Der neue Kia K4: Die digitale Kaufberatung aus unserer Redaktion

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Kia K4 Kaufberatung
Welche K4 Motorisierung passt in deinen Alltag

ArtikeldatumZuletzt aktualisiert am 19.06.2026
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Der Kia K4 greift im Kompaktsegment an und bringt dabei vieles mit, was Käufer heute erwarten: ein klar gezeichnetes Design, alltagstaugliche Proportionen und ein praxisnahes Raumangebot. Je nach Ausstattungsvariante sitzt man vor dem "Connected Car Navigation Cockpit" (ccNC) mit 12,3-Zoll-Kombiinstrument, 5,3-Zoll-Klimabedienung und 12,3-Zoll-Infotainment inklusive Over-the-Air-Updates und kabelloser Smartphone-Integration. Dazu kommen – abhängig von Core, Vision, Spirit oder GT-Line – unterschiedliche Design-Details, Radgrößen von 16 bis 18 Zoll sowie ein breites Angebot an Assistenzsystemen bis hin zu Totwinkel- und Querverkehrswarnern3.

Damit ihr euch nicht durch jede Option im Konfigurator klicken müsst, zeigt unsere digitale Kaufberatung, wie drei Redakteure von auto motor und sport den Kia K4 konfigurieren würden – mit unterschiedlichen Prioritäten bei Motor, Komfort und Technik. Vom bewusst schlanken Alltags-Setup mit 115 PS und Handschaltung über die ausbalancierte Spirit-Variante mit kräftigem 1.6 T-GDI bis hin zur GT-Line als sportlich-digitaler Top-Auftritt inklusive Paketlogik rund um Sound, Sitze und Park-Assistenz3 ordnen wir ein, was wirklich Mehrwert bringt. So könnt ihr eure Wunschversion schneller zusammenstellen und gezielt entscheiden, welche Extras für euren Alltag sinnvoll sind.

Um aus dem K4 nicht nur ein gutes, sondern das perfekte Auto für alle Gelegenheiten zu konfigurieren, empfehle ich die Ausstattungslinie Spirit. Warum genau? Zunächst mal beginnt diese Ausstattungslinie mit dem 150 PS starken 1.6 T-GDI-Motor und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Entscheiden: Mit einem maximalen Drehmoment von 250 Nm bietet er vernachlässigbar weniger als die 180 PS-Variante – und das gesparte Geld lässt sich ja womöglich noch in das eine oder andere Extra investieren.

Doch bereits beim Spirit ist ein für mich entscheidendes Feature mit drin: Höherwertige LED-Scheinwerfer mit 12 Modulen, integrierten Nebelscheinwerfern und Fernlichtassistent3 – perfekt für Reisen in der Dunkelheit, die ja durchaus gerne mal vorkommen. Ebenfalls wichtig für die Reise: Gute Sitze, hier serienmäßig mit elektrischer Verstellung, Lordosenstütze und Polster in Lederoptik – macht also nichts, wenn ich mal mit dem Kaffee kleckere. Für die Optik außen gibt’s 17-Zoll-Räder und gegen 390 Euro die Farbe Morgenbrise, die ich alleine wegen des Namens kaufen würde. Weitere serienmäßige Highlights: Zahlreiche Assistenzsysteme wie dem Querverkehrswarnen3 und dem Autobahnassistenten, also einer adaptiven Geschwindigkeitsregelung3.

Was bleibt da noch an Optionen? Eine Harman-Kardon-Audioanlage für 690 Euro, die ich gerne dazu buche, da bei mir ohne gute Musik und damit ordentlichen Klang nichts läuft. Dafür allerdings muss dann auch das Drive Wise Park-Paket mitgekauft werden. Macht weitere 890 Euro, lohnt sich meines Erachtens aber alleine schon wegen des Totelwinkelwarners mit Bilddarstellung3, wie man ihn bereits aus anderen Kia-Modellen kennt. Und damit ist dann der Alleskönner-K4 perfekt.

Kia K4; 110.3 kW (150 PS): Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,5 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert 148 g/km. CO₂-Klasse E.

Wenn ich den Kia K4 konfiguriere, dann mache ich keine halben Sachen: GT-Line. Punkt. Das ist für mich die Version, in der der K4 nicht nur "neu" ist, sondern auch richtig gut aussieht – mit eigenem Stoßfänger, sportlicheren Einsätzen, schwarzglänzenden Details, markanteren Schwellern und schwarzen Spiegelkappen. Genau so darf ein Kompakter heute auftreten. Und wenn schon GT-Line, dann bitte auch konsequent: 18-Zoll-Räder (gehen nur hier) – weil der Wagen damit einfach stimmiger steht. Bei der Farbe könnt ihr euch austoben: Schneeweiß kostet nix, aber ich hätte durchaus Lust auf eine der Aufpreisfarben. Und ja: das Gelb ist GT-Line-exklusiv – kann man machen, wenn man gesehen werden will.

Unter der Haube ist die GT-Line angenehm eindeutig: 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ist immer dabei, kombiniert mit dem 1,6-Liter-Turbovierzylinder. Ich würde den K4 hier direkt mit 180 PS nehmen. Nicht, weil man jeden Tag Rennen fährt, sondern weil die 265 Nm und die 210 km/h Spitze das Paket einfach souverän machen – gerade auf der Autobahn. Innen gibt’s das große Digital-Setup namens ccNC sowieso (12,3-Zoll-Kombi, 5,3-Zoll-Klima, 12,3-Zoll-Infotainment) inklusive Over-the-Air-Updates, 7 Jahren Navi-Updates und kabelloser Smartphone-Integration. Und in der GT-Line kommen noch ein paar nette "Ich-mag-Technik"-Details dazu, etwa Alu-Sportpedale und Schaltwippen.

Und jetzt zu meinem persönlichen Pflichtprogramm: das Sound-Paket. Ich will nicht "irgendeinen" Klang, ich will guten – mit Premium-Soundsystem (8 Lautsprecher plus Subwoofer) und Ambientebeleuchtung. Der Haken ist die Paketlogik: Sound gibt’s nur mit Sitz-Paket, und das wiederum nur zusammen mit dem DriveWise-Park-Pro-Paket. Aber ganz ehrlich: Ist mir recht, weil das Gesamtpaket dann richtig rund wird. Das Sitz-Paket liefert elektrische Fahrersitzverstellung mit Memory (super, wenn man teilt), Sitzheizung auf den äußeren Plätzen und vorn sogar Sitzbelüftung, plus Kunstleder. Und das DriveWise-Park-Pro-Paket ist mein Technik-Upgrade für den Alltag: Totwinkelassistent mit Monitoranzeige3, 360-Grad-Kamera, zusätzliche seitliche Parksensoren, Head-up-Display und ein Auspark-Kollisionsvermeidungsassistent3.

Mein Fazit als Konfigurator-Ansage: Kia K4 GT-Line, 180 PS, 18 Zoll und die Paket-Kombi aus Sound, Sitzen und DriveWise Park Pro. Sieht stark aus, fährt souverän, ist technisch "on point" – und passt perfekt zu meinem "alles übers Smartphone"-Leben, inklusive Digital Key 2.0.2 Schlüssel? Kann zu Hause bleiben.

Kia K4 (GT-Line); 132.4 kW (180 PS): Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,9 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert 155 g/km. CO₂-Klasse E.

Ganz ehrlich: Für den Alltag muss es bei mir nicht unbedingt die Top-Motorisierung mit der Premium-Ausstattung sein. Manchmal ist weniger einfach mehr. Deshalb würde ich den neuen Kay Four – wie ihn Kia nennt, da, wo ich herkomme, sagt man gewöhnlich K4 – mit dem kleinen, 115 PS starken Dreizylinder-Turbobenziner und manuellem Schaltgetriebe (ab 30.790 Euro1) wählen. Den gibt’s für 2200 Euro extra übrigens auch mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und milder Hybridisierung. Aber ich schalte lieber selbst.

So, hätten wir den Antrieb geklärt, nun geht’s an die Ausstattung. Und da fällt meine Wahl auf die zweite, namens Vision, die neben dem Üblichen auch viel Nützliches ab Werk enthält.

Besonders praktisch finde ich den Totwinkelassistenten3 und den Tempomaten mit Abstandsregelung3 zum vorausfahrenden Verkehr sowie automatischer Spurführung3. Beides macht besonders auf der Autobahn Sinn, wobei der Totwinkelassistent mit einer Kamera den, na? genau: Toten Winkel filmt, sobald Sie den Blinker gesetzt haben, und das Bild auf’s Digitalinstrument hinterm Lenkrad projiziert. Besser geht’s eigentlich nicht. Der Tempo- und Spurassistent entlastet vor allem bei mit gleichmäßigem Tempo rollendem Verkehr, sodass man einfach teilautonom mitschwimmt und mehr überwacht, als die ganze Zeit selbst aktiv zu sein.

Was gibt‘s sonst noch für lau? Einen Regensensor (immer praktisch), 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Außerdem verlegt Kia Heizdrähte ins Lenkrad und in die vorderen Sitze. Beides würde ich mir immer dazubuchen, hier ist’s inklusive. Ebenfalls an Bord und für mich unverzichtbar sind beheiz- und anklappbare Außenspiegel, kabelloses Apple CarPlay respektive Android Auto sowie Parksensoren rundum mit Rückfahrkamera.

Nicht inklusive sind – und damit zu meiner Wunschausstattung – der Anstrich in Azurblau Metallic (790 Euro) und das Komfort-Pro-Paket (790 Euro). Das beinhaltet zwar elektrisch einstellbare Kunstledersitze die ich ehrlich gesagt nicht unbedingt brauche. Aber nur so bekomme ich die elektrisch einstellbare Lendenwirbelstütze für den Fahrersitz. Und auf die will ich nicht verzichten. Weil noch Budget übrig ist, hole ich mir im Zubehör einen Felgensatz aus Leichtmetall in Graphite-Optik (818,52 Euro). Das Auge fährt halt mit.

Macht summa sumarum: 33.188 Euro und 52 Cent1.

Kia K4; 84.6 kW (115 PS): Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,9 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert 133 g/km. CO₂-Klasse D.

1Bei den Gesamtpreisen: Unverbindliche Preisempfehlung der Kia Deutschland GmbH.

2Digital Key 2.0: Für Digital Key 2.0 ist ein kompatibles Smartphone mit Ultra-Wideband- (UWB-)Technologie erforderlich.

3Assistenzsystemen: Die Fahrassistenz-Systeme dienen der Unterstützung und sind kein Ersatz für einen sicheren Fahrstil. Das Fahrverhalten muss stets den eigenen Fähigkeiten, den Regeln der Straßenverkehrsordnung sowie den Straßen- und Verkehrsverhältnissen angepasst sein. Fahrassistenz-Systeme sind keine Fahrautomatik. Weitere Informationen finden Sie in Ihrem Handbuch.

Fazit