser."

Elliott ist zuversichtlich, dass seine Fahrer die verlorenen Startplätze im Rennen wiedergutmachen können. "Wir haben von Freitag auf Samstag etwas am Setup geändert, was uns gut nach vorne gebracht hat. Wenn sich das auch in den Longrun überträgt, haben wir gute Chancen im Rennen." Zur Erinnerung: Die Mercedes waren bei den Rennsimulationen so schnell wie die Red Bull und Ferrari. Und der GP England könnte über die Reifenabnutzung entschieden werden.

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